Archiv für die Kategorie 'Klimakrise'

EVERYTHING IS BIGGER IN TEXAS

Montag, 03. Mai 2021

Tradução de Boaventura Antunes

Um Estado dos EUA estragado pelo neoliberalismo ofereceu recentemente material ilustrativo para os efeitos da crise climática no capitalismo tardio
Tomasz Konicz, konkret 04/2021.


A economia de mercado parecia querer acabar com muitos trabalhadores assalariados empobrecidos no Estado norte-americano do Texas em meados de Fevereiro. Após tempestades de Inverno excepcionalmente severas, que levaram a um frio extremo neste Estado do sul, os texanos que não ficaram sem electricidade foram confrontados com contas absurdamente altas. Aos clientes que tentaram manter quentes as casas mal isoladas apareceram por vezes contas de mais de 17 000 dólares em poucos dias. Os desempregados, que têm de contar cada cêntimo nos seus apartamentos de uma assoalhada, foram confrontados com custos de electricidade até 450 dólares americanos – por dia, entenda-se – apesar dos seus esforços para poupar dinheiro.

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Everyting is bigger in Texas

Donnerstag, 29. April 2021

Konkret 04/2021

Ein neoliberal zugerichteter US-Bundesstaat bot kürzlich Anschauungsmaterial für die Auswirkungen der Klimakrise im Spätkapitalismus. Von Tomasz Konicz

Die Marktwirtschaft schien Mitte Februar vielen verarmten Lohnabhängigen des geschundenen US-Bundesstaats Texas den Rest geben zu wollen. Nachdem ungewöhnlich starke Winterstürme zu einem extremen Kälteeinbruch in dem südlichen Bundesstaat geführt hatten, sahen sich diejenigen Texaner, die nicht von der Stromversorgung abgeschnitten worden waren, mit absurd hohen Stromrechnungen konfrontiert. Mitunter flatterten den Kunden, die ihre schlecht isolierten Häuser warmzuhalten versuchten, binnen weniger Tage Rechnungen über 17.000 US-Dollar ins Haus. Arbeitslose, die in ihren Ein-Zimmer-Wohnungen jeden Cent umdrehen müssen, sahen sich trotz Sparbemühungen mit Stromkosten von bis zu 450 US-Dollar konfrontiert – pro Tag, versteht sich.

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„Viele Experten zweifeln, ob ausschließlich batteriebetriebene Elektromobilität der richtige Weg ist“

Donnerstag, 29. April 2021

Telepolis, 29.05.2021

Ingenieurbüro Obrist über klimafreundliche Alternativen zum Elektroauto, wie es von Tesla und Co. forciert wird

Das 1996 von Ingenieuren und Industriemanagern gegründete österreichische Unternehmen Obrist Group konzentriert seine Forschungsarbeit auf die Entwicklung technologischer Lösungen, die einen raschen, globalen Umstieg auf eine CO2-neutrale Mobilität ermöglichen sollen. Hierbei verfolgen die Ingenieure einen globalen Ansatz, der technische Innovationen mit dem Ausbau einer weltweiten emissionsfreien Infrastruktur koppelt.

Link: https://www.heise.de/tp/features/E-Auto-Batterieressourcen-sparen-6031279.html

Online-Vortrag: Klimakiller Kapital

Montag, 12. April 2021

Wie ein Wirtschaftssystem unsere Lebensgrundlagen zerstört

27.04.2021, 18:15 – 19:45 Uhr

Angesichts der eskalierenden Klimakrise bricht sich in der Öffentlichkeit mühsam, allen Widerständen zum Trotz, eine Erkenntnis bahn: Nichts wird so bleiben, wie es ist.

Unser Gesprächspartner, Thomas Konicz, beschreibt in seinem 2020 veröffentlichten Buch, was das Kapital mit der Klimakrise zu tun hat. Er postuliert die Unvereinbarkeit von Kapital und Klimaschutz und reflektiert diese auf der grundlegenden systemischen wie der politischen und kulturellen Ebene. Für Konicz avanciert die Überwindung unserer destruktiven Wirtschaftsweise zu einer Überlebensnotwendigkeit der Menschheit im 21. Jahrhundert. Und er zeigt auf, wie Wege in einen klimaverträglichen Postkapitalismus aussehen könnten.

Link: https://sh.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/ECSG6/klimakiller-kapital

Mogelpackung? Mogelpackung!

Sonntag, 04. April 2021

Telepolis, 02.04.2021

Die Klimabilanz von Elektroautos wird aus Profitmotiven schöngerechnet. Eine kurze Replik

Führt die Massenmotorisierung mittels Elektro-Autos in eine klimapolitische Sackgasse? Die Kritik des Kollegen Jan Hegenberg an meinem Artikel, der in diese Richtung argumentiert, beginnt mit einer grundsätzlichen Fehleinschätzung, auf der vieles weitere beruht.

Hegenberg zufolge stellten elektrische Autos „erst mal nur eine Technologie“ dar, deren „Umweltverträglichkeit vom jeweiligen Wirtschaftssystem recht unabhängig sein dürfte“. Gerade diese willkürliche Trennlinie zwischen Technologie und dem gesellschaftlichen Umfeld, in dem sie entsteht und ihre Wirkung entfaltet, führt in eine ideologische Sackgasse. Hierbei wird der Verwertungszwang des Kapitals ausgeblendet, dem auch das E-Auto nur Mittel zum Selbstzweck uferlosen Gewinnstrebens wird.

Link: https://www.heise.de/tp/features/Mogelpackung-Mogelpackung-6004821.html

Der Weltzerstörer

Montag, 29. März 2021

Telepolis, 29.03.2021

Brasiliens rechtsextremer Präsident gefährdet mit seiner destruktiven Politik nicht nur Brasilien, sondern die gesamte Welt

Für Deutschlands Pandemieleugner, „Querdenker“ und Verschwörungsgläubige, die zuletzt – mit tätiger Unterstützung der Polizei – Kassel unsicher machten, müsste es eigentlich das gelobte Land sein: Das Brasilien des rechtsextremen Präsidenten Jair Messias Bolsonaro, wo es bis vor kurzem noch nicht mal einen Krisenstab zur Pandemiebekämpfung gab.

Link: https://www.heise.de/tp/features/Der-Weltzerstoerer-6000412.html

Es gibt kein grünes Leben im Falschen

Mittwoch, 17. März 2021

Telepolis, 17.03.2021

Den Grünen fällt in der Klimakrise eine zentrale ideologische Funktion zu. Kommentar

Können die Grünen Kanzler? Diese Frage, aufgeworfen etwa von Spiegel-Online, scheint angesichts der Ergebnisse der jüngsten Landtagswahlen durchaus berechtigt. Bündnis 90/Die Grünen konnte in beiden Ländern zulegen, die Partei gilt als der klare Wahlgewinner der Urnengänge in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

Abseits aller regionalen Phänomene, wie einem konservativ auftretenden Winfried Kretschmann, der auch CDU-Wähler anspricht, bildet die manifeste Klimakrise den wichtigsten Faktor, der zum Aufstieg der Grünen beiträgt. Die Partei, die ihre Ursprünge in der radikalen Ökobewegung der 1970er und 1980er Jahre hat, gilt als die politische Kraft, die über die höchsten Kompetenzen in der Klimapolitik verfügt.

Link: https://www.heise.de/tp/features/Es-gibt-kein-gruenes-Leben-im-Falschen-5989737.html

Mogelpackung Elektromobilität

Samstag, 13. März 2021

Telepolis, 13.03.2021

Das rasante Wachstum elektrisch betriebener Fahrzeuge stellt eine klimapolitische Sackgasse dar

Befindet sich Europa auf dem besten Weg ins gelobte Elektrowunderland? Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) thematisierte Anfang März eine jüngst publizierte Studie, der zufolge die EU dabei sei, durch den massiven Aufbau von Fabriken den eigenen Bedarf an Autobatterien decken zu können.

Gerade Deutschland, wo rund die Hälfte der europäischen Produktionskapazitäten entstehen solle, würde so zur „Batteriezellenfabrik Europas“ aufsteigen, titelte die Zeitung.

Link: https://www.heise.de/tp/features/Mogelpackung-Elektromobilitaet-5987309.html

Pandemia da fome

Freitag, 19. Februar 2021

Übersetzung: Boaventura Antunes

O aumento da desnutrição e da miséria que ameaça a vida

„Toda tentativa de romper as imposições da natureza rompendo a natureza, resulta numa submissão ainda mais profunda às imposições da natureza“.
Dialéctica do Iluminismo

A fome tem sido sempre uma companheira constante do capital nos seus cerca de trezentos anos de expansão. Desde a crua miséria do início da Modernidade capitalista, que até fez os níveis de oferta da Alta Idade Média parecerem „bons velhos tempos“, até à actual crise global de fome: a sobreprodução, o desperdício alimentar e milhões de carências existenciais constituem apenas momentos diferentes de um modo económico irracional e destrutivo, ao qual as necessidades humanas – na medida em que podem ser forçadas à forma do valor monetário na procura do mercado – servem apenas como um meio, para o fim em si mesmo da valorização sem limites do capital.

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Pandemie des Hungers

Freitag, 19. Februar 2021

exit-online.org, 16.02.2021

Die Zunahme von Mangelernährung und lebensbedrohlichem Elend

„Jeder Versuch, den Naturzwang zu brechen, indem Natur gebrochen wird, gerät nur umso tiefer in den Naturzwang hinein.“
Dialektik der Aufklärung

Hunger war schon immer ein steter Begleiter des Kapitals in seiner rund dreihundertjährigen Expansionsgeschichte. Vom krassen Elend in der frühen kapitalistischen Neuzeit, das selbst den Versorgungsstand des Hochmittelalters als eine „gute alte Zeit“ erscheinen ließ, bis zur gegenwärtigen globalen Hungerkrise: Überproduktion, Nahrungsmittelverschwendung und millionenfacher existenzieller Mangel bilden nur unterschiedliche Momente einer irrationalen und zerstörerischen Wirtschaftsweise, der menschliche Bedürfnisse – sofern sie in die geldwerte Form der Marktnachfrage gepresst werden können – nur als Mittel zum Selbstzweck uferloser Kapitalverwertung dienen.

Infolgedessen wäre es verfehlt, die gegenwärtige Zunahme von Hunger und Mangelernährung in vielen Teilen der Welt monokausal auf die Pandemie zurückzuführen. Die Unfähigkeit des kapitalistischen Weltsystems, eine effiziente Pandemiebekämpfung zu organisieren, ohne dass Millionen im Elend versinken, verstärkt nur bereits gegebene Tendenzen. Die Zahl der weltweit hungernden Menschen stieg schon seit 2014 – nach einer kurzen Phase des Absinkens – laut der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) beständig an.

Link: https://www.exit-online.org/textanz1.php?tabelle=aktuelles&index=0&posnr=763

THE LOUD SPRING TRAILER

Dienstag, 02. Februar 2021

Seit Beginn der UN Klimakonferenzen 1992 sind die jährlichen CO2 Emissionen nicht gesunken, sondern um 60% gestiegen. Warum?
Wie könnte sieht eine Gesellschaft aussehen, die in der Lage wäre, den Klimawandel einzudämmen?

Wir wollen einen Film machen, der sich diesen Fragen annähert und einen konkreten Vorschlag macht.

Helft uns diesen Film zu finanzieren & unterstützt unsere Crowdfunding

Link: https://de.labournet.tv/loud-spring-trailer

Leben im Worst-Case-Szenario

Donnerstag, 28. Januar 2021

Telepolis, 28.01.2021

Die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit ist laut Wissenschaftlern weiter vorangeschritten, als es den Anschein hat

Beim Klima kommt es immer schlimmer, als mensch denkt. Wenn es eine Konstante bei der Erforschung des Klimawandels gibt, dann ist es die Tendenz der Wissenschaft, dessen Dynamik zu unterschätzen. Die Geschwindigkeit, mit der klimatische Veränderungen insbesondere in der Arktis und Antarktis ablaufen, übertraf die entsprechenden wissenschaftlichen Prognosen, etwa wenn es um das Auftauen der Permafrostböden im hohen Norden geht, mitunter um viele Jahrzehnte.

Link: https://www.heise.de/tp/features/Leben-im-Worst-Case-Szenario-5038740.html

A máquina de queimar o mundo

Montag, 25. Januar 2021

blogdopedlowski, 24.01.2021

Por que um capitalismo eficiente em recursos é, em princípio, impossível

Por Tomasz Konicz para o Neues Deutschland

O capitalismo e a proteção do clima podem ser acordados? Para a opinião publicada, esta questão parece ter sido esclarecida há muito tempo. A necessidade de deixar a economia de combustível fóssil para trás dificilmente é seriamente questionada no parlamento alemão. Mesmo um partido empresarial muito conservador como a CDU agora é capaz de se comprometer com a proteção do clima em suas declarações. Mas, ao mesmo tempo, logo depois que Armin Laschet foi eleito líder da CDU, vilarejos inteiros estão sendo demolidos na Renânia do Norte-Vestfália para expandir a queima de lignito, particularmente prejudicial ao clima.

Link: https://blogdopedlowski.com/2021/01/24/a-maquina-de-queimar-o-mundo/

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Letzter neoliberaler Tanz auf dem Vulkan

Freitag, 22. Januar 2021

telegraph #137/138, 2020/2021

Die demokratische Administration unter dem greisen Establishment- Präsidenten Joe Biden wird die gigantischen Probleme nicht lösen können, denen sich die USA ausgesetzt sehen.

Was ist von Joe Biden, dem 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten, zu erwarten? Nicht viel, denn es scheint angesichts seines fortgeschrittenen geistigen Verfalls sicher, dass der greise Establishment-Mann seine Amtszeit vorzeitig beenden wird, um die Präsidentschaft irgendeinem Washingtoner Insider – wie der als knallharte Generalstaatsanwältin berüchtigten Vizepräsidentin Kamala Harris – zu übergeben. Unabhängig von konkreten Personalien ist von der demokratischen Administration auch kein substanzieller Politikwechsel zu erwarten, der es fertigbringen würde, der tiefgreifenden sozialen wie ökologischen Krise, in der sich die USA wie das gesamte spätkapitalistische Weltsystem befinden, wirksam zu begegnen,. Biden trat gegen Trump mit dem Wahlkampfslogan an, eine „Rückkehr zu Normalität“ zu gewährleisten, als ob der Rechtspopulist im Weißen Haus nur einen „Betriebsunfall“ darstellen würde – und nicht ein spezifisch amerikanisches Symptom der Weltkrise des Kapitals wäre. Die zutiefst konservative Idee, mitten in einer sich entfaltenden sozio-ökologischen Krise die Uhr der Geschichte zurückdrehen zu wollen, um eine neoliberale „Normalität“ wiederherstellen zu wollen, die selber Krisenfolge und Krisenverstärker ist, kann sich nur bitter an eben dieser Realität blamieren.

Link: https://telegraph.cc/letzter-neoliberaler-tanz-auf-dem-vulkan/

Die Weltverbrennungsmaschine

Freitag, 22. Januar 2021

Neues Deutschland, 23.01.2021

Warum ein ressourcenschonender Kapitalismus prinzipiell unmöglich ist

Können Kapitalismus und Klimaschutz vereinbart werden? Für die veröffentlichte Meinung jedenfalls scheint diese Frage längst geklärt. Die Notwendigkeit, die fossile Wirtschaftsweise hinter sich zu lassen, wird diesseits der AfD in der Bundesrepublik kaum noch ernsthaft infrage gestellt. Selbst eine stockkonservative Wirtschaftspartei wie die CDU schafft es inzwischen, in ihren Deklarationen ein Bekenntnis zum Klimaschutz abzulegen. Doch zugleich werden in Nordrhein-Westfalen, kurz nach der Wahl Armin Laschets zum CDU-Chef, ganze Dörfer abgerissen, um die besonders klimaschädliche Braunkohleverbrennung auszuweiten.

Link: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1147322.klimaschutz-die-weltverbrennungsmaschine.html

La Cina e l’impossibile modernizzazione in ritardo

Donnerstag, 07. Januar 2021

pulgarias.wordpress.com

La Cina è oggi il paese che emette più gas serra. Nonostante tutti i programmi per la produzione di energie rinnovabili, il capitalismo di stato del paese è responsabile di quasi il 30% delle emissioni globali di biossido di carbonio. Questo spiega l’incompatibilità tra capitalismo e moderazione climatica. E non solo nei paesi emergenti.

Link: https://pulgarias.wordpress.com/2021/01/07/vedo-grigio/

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The stupidity coefficient of the Left

Mittwoch, 30. Dezember 2020

by Tomasz Konicz

Stupidity is the best ally of leftist opportunism, the current crisis proves it once again

Capitalism or death? In an interview published in December 2019, the famous American Marxist David Harvey made it very clear, with depressing frankness, what Marx’s theory can quickly degenerate into, when, after decades, we continue to sovereignly ignore the systemic crisis, and consequently do not shape an adequate concept of crisis. Revolution? A “communist fantasy”, we no longer live in the 19th century. Capital is “too big to fail”, it has become too necessary, and therefore we cannot afford its collapse. On the other hand, things need to be “kept moving,” since otherwise “we would almost all starve to death.” And there is also a need for us to invest our time in “reviving” this capital, Harvey says. Perhaps a gradual reconfiguration of capital could be worked on slowly, but a “revolutionary overthrow” is something that “cannot and must not happen”; and we must also actively work to ensure that it does not. At the same time, in the end the Marxist professor also noted that capital has become “too big, too monstrous” to survive. In short, it would be a “suicidal path.”

Link: https://leftdis.wordpress.com/2020/12/30/the-stupidity-coefficient-of-the-left/

Hunger im Klimawandel

Samstag, 26. Dezember 2020

Telepolis, 26.12.2020

Während die kapitalistische Klimakrise die Ernährungsbasis der Menschheit bedroht, beweist das morsche politische System mit der europäischen Agrarreform seine Reformunfähigkeit

Können Sie auf Kaffee verzichten? Wie sieht es mit Schokolade aus? Oder Bananen? Binnen der kommenden Dekaden sind diese Nutzpflanzen, die einen festen Bestandteil der Diät in den Industrieländern bilden, von den Folgen des Klimawandels bedroht. Der morgendliche Kaffee oder die nachmittägliche Schokoladendosis – sie könnten wieder zu einem Luxuserlebnis, zu einem Statussymbol werden, das der breiten Masse der Bevölkerung nicht mehr zugänglich ist.

Link: https://www.heise.de/tp/features/Hunger-im-Klimawandel-4999517.html

Il coefficiente di stupidità della Sinistra

Samstag, 19. Dezember 2020

La stupidità è la miglior alleata dell’opportunismo di sinistra, la crisi attuale lo dimostra ancora una volta –
di Tomasz Konicz

Capitalismo o morte? In un’intervista pubblicata nel dicembre del 2019, il famoso marxista americano David Harvey ha reso assai chiaro, con una franchezza deprimente, in che cosa possa rapidamente degenerare la teoria di Marx, quando, dopo decenni, si continua ad ignorare in maniera sovrana la crisi sistemica, e di conseguenza non si dà forma ad un adeguato concetto di crisi [*1]. Rivoluzione? Una «fantasia comunista», oramai non viviamo più nel 19° secolo. Il capitale è «too big to fail», è diventato troppo necessario, e pertanto non possiamo permetterci il suo crollo. D’altra parte, le cose devono essere «mantenute in movimento», dal momento che in caso contrario «moriremmo quasi tutti di fame». E c’è bisogno anche che investiamo il nostro tempo per «rianimarlo», questo capitale, dice Harvey. Forse si potrebbe lavorare lentamente ad una riconfigurazione graduale del capitale, ma un «rovesciamento rivoluzionario» è qualcosa che «non può e non deve accadere»; e bisogna anche si lavori attivamente per fare in modo che non avvenga. Allo stesso tempo, alla fine il professore marxista ha osservato anche che il capitale è diventato «troppo grande, troppo mostruoso» per poter sopravvivere. Insomma, si tratterebbe di un «percorso suicida».

Link: https://francosenia.blogspot.com/2020/12/gli-idioti-in-marcia.html?spref=fb

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O coeficiente de estupidez da esquerda

Donnerstag, 17. Dezember 2020

A estupidez é o melhor aliado do oportunismo de esquerda – a actual crise mais uma vez torna isso evidente.

Capitalismo ou morte? Numa entrevista publicada em Dezembro de 2019, o famoso marxista norte-americano David Harvey deixou claro, com uma franqueza deprimente, aquilo em que a teoria de Marx pode rapidamente degenerar, quando soberanamente ignora a crise sistémica durante décadas e consequentemente não forma um conceito adequado de crise. (1) Revolução? Uma „fantasia comunista“, já não estamos a viver no século XIX. O capital é “too big to fail”, é demasiado necessário, por isso não podemos permitir o seu colapso. Por outro lado, as coisas teriam de ser „mantidas em movimento“, pois caso contrário „quase todos morreríamos à fome“. É preciso até investir tempo para o „reanimar“, diz Harvey. Talvez se pudesse trabalhar lentamente numa reconfiguração gradual do capital, mas um „derrube revolucionário“ é algo que „não pode e não deve acontecer“ – e até se deve trabalhar activamente para garantir que isso não aconteça. Ao mesmo tempo, o marxista de cátedra observou finalmente que o capital se tinha tornado „demasiado grande, demasiado monstruoso“ para sobreviver. Estaria num „caminho suicida“.

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