Was ist Krisenimperialismus?

Donnerstag, 23. Juni 2022 19:20

konicz.info, 23.06.2022

Und wodurch unterscheidet er sich vom klassischen Imperialismus früherer Epochen?

Krisenimperialismus ist das staatliche Dominanzstreben – vollzogen mit ökonomischen, politischen oder militärischen Mitteln – in der Epoche der Kontraktion des Verwertungsprozesses des Kapitals. Die Staatsapparate der Zentren des Weltsystems streben hierbei nach Dominanz in einer durch permanente Produktivitätsfortschritte befeuerten Systemkrise, die einerseits, vornehmlich in der Peripherie, Regionen ökonomisch und ökologisch verbrannter Erde produziert, und andererseits das Aufkommen eines neuen Akkumulationsregimes, bei dem massenhaft Lohnarbeit in der Warenproduktion verwertet würde, unmöglich macht. Dieser Krisenprozess geht mit einer schneller als die Weltwirtschaftsleistung steigenden Verschuldung einher und führt zur Ausbildung einer ökonomisch überflüssigen Menschheit, wie es etwa die Flüchtlingskrisen der vergangenen Jahre illustrierten.

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Hitzetod in der Klimakrise

Dienstag, 21. Juni 2022 14:53

konicz.info, 22.06.2022

Die kapitalistische Klimakrise fordert bereits massenhaft Todesopfer unter armen und gefährdeten Bevölkerungsschichten – nicht nur im globalen Süden.

Die Klimakrise fordert längst massenhaft Todesopfer. Auch dieses Jahr dürften abermals Hunderte Obdachlose der buchstäblich mörderischen Hitze zum Opfer fallen, die alljährlich weite Teile der Vereinigten Staaten heimsucht.1 Letztes Jahr wurden US-weit rund 1500 Todesfälle registriert, die einen direkten Zusammenhang mit den Hitzewellen aufweisen, die insbesondere im Süden und Westen des Landes immer neue Rekordwerte erreichen. Rund die Hälfte dieser Hitzetoten war obdachlos. Es sind somit gerade die ärmsten der Armen, die zuerst der sich voll entfaltenden Klimakrise zum Opfer fallen.

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Fed e BCE no beco sem saída da política monetária

Montag, 20. Juni 2022 15:00

konicz.info, 20.06.2022

Breve historial sobre as aporias da política de crise burguesa na transição da economia mundial da crise da pandemia para a crise da guerra

Tomasz Konicz

Da pandemia à guerra – a economia mundial claro que já não tem descanso. No seu website, o Tagesschau vê mesmo a economia mundial ameaçada por „múltiplas crises“.1 Mas quando se trata das consequências económicas do rápido avanço da erosão do sistema mundial capitalista, coloca-se agora a questão de saber se faz algum sentido falar de uma crise económica pandémica ou de uma crise económica relacionada com a guerra, e se não seria mais consistente compreender finalmente os sucessivos choques económicos como fases de um único e mesmo processo de crise sistémica.

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Zerrissen zwischen Ost und West

Montag, 20. Juni 2022 07:29

konicz.info, 20.06.2022

Kurzer historischer Überblick über den Weg in den Ukraine-Krieg vor dem Hintergrund der Weltkrise des Kapitals.

Zu Beginn des Krieges um die Ukraine, als der Schock über den Größenwahn des Kremls sich gerade erst voll entfaltete, verstörte Wladimir Putin die geschichtslose westliche Öffentlichkeit mit bizarren öffentlichen Geschichtsvorträgen, in denen er Lenin und die Bolschewiki anklagte, Russland im Verlauf der Revolution furchtbares Unrecht angetan zu haben, da sie die Ukraine in ihrer derzeitigen Form faktisch erst aus historischen Territorien Russlands geformt hätten.1 Putin wirkte hierbei wie ein Relikt des aggressiven, expansiven Nationalismus des 19., 20. Jahrhunderts, der seine Gebietsansprüche immer auch mit selektiven Geschichtsinterpretationen begründete. Doch dieser scheinbare Anachronismus, der auch beim neo-osmanischen Imperialismus Erdogans zutage tritt, täuscht über dessen gegenwärtige Funktion hinweg.

Die reaktionäre putinische Geschichtsideologie, die letztlich die Ukraine als ein synthetisches Kommunisten-Konstrukt ansieht und ihr implizit die Existenzberechtigung abspricht, bildet im 21. Jahrhundert nur ein komplementäres ideologisches Moment der stummen Geschichtslosigkeit im erodierenden neoliberalen Mainstream. Das Leben in der ewigen Jetztzeit, die durch die Kulturindustrie in den Zentren des Weltsystems prolongiert wird, sodass der Erinnerungshorizont der erodierenden Mittelklasse, die sich noch Ideologie leisten kann, nur bis zum letzten Spektakel reicht, verschafft gerade dann solchen Narrativen die notwendigen öffentlichen Freiräume, wenn Kriege oder Krisen den entsprechenden ideologischen Bedarf schaffen. Aufbauend auf dieser Geschichtslosigkeit, die durch das massenmediale Dauerbombardement entsteht, kann Geschichte instrumentalisiert werden – das gilt für Moskau wie für den Westen.

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Fed und EZB in geldpolitischer Sackgasse

Samstag, 11. Juni 2022 14:18

konicz.info, 11.06.2022

Ein kurzer Hintergrund zu den Aporien bürgerlicher Krisenpolitik beim Übergang der Weltwirtschaft von der Pandemie- zur Kriegskrise.

Von der Pandemie in den Krieg – die Weltwirtschaft kommt offensichtlich nicht mehr zur Ruhe. Die Tagesschau sieht auf ihrer Internetpräsenz die Weltwirtschaft gar von „multiplen Krisen“ bedroht.1 Doch wenn es um den ökonomischen Fallout der rasch voranschreitenden Erosion des kapitalistischen Weltsystems geht, dann stellt sich inzwischen die Frage, ob es überhaupt noch Sinn macht, von einer pandemie- oder kriegsbedingten Wirtschaftskrise zu sprechen, oder ob es nicht konsequenter wäre, endlich die aufeinander folgenden ökonomischen Erschütterungen als Etappen ein und desselben systemischen Krisenprozesses zu begreifen.

Die Weltbank jedenfalls musste in ihrer jüngsten Einschätzung zur Weltkonjunktur ihre frühere Wachstumsprognose deutlich nach unten revidieren.2 Demnach soll die Weltwirtschaft in diesem Jahr nur noch um 2,9 Prozent wachsen, während die Weltbank im Januar noch von 4,1 Prozent ausging. Dies würde nahezu einer Halbierung der globalen Konjunkturdynamik gleichkommen, da diese 2021 aufgrund der gigantischen, schuldenfinanzierten Konjunkturmaßnahmen vieler Staaten satte 5,7 Prozent erreichte. Für viele Entwicklungs- und Schwellenländer, die soziale Stabilität nur bei hohen Wachstumsraten erzielen können, ist diese Konjunkturbremsung bereits gefährlich – gerade vor dem Hintergrund der explodierenden Lebensmittelpreise. Überdies warnte die Weltbank aufgrund des rasch zunehmenden Preisauftriebs vor dem zunehmenden Risiko einer längeren Stagflationsperiode, ähnlich der Krisenphase in den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts, als konjunkturelle Stagnation mit einer mitunter zweistelligen Inflation einherging (Siehe hierzu auch: „Zurück zur Stagflation?“).3

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Il tempo dei mostri…

Mittwoch, 08. Juni 2022 17:37


La nuova qualità della crisi

erché dopo la guerra in Ucraina non ci sarà un ordine stabile post-bellico –
08.06.2022, di Tomasz Konicz

E‘ questo «quello grosso», il Big One? Sarà questo il grande crollo che sconvolgerà tutto ciò che era stato stabilito, in termini di strutture e dinamiche globali, dall’avanzata del neoliberismo negli anni ’80? A posteriori, la guerra in Ucraina può essere vista come la fine di un’epoca, come un punto di svolta nel processo di crisi globale, nel quale il sistema globale del tardo capitalismo in crisi è entrato in una nuova dimensione della crisi. Il fatto che il sistema mondiale capitalista si trovi in una grave crisi sistemica [1], viene ora ormai generalmente accettato, anche dalla sinistra tedesca, dopo decenni di ignoranza e di marginalizzazione [2] della teoria della crisi della critica del valore, ma quale sia il carattere del processo di crisi, appare loro ancora molto poco chiaro. E ciò dal momento che la crisi sistemica del tardo capitalismo, infatti, non è un evento isolato, né un semplice «grande crash», quanto piuttosto un processo storico che si dispiega a ondate, nel corso di decenni, la cui erosione arriva dalla periferia fino ai centri del sistema mondiale. Le crisi di indebitamento del Terzo Mondo, verificatesi negli anni ’80, all’inizio dell’era neoliberista oggi ormai al collasso, e che si sono lasciate dietro file di guerre civili e di «Stati falliti», hanno raggiunto da tempo i centri del sistema mondiale. Ciò è evidente, ad esempio, nella crescente tendenza alla stagflazione, che ricorda il periodo di stagflazione degli anni ’70, e che poi ha favorito l’irruzione del neoliberismo [3]. Pertanto, la crisi sistemica non è un «big bang»[4], ma piuttosto un processo storico di crescente sviluppo della contraddizione interna ed esterna del capitale che, a causa della razionalizzazione mediata attraverso la concorrenza, si libera della sua stessa sostanza: il lavoro che crea valore nella produzione di merci, e lascia dietro di sé un’umanità economicamente superflua [5], e un mondo ecologicamente devastato [6]. In questo contesto, tale processo storico di crisi – che ha dato origine al neoliberismo in quanto sistema per «ritardare la crisi» – è caratterizzato da delle fasi di letargo poi interrotte da focolai di crisi che si manifestano nei centri: come la bolla delle Dot-com nel 2000, la bolla immobiliare nel 2008, il focolaio di crisi legato alla pandemia nel 2020, e gli sconvolgimenti che iniziano ora a partire dalla guerra. Il ritardo della crisi, è stato pertanto acquistato pagandolo con la crescente instabilità del sistema, il quale aveva dovuto già affrontare focolai di crisi sempre più violenti nei decenni neoliberali, e accumulando così un ancora più grande potenziale di crisi.

Link: https://francosenia.blogspot.com/2022/06/il-tempo-dei-mostri.html

A nova qualidade da crise

Dienstag, 07. Juni 2022 05:36

konicz.info, 07.06.2022
Por que razão não haverá uma ordem pós-guerra estável depois da guerra sobre a Ucrânia

Tomasz Konicz, Tradução de Boaventura Antunes

A dialéctica da crise * Desglobalização * A China como o novo hegemonista? * Oceânia versus Eurásia? * Formação e desintegração do Estado autoritário * Amoque ou emancipação

Is this the big one? Será este o grande crash que irá derrubar tudo o que foi estabelecido em termos de estruturas e dinâmicas globais desde o avanço do neoliberalismo na década de 1980? A guerra sobre a Ucrânia poderá de facto ser vista em retrospectiva como o fim de uma época, como um ponto de viragem do processo de crise global, no qual o sistema mundial do capitalismo tardio em crise passou para uma nova qualidade da crise.


O facto de o sistema mundial capitalista estar numa grave crise sistémica1 é agora geralmente aceite, mesmo na esquerda alemã, após décadas de ignorância e marginalização2 da teoria da crise da crítica do valor, mas o carácter do processo de crise parece ainda estar muito pouco esclarecido. Pois a crise sistémica do capitalismo tardio não é um acontecimento isolado, não é um mero „grande crash“, mas um processo histórico que se desdobra em surtos ao longo de décadas, corroendo da periferia para os centros do sistema mundial. As crises de endividamento do Terceiro Mundo, que ocorreram nos anos 80 no início da era neoliberal agora em colapso e deixaram atrás de si filas de guerras civis e „Estados falhados“, há muito que atingiram os centros do sistema mundial. Isto é evidente, por exemplo, na tendência crescente para a estagflação, que faz lembrar o período de estagflação dos anos 70 – que então ajudou o neoliberalismo a irromper.3

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Rackets und Rockets

Mittwoch, 25. Mai 2022 09:16

Konkret, 05/2022

Um die Hintergründe des Ukraine-Krieges zu verstehen, lohnt sich eine Analyse des russischen Machtapparats, der sich unter der Führung Wladimir Putins wesentlich gewandelt hat.

Die Invasion der Ukraine entwickelt sich für den Kreml zu einem militärischen Fiasko, doch an der Heimatfront scheint der Angriff durchaus die gewünschten Effekte zu zeitigen. Die Bevölkerung steht weitgehend hinter dem Kriegskurs. Während sich die russische Armee Anfang April unter großen Verlusten an Menschen und Material aus der Oblast Kiew und der Nordukraine zurückzog, Unmengen an Militärschrott, Massengräber und viele Anhaltspunkte für Kriegsverbrechen zurücklassend, kletterten die Zustimmungswerte für Wladimir Putins Vorgehen auf immer neue Höchstwerte.

Laut Umfragen unterstützten Ende März rund 83 Prozent der Bürger/innen der Russischen Föderation die von einem engen Machtzirkel im Kreml geplante Invasion. Im Februar lagen die Zustimmungswerte zur Ukraine-Politik Putins bei 71 Prozent, im Januar waren es 69 Prozent. Der wachsende Rückhalt in der Bevölkerung ist nicht allein auf die übliche Burgfriedenspolitik zurückzuführen, die sich gewöhnlich nach Beginn der Kampfhandlungen in den kriegführenden Staaten einstellt – dies war etwa auch bei der Invasion des Irak durch die USA der Fall -, er wird überdies begünstigt durch Trotzreaktionen gegenüber den westlichen Sanktionen. Außerdem will offenbar ein großer Teil der russischen Bevölkerung den geopolitischen Abstieg Russlands verhindert sehen, den die Großmacht bei einer Annäherung der Ukraine an die Nato erfahren würde.

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Eine neue Krisenqualität

Dienstag, 24. Mai 2022 20:08

konicz.info, 24.05.2022

Wieso es nach dem Ende des Krieges um die Ukraine keine stabile Nachkriegsordnung geben wird.

Is this the big one? Ist dies der große Krach, der alles umwerfen wird, was sich an globalen Strukturen und Dynamiken seit dem Durchbruch des Neoliberalismus in den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts etabliert hat? Der Krieg um die Ukraine könnte tatsächlich rückblickend als ein Epochenbruch, als ein Kipppunkt des globalen Krisenprozesses betrachtet werden, bei dessen Überschreiten das kriselnde spätkapitalistische Weltsystem in eine neue Krisenqualität überging.

Dass sich das kapitalistische Weltsystem in einer schweren Systemkrise befindet,1 ist nach Dekaden der Ignoranz und Marginalisierung2 wertkritischer Krisentheorie selbst in der deutschen Linken inzwischen allgemein akzeptiert, doch scheint der Charakter des Krisenprozesses immer noch unterbelichtet zu sein. Denn die spätkapitalistische Systemkrise ist kein punktuelles Ereignis, kein bloßer „großer Krach“, sondern ein historischer Prozess, der sich über Jahrzehnte in Schüben entfaltet und dabei von der Peripherie in die Zentren des Weltsystems frisst. Die Schuldenkrisen der Dritten Welt, die in den 80ern, am Anfang des nun kollabierenden neoliberalen Zeitalters, standen und dort reihenweise Bürgerkriege und „gescheiterte Staaten“ hinterließen, haben längst die Zentren des Weltsystems erfasst. Evident wird es etwa an den zunehmenden Stagflationstendenzen, die an die Stagflationsperiode in den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts erinnern – und die damals dem Neoliberalismus erst zum Durchbruch verhalf.3

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O fim do Ocidente na crise do coronavírus

Samstag, 21. Mai 2022 16:09

21.05.2022

Tomasz Konicz, Tradução de Boaventura Antunes (publicado na revista exit! nº 18, pags. 18-41, Maio 2021)

O texto esboça as convulsões da hegemonia norte-americana, bem como a sua continuada erosão dentro do sistema de aliança ocidental em desintegração, no contexto do processo histórico de crise do limite interno do capital que se desdobra por etapas. A partir da transformação da base económica da posição hegemónica de Washington, que teve lugar há uns bons 40 anos e foi desencadeada pelo fim do boom fordista do pós-guerra e pelo subsequente período de crise de estagflação, bem como da modificação do papel militar da máquina militar dos EUA, após o fim da „Guerra Fria“ contra o socialismo de Estado que colapsou em 1989, é enfatizado o papel central dos circuitos globais do défice, incluindo a financeirização do capitalismo, na manutenção da hegemonia dos EUA até 2008. Com o surto de crise de 2008, porém – esta a tese central do texto – os momentos de concorrência de crise também se afirmaram no Ocidente, de modo que foi precisamente o nacionalismo económico da administração Trump que acelerou a desintegração do Ocidente e o colapso final da hegemonia americana. Consequentemente, um regresso ao status quo ante Trump já não será possível. O processo histórico de crise progrediu tanto até agora, e não em último lugar alimentado pelo coronavírus, que qualquer tentativa de alcançar „estabilidade“ por parte dos centros ocidentais se revelará inútil. (Apresentação do texto na exit! nº 18, 05/2021)

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Uscirne!!

Mittwoch, 11. Mai 2022 04:00

francosenia, 11.05.2022

Armi o armi nucleari ?

di Tomasz Konicz

Probabilmente, la decisione è stata presa un po‘ prima di Ramstein. Prima della riunione avvenuta nella base aerea degli Stati Uniti, tra i politici dei 40 paesi, fra NATO e Stati alleati, che hanno discusso le misure di sostegno militare all’Ucraina, quando il ministro della difesa Christine Lambrecht (SPD) ha annunciato la consegna, nella zona di guerra, di armi pesanti, sotto forma del carro armato antiaereo „Gepard“. In questo contesto, la „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ ha parlato di una correzione «enorme», ma anche «necessaria», di una rotta che precedentemente era stata quella, militarmente limitata, di una «potenza centrale europea amica della Russia». Berlino ha promesso anche un programma di addestramento per il personale militare ucraino, così come uno scambio multilaterale di armamenti con gli Stati orientali della NATO, i quali trasferiranno all’Ucraina i loro arsenali sovietici, in cambio di sistemi di tedeschi di armamento.

Link: https://francosenia.blogspot.com/2022/05/uscirne.html

ARMAS OU ARMAS NUCLEARES?

Sonntag, 08. Mai 2022 06:38

08.05.2022

A Ucrânia está transformada num campo de batalha imperialista. A guerra também marca o beco sem saída dos esforços políticos da esquerda do sistema. Um comentário

Tomasz Konicz, Tradução de Boaventura Antunes

A decisão foi tomada provavelmente pouco antes de Ramstein. Na reunião de políticos de 40 países da NATO e Estados aliados, que discutiram medidas de ajuda militar à Ucrânia na base aérea dos EUA, a Ministra da Defesa Christine Lambrecht (SPD) anunciou a entrega de armas pesadas sob a forma do tanque antiaéreo „Gepard“ à zona de guerra. Neste contexto, o „FAZ“ falou de uma „enorme“, mas também „necessária“ correcção da rota antes militarmente limitada de uma „potência central europeia amiga da Rússia“.

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Waffen oder Atomwaffen?

Samstag, 30. April 2022 05:43

Neues Deutschland, 29.04.2022
Die Ukraine ist zu einem imperialistischen Schlachtfeld geworden. Der Krieg markiert auch die Sackgasse systemimmanenter linker Politikbemühungen. Ein Kommentar

Die Entscheidung fiel wohl kurz vor Ramstein. Bei dem Treffen von Politikern aus 40 Nato-Ländern und verbündeten Staaten, die auf der US-Luftwaffenbasis über militärische Hilfsmaßnahmen für die Ukraine berieten, kündigte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) die Lieferung schwerer Waffen in Gestalt des Flakpanzers »Gepard« in das Kriegsgebiet an. Die »FAZ« sprach in diesem Zusammenhang von einer »gewaltigen«, allerdings auch einer »notwendigen« Kurskorrektur der zuvor militärisch zurückhaltenden und »russlandfreundlichen Zentralmacht Europas«.

Link: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1163382.ukraine-krieg-waffen-oder-atomwaffen.html

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MPERIALISMO DE CRISE E IDEOLOGIA DE CRISE

Samstag, 30. April 2022 05:33

Trolls de Putin e da Nato: Como os restos da esquerda alemã estão a ser triturados entre as frentes da guerra pela Ucrânia

Tomasz Konicz, 26.04.2022 – Tradução de Boaventura Antunes

A esquerda alemã parece que vai ser mais uma vítima da invasão russa da Ucrânia. Grande parte do que é comummente atribuído a este campo político já em desintegração1 está a tomar partido nesta guerra imperialista, desviando-se assim para o oportunismo, a regressão, o belicismo e a ideologia da nova direita. Deste modo, porém, na esquerda apenas se reproduz o frente-a-frente deste conflito, sem perceber as suas causas – e só isso poderia levar a conclusões adequadas para uma prática emancipatória neste conflito.

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Die Hungerkrise

Donnerstag, 28. April 2022 18:57

german-foreign-policy.com, 29.04.2022

Internationale Organisationen warnen vor Zuspitzung der globalen Hungerkrise durch den Ukraine-Krieg und die westlichen Sanktionen. Bereits jetzt nimmt der Hunger vor allem in Afrika zu.

BERLIN/KIEW (Eigener Bericht) – Mehrere internationale Organisationen warnen mit Nachdruck vor einer weiteren Zuspitzung der globalen Hungerkrise durch den Ukraine-Krieg und die westlichen Sanktionen. Schon jetzt seien in Ostafrika rund 20 Millionen Menschen durch eklatanten Mangel an Nahrungsmitteln „lebensbedrohlich geschwächt“, berichtet die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa. Ursache ist, dass Getreidelieferungen aus der Ukraine und Russland ausbleiben – wegen kriegsbedingter Blockaden und sanktionsbedingt entfallender Transportmöglichkeiten. Wegen des Mangels geht die Weltbank von einem Anstieg der Nahrungsmittelpreise um 37 Prozent aus; dies werde zahlreiche ärmere Länder in eine Schuldenkrise treiben, urteilt Weltbankpräsident David Malpass. Beobachter warnen, Hunger und Armut drohten in politische Instabilität umzuschlagen und soziale Unruhen hervorzurufen. Während die Bundesregierung an einer „Getreidebrücke“ arbeitet, die ukrainisches Getreide über Nordsee- und Adriahäfen verschiffen soll, fordert Landwirtschaftsminister Cem Özdemir, den Hunger mit einer Ausweitung der Waffenlieferungen an die Ukraine zu bekämpfen.

Link: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8906

Auf zum letzten Gefecht

Donnerstag, 28. April 2022 11:55

Konkret, 04/22

Die Bundesregierung nimmt den Ukraine-Krieg, der letztlich Ausdruck der Krise des spätkapitalistischen Weltsystems ist, zum Anlass für ein umfangreiches Aufrüstungsprogramm. Von Tomasz Konicz

Über zusätzliche 100 Milliarden Euro, finanziert durch neue Schulden und verteilt auf die nächsten fünf Jahre, können sich Bundeswehr und Rüstungsindustrie freuen. Geht es nach Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Finanzminister Christian Lindner (FDP), wird das „Sondervermögen“, mit dem vor allem moderne Waffensysteme erworben werden sollen, gar im Grundgesetz verankert. An der CDU scheitert das Vorhaben sicher nicht. Zudem will die Bundesregierung die Rüstungsauflagen der Nato, die einen Verteidigungsetat von mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts vorsehen, möglichst rasch einhalten. Schon in diesem Jahr soll der Wehretat von 50 auf 65 Milliarden Euro ansteigen. Die Grünen stimmten den Aufrüstungsplänen weitgehend zu, sie plädieren aber für die Finanzierung „weicherer“ Maßnahmen und wollen einen „erweiterten Sicherheitsbegriff“ zugrunde legen.

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Il «soggetto automatico», nei gusti cioccolato e menta!

Mittwoch, 27. April 2022 16:31

francosenia, 27.04.2022

Senza Limiti

50 anni fa il Club di Roma presentava il suo famoso studio sul futuro dell’economia mondiale
di Tomasz Konicz

Link: https://francosenia.blogspot.com/2022/04/il-soggetto-automatico-nei-gusti.html

Krisenimperialismus und Krisenideologie

Dienstag, 26. April 2022 19:04

konicz.info, 26.04.2022

Von Putin- und Nato-Trollen: Wie die Reste der deutschen Linken im Krieg um die Ukraine zwischen den Fronten zerrieben werden.

Die deutsche Linke scheint ein weiteres Opfer der russischen Invasion der Ukraine zu werden. Ein großer Teil dessen, was landläufig diesem ohnehin in Auflösung befindlichen1 politischen Lager zugeordnet wird, ergreift Partei in diesem imperialistischen Krieg, um hierdurch in Opportunismus, Regression, Bellizismus und neurechte Ideologie abzudriften. Hierdurch wird in der Linken aber nur die Frontstellung in diesem Konflikt reproduziert, ohne dessen Ursachen zu erfassen – wodurch erst adäquate Schlussfolgerungen für eine emanzipatorische Praxis in diesem Konflikt gezogen werden könnten.

Zum einen ist in diesem Zusammenhang das berüchtigte, rotbraune Spektrum der postlinken Putin-Trolle zu nennen, die mit dem Kriegsbeginn offen als reaktionäre Kräfte kenntlich werden. Russland und insbesondere die autoritäre Führungsfigur Putin fungierten lange Zeit als zentrales Identifikationssymbol der deutschen Querfront,2 als ein ideologisches Scharnier zwischen einer orthodoxen, in Regression begriffenen Linken, und der im Aufstieg befindlichen neuen Rechten.3 Diese ins Lager der Neuen Rechten abdriftenden Zerfallsprodukte der alten Linken mit ihrer Galionsfigur Sahra Wagenknecht, die ihre Sprachrohre in Organen wie Telepolis, Nachdenkseiten und Rubikon haben, erlitten eigentlich schon zu Kriegsbeginn ihre historische Niederlage.

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Convergenze ?!!

Dienstag, 26. April 2022 17:34

francosenia, 26.04.2022

L’Ucraina sulle orme della Russia

Con i divieti di associazione e gli arresti di giornalisti, Kiev sembra andare verso un’instabile dittatura di guerra –
di Tomasz Konicz

Link: https://francosenia.blogspot.com/2022/04/convergenze.html

Sin límites.

Samstag, 23. April 2022 20:55

23.04.2022

El Club de Roma presentó hace 50 años su famoso estudio sobre el futuro de la economía mundial.

por Tomasz konicz[1], Traducido por Pablo Jiménez C.

Probablemente no haya otro estudio tan ambivalente como Los límites del crecimiento, publicado por el Club de Roma en 1972. Traducido a 37 idiomas, con una tirada de más de 30 millones de ejemplares, el estudio, publicado en forma de libro, dio clara expresión a un sordo sentimiento masivo de pesadumbre, a un amplio malestar al final del boom fordista de la posguerra, y era sencillamente erróneo en muchos de sus supuestos y conclusiones.

El Informe para el Proyecto del Club de Roma sobre el Predicamento de la Humanidad, subtítulo oficial del bestseller, apoyaba el movimiento ecologista con su afirmación central sobre la finitud de los recursos, a la vez que transmitía la ideología reaccionaria del maltusianismo. El estudio incluso dejó su huella en la producción de la industria cultural de los años setenta. Durante este periodo se realizaron numerosas películas distópicas, como el clásico Soylent Green.

Link: https://necplusultra.noblogs.org/post/2022/04/23/sin-limites-el-club-de-roma-presento-hace-50-anos-su-famoso-estudio-sobre-el-futuro-de-la-economia-mundial/

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