Wirtschaftskrise | Innere Schranke

Heuschrecke Staat

„Junge Welt“, 20.10.2011 Bericht über Zwei-Billionen-Euro-Rettung Wer bietet mehr? Kurz vor dem Wer-weiß-wievielten Euro-Krisengipfel wurde der europäische Blätterwald von einem wilden Spekulationsfieber ergriffen. Die Financial Times Deutschland spricht von einer »Hebelung« des Euro-Krisenmechanismus EFSF auf eine Billion Euro, auf die sich Merkel und Sarkozy geeinigt haben sollen, der britische Guardian erhöhte auf zwei Billionen. Bis […]

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Die letzte Blase platzt

„Junge Welt“, 17.10.2011 Nach vorübergehender Stabilisierung der Finanzmärkte durch staatliche Verschuldung auf denselben steht das Weltfinanzsystem vor dem Zusammenbruch Droht eine neue Bankenkrise, die ähnliche Schockwellen auslösen könnte, wie sie die Finanzwelt infolge der Pleite der Investmentbank LehmanBrothers im Jahr 2008 erschütterten? Ausgerechnet Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann warnte bereits im September, daß die gegenwärtige Lage auf

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Eine Frage des Vertrauens?

„Junge Welt“, 13.10.2011 Eskalierende Schuldenkrise führt Weltwirtschaft an den Rand einer neuen Rezession – auch wenn Beziehung zwischen beiden Phänomenen ständig auf den Kopf gestellt wird Während Europas Staaten und Banken unter einer immer weiter anschwellenden Schuldenlast zusammenzubrechen drohen, mehren sich zugleich weltweit die Anzeichen für eine abermalige Wirtschaftskrise. Innerhalb der bürgerlichen Wirtschaftswissenschaft und Fachpublizistik

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Eine globale Bewegung entsteht

Telepolis, 11.10.2011 Die Proteste gegen die Krise des Kapitalismus gewinnen in den gesamten USA an Dynamik und schwappen auf andere Länder über Mit der Geschwindigkeit eines Internet-Phänomens breitet sich die in New York von der Occupy-Wall-Street-Bewegung initiierte Protestwelle in den gesamten Vereinigten Staaten aus. Inzwischen finden in Hunderten von US-Städten Demonstrationen oder langfristige Besetzungsaktionen gegen

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Nobody Can Predict The Moment Of Revolution (Occupy Wall Street)

„Es ist ein Modell einer neuen Gesellschaft. Es ist kein Protest in dem Sinne, dass man gegen irgendetwas seinen Unmut artikuliert. Es ist ein Weg, etwas Neues zu formulieren.“ Hier noch ein Link zu einem sehr schönen Kurzbericht, in dem einige der an Occupy-Wall-Street beteiligten Atikvisten ihre Motivation und Beweggründe schildern. Link:  http://www.youtube.com/watch?v=OwWInp75ua0

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Frische Textkonserven aus dem Archiv

Hier noch ein älterer Text von 2009, der die Genese der zur Zeit platzenden „Liquiditätsblase“ sowie der Banken/Staatsschuldenkrise darlegt und die zugegebenermaßen recht gewagte Prognose wagt, dass es sich hierbei um  „Die letzte Spekulationsblase“ vor dem kommenden gigantischen Krisenschub handelt. https://www.konicz.info/?p=1001 Textauszug: Die enorme Verstrickung des Staates bei der neuerlichen Blasenbildung, die von den in

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Krisensymbiose zwischen Finanzkapital und Staaten

Viele bürgerliche Kommentatoren des gegenwärtigen Krisengeschehens können sich nicht so recht entschließen, ob es sich gegenwärtig nun um eine Staats- oder Bankenkrise handelt. Das Handelsblatt spricht von einer „Spirale zwischen Staatsschulden- und Bankenkrise“, die immer „gefährlicher“ werde. Tatsächlich handelt es sich um eine Krisensymbiose zwischen Staat und Finanzkapital, die ich schon mehrmals beschrieb. Da der

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Souveräne Rechte: Null und nichtig

german-foreign-policy.com, 04.10.2011 Nach der Zustimmung des Bundestages zur Ausweitung des Euro-Rettungsschirms EFSF verlangen deutsche Wirtschaftsfunktionäre und die Kanzlerin den Verzicht der verschuldeten Staaten Südeuropas auf zentrale Souveränitätsrechte. Künftig müsse angesichts der Tatsache, dass man in der Eurozone eine gemeinsame Währung habe, die „nationale Souveränität zugunsten gemeinsamen Handelns übertragen“ werden, fordert der Präsident der Bundesvereinigung der

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Vortrag: „Einstürzende Schuldentürme“

Vortrag, gehalten am 28.09.2011 im UJZ Kornstraße, Hannover Ich werde mich in der kommenden dreiviertel Stunde bemühen, die systemischen Ursachen der gegenwärtig eskalierenden Schuldenkrise möglichst allgemeinverständlich darzulegen. Hierbei soll die Entstehung dieser gigantischen Schuldentürme erklärt werden, die in den USA und Europa zusammenzubrechen drohen. Bevor wir nun in die Materie eintauchen, erlaubt mir eingangs ein

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Zerbricht Europa an der Krise?

Telepolis, 19.09.2011 Die sich zuspitzende Systemkrise lässt die Konflikte und Auseinandersetzungen in der Eurozone eskalieren Alle gegen Alle. Mit der Eskalation der europäischen Schuldenkrise scheinen auch die Konflikte zwischen den Mitgliedsländern und Institutionen der Eurozone, wie auch innerhalb einzelner Eurostaaten, an Intensität und Irrationalität zu gewinnen. Diese eskalierenden politischen Auseinandersetzungen, deren Frontverläufe quer durch politische

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Banken auf der Kippe

„Junge Welt“, 19.09.2011 Gegenseitiges Mißtrauen, Liquiditätsengpässe und milliardenschwere Altlasten: Wieso die ­europäische Staatsschuldenkrise auch eine der Finanzmärkte ist Am vergangenen Donnerstag war es mal wieder soweit: Die Notenbanken kündigten Freigeld für alle an, die es sich leisten können – was die Aktienmärkte mit der üblichen flüchtigen Liquiditätsrallye belohnten. Die Zentralbanken der Euro-Zone, der USA, Großbritanniens,

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Europas Krisenpolitik vs. Europas Bürger?

„Gegenblende“, 15.09.2011 Der Krisenprozess reißt eine große Schere zwischen Arm und Reich in den meisten Mitgliedsländern der Europäischen Union auf. Im Zuge der Sparmaßnahmen sind viele Europäer von Rentenkürzungen, schlechten und geringen Bildungsangeboten und sinkenden Sozialausgaben betroffen. Link: http://www.gegenblende.de/11-2011/++co++4d1b0bf4-df7b-11e0-6eb9-001ec9b03e44

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Systemzwang zur Defizitbildung

„Neues Deutschland“, 24.08.2011 (erschien leicht gekürzt) Die konjunkturbelebende Schuldendynamik wurde verstaatlicht – und gelangt nun an ihre Grenze Dank der staatlichen Konjunkturprogramme im Zuge der Finanzkrise wirkte die »auf Pump« generierte Nachfrage stimulierend auf die Wirtschaft. Inzwischen erlahmt diese staatliche Defizitbildung – und die Konjunktur geht in die Knie. Das Börsenbeben der letzten Wochen wird

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Preiswerte Entsorgung

„Junge Welt“, 07.09.2011 Spannungen zwischen Deutschland und Südeuropa nehmen zu. Um BRD-Exportinteressen nicht zu gefährden, fordern Politiker Austritt von Schuldenstaaten aus Euro-Zone Der Euro verliert nicht nur auf den Devisenmärkten, sondern auch innerhalb der politischen Klasse Berlins rapide an Wert. Inzwischen stellen auch prominente Politiker der deutschen Regierungskoalition die derzeitige Zusammensetzung des EU-Raums öffentlich in

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Pulver verschossen

„Junge Welt“, 27.08.2011 Die Schuldenkrise erreicht allmählich die Realwirtschaft. Konjunkturmaßnahmen wie beim Finanzcrash vor drei Jahren sind nicht mehr bezahlbar Innerhalb der deutschen Kapitalverbände wird kontrovers über die künftige Ausrichtung der deutschen Wirtschafts- und Krisenpolitik gestritten. Am vergangenen Dienstag erneuerte Anton Börner, Präsident des deutschen Außenhandelsverbandes BGA, seine Forderung nach der Einführung von gemeinsamen europäischen

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Einstürzende Schuldentürme

Die Staatsschuldenkrise in der EU und den USA speist sich aus der gleichen systemischen Krisendynamik, die schon Karl Marx prognostiziert hat – eine Analyse der neusten Phase der Agonie des kapitalistischen Weltsystems. Das kapitalistische Weltsystem scheint von einem neuen Krisenschub erfasst worden zu sein. Nahezu zeitgleich eskaliere im Juli die Schuldenkrise auf beiden Seiten des

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Politik in der Krisenfalle

Telepolis, 13.08.2011Wieso weder Washington noch Brüssel die Weltwirtschaftskrise mittels politischer Maßnahmen überwinden können Der öffentliche Konsens scheint bei der Ursachenforschung des neusten Kriseneinbruchs nahezu allumfassend: Die Politik trägt die Hauptschuld an den jüngsten Börsenbeben, das aller Wahrscheinlichkeit einen erneuten Krisenschub ankündigt, bei dem die Weltwirtschaft abermals in die Rezession abdriften dürfte. Leidenschaftliche Auseinandersetzungen gibt es

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Aufstand der Underdogs

„Junge Welt“, 13.08.2011 Ausgegrenzt: Sozialkürzungen, Perspektivlosigkeit und allgegenwärtiger Rassismus trugen zur Gewaltexplosion der vergangenen Tage in Großbritannien bei Nachdem eine massive landesweite Polizeimobilisierung und Dauerregen den Ausschreitungen und Plünderungen in mehreren britischen Städten ein vorläufiges Ende gesetzt hatten, ging Premierminister David Cameron daran, seine Schlußfolgerungen aus den schwersten Unruhen zu ziehen, die Großbritannien seit den

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Hunger: »Markt« versagt

„Junge Welt“, 08.06.2011 Humanitäre Katastrophe in Ostafrika: Neben Dürre verschärft Zerstörung kleinbäuerlicher Agrarstrukturen aus Profitgründen Situation erheblich Die humanitäre Katastrophe in Ostafrika weitet sich aus. Nachdem Mitte Juli die ersten zwei Regionen Somalias von den Vereinten Nationen zu Hungergebieten erklärt worden sind, mußten die UN am vergangenen Mittwoch in drei weiteren Regionen des ostafrikanischen Bürgerkriegslandes

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Roboter statt Arbeiter

„Telepolis“, 04.08.2011 Steht die chinesische „Werkstatt der Welt“ vor einer umfassenden Automatisierungswelle? Der für die globale Hightech-Industrie tätige Auftragshersteller Foxcon zählt zu den wichtigsten „Arbeitgebern“ Chinas, für den rund eine Million Arbeitskräfte in kasernenähnlichen Fertigungshallen tätig sind. Das taiwanesische Unternehmen beschäftigt weltweit insgesamt ein Heer von 1,2 Millionen Arbeitern, die unter anderem die Lifestyle-Gadgets von

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In der Krisenfalle

„Junge Welt“, 03.08.2011 Vereinigten Staaten von Amerika droht erneutes Abrutschen in die Rezession. Kommt es dazu, ­dürfte die Weltwirtschaft denselben Kurs einschlagen Die Vereinigten Staaten von Amerika haben einen partiellen Staatsbankrott abwenden können. Jetzt droht der US-Wirtschaft ein Abrutschen in die Rezession. Die Konsequenzen des Deals zwischen Republikanischer und Demokratischer Partei – der de facto

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Nettoposition: Der Deutsch-‹Italienische Defizitkreislauf

„Junge Welt“, 01.08.2010   Wenn Flavio Valeri, der Chef der ita­lie­ni­schen Depen­dance der Deut­schen Bank, gegen­über ita­lie­ni­schen Medien ver­si­chert, sein Finanz­haus werde wei­terhin sein Enga­ge­ment in ita­lie­ni­schen Staats­an­leihen auf­recht­er­halten, dann sollten sich nicht nur Ita­liens Finanz­po­li­tiker Sorgen machen.

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Vom Schulden-Showdown in die Rezession

Telepolis, 01.08.2011 Demokraten und Republikaner steuern auf eine Einigung im Schuldenstreit zu, die allerdings eine Vertiefung der wirtschaftlichen Misere der Vereinigten Staaten nach sich ziehen dürfte Der zusehends polarisierte US-Kongress scheint noch einmal über seinen Schatten springen, und in letzter Minute doch noch einen Kompromiss bei der Anhebung der amerikanischen Schuldengrenze finden zu können. Am

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Die Zeitbombe tickt

„Junge Welt“, 01.08.2011 Italien droht Verschärfung der Schuldenkrise. Zinsaufschläge bei Staatsanleihen. Anhaltende wirtschaftliche Stagnation macht Staatsbankrott mittelfristig wahrscheinlich Die realwirtschaftliche Halbwertzeit europäischer Krisengipfel nimmt rapide ab, wie sich Italiens Finanzminister am vergangenen Donnerstag überzeugen konnte. Genau eine Woche, nachdem der Brüssler EU-Krisengipfel abermals eine Stabilisierung der Euro-Zone mittels milliardenschwerer Kreditpakete anstrebte, sind die ersten Vorboten

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Kapitalflucht: Bankenrun in Zeitlupe

„Junge Welt“, 01.08.2011 Italiens wohlsituierte Anleger »plündern ihre Konten« und flüchten aufgrund der fortdauernden Euro-Krise vermehrt in die Schweiz, berichtete die Wirtschaftswoche am 25. Juli. Ein »Großteil der im Rahmen der Kapitalamnestie nach Italien zurückgeflossenen Anlagen« sei schon wieder ins Tessin transferiert worden, kolportierte ein Banker aus Lugano gegenüber der Zeitung. Nach einer von der

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Milliarden für Spaniens Banken

„Junge Welt“, 29.07.2011 Kost­spie­lige Ret­tungs­maß­nahmen für Finanz­branche. Sub­stan­ti­elle Sta­bi­li­sie­rung weiter frag­lich. Wäh­rend Spa­niens Bevöl­ke­rung mit immer neuen »Spar­pa­keten« trak­tiert wird, stützt Madrid zugleich den maroden Finanz­sektor mit Milliardenbeträgen. Die Bank­häuser auf der Ibe­ri­schen Halb­insel finan­zierten jahre­lang die Spe­ku­la­ti­ons­dy­namik auf dem Immo­bi­li­en­sektor mit groß­zügig ver­ge­benen Hypo­theken, die einen beson­ders stark aus­ge­prägten Bau­boom ermög­lichten. Auf dessen Höhe­punkt

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Hintergrund: Schotten dicht für Arbeitsmigranten

„Junge Welt“, 29.07.2011 Solange der kreditfinanzierte Bauboom in Spanien anhielt, galt es als eines der wichtigsten Zielländer der binneneuropäischen Migrationsströme, die nach der Osterweiterung der EU schnell wuchsen. Hunderttausende Bulgaren und insbesondere Rumänen machten sich auf die Iberische Halbinsel auf, um dort im Bausektor eine Anstellung zu finden. Zwischen 2002 und 2008 wandelte sich Spanien

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»Es ist das System«

„Junge Welt“, 29.07.2011 »Sparprogramm«: Erwerbslosenzahl in Spanien auf Rekordhöhe, Binnenkonjunktur eingebrochen. Protestbewegung äußert grundsätzlich Kritik am Kapitalismus Die spanische Protestbewegung hat sich mit einem Sternmarsch in Madrid eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Mitglieder der Bewegung der »Empörten«, die am vergangenen Wochenende aus der Provinz in die Hauptstadt marschierten, wurden von Unterstützern und Sympathisanten begeistert auf dem zentralen

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Die Krise in Europas Armenhaus

„Junge Welt“, 25.07.2011 Mangelernährung und Hunger greifen zwischen Algarve und Minho um sich Schon vor Ausbruch der Weltwirtschaftskrise galt Portugal als eines der ärmsten Länder der Euro-Zone. Die von Eurostat, dem EU-Statistikamt, verfaßte Studie »The Social Situation in the European Union 2007« erfaßte rund 2,1 Millionen Arme dort, bei einer Gesamtbevölkerung von 10,6 Millionen. Das

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Hintergrund: Portugals Schuldenberge

„Junge Welt“, 25.07.2011 Vor Ausbruch der Weltwirtschaftskrise lag Portugals Staatsverschuldung mit 67 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) 2007 noch im Rahmen der Stabilitätskriterien der Euro-Zone, die eine Höchstverschuldung von 60 Prozent des BIP vorgeben. Doch die rasch eskalierende Krise ließ auch in Lissabon das Haushaltsdefizit rasch explodieren, so daß die Staatsverschuldung in diesem Jahr bereits den

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