Wirtschaftskrise | Innere Schranke

Im Abwärtssog

„Junge Welt“, 25.07.2011 Portugals Regierung setzt den von EU und Währungsfonds diktierten sozialen Kahlschlag um. Das Land rutscht damit offenbar in wirtschaftliche Depression Portugals Ministerpräsident Pedro Passos Coelho zeigte sich am vergangenen Donnerstag erfreut über die Lockerung der Kreditmodalitäten, die beim Euro-Krisengipfel beschlossen wurde und auch dem Armenhaus der Euro-Zone zugute kommen wird. »Wir verlassen […]

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Deutsche Konzerne beim Ausverkauf in Hellas vornean

„Junge Welt“, 21.07.2011 Die griechische Regierung wurde bei der Gewährung des zweiten Pakets von Krisenkrediten nicht nur zu weiteren umfassenden Kürzungsmaßnahmen gezwungen, sondern auch zu einem gigantischen Privatisierungsprogramm, das binnen möglichst kurzer Zeit realisiert werden soll. Als Zielmarke gaben Berlin und Brüssel Einnahmen in Höhe von 50 Milliarden Euro vor. Unter den Hammer sollen nicht

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Krisenpolitik: Kampffeld der Interessen

„Junge Welt“, 21.07.2011 Zwischen den dominierenden europäischen Großmächten Deutschland und Frankreich herrschte nach anfänglichen Irritationen weitgehend Einigkeit bei der Durchsetzung der brutalen Roßkur, mit der Griechenland in die Depression getrieben wurde. Bei anderen Krisenmaßnahmen prallen aber die unterschiedlichen Interessen von Berlin und Paris direkt aufeinander.

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Im freien Fall

„Junge Welt“, 21.07.2011 Die griechische Industrie kollabiert, die Wirtschaft des Landes schrumpft. Hauptursache ist die verfehlte Krisenpolitik Brüssels und Berlins Griechenland steht vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Angefacht durch immer neue – von Brüssel und Berlin oktroyierte – »Sparpakete«, beschleunigt sich in dem Mittelmeerland der wirtschaftliche Niedergang. Dies stößt breiteste Bevölkerungsschichten ins Elend und läßt eine

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Von Schulden und Jobs

Telepolis, 18.07.2011 Die Krise der US-amerikanischen Arbeitsgesellschaft ist aufs Engste mit der Schuldenkrise verflochten, die Washington derzeit paralysiert Auch nahezu drei Jahre nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers scheint die amerikanische Ökonomie weit von einer Stabilisierung entfernt. Neben der eskalierenden Schuldenkrise sieht sich die amerikanische Politik verstärkt mit einem weiteren ökonomischen Brennpunkt konfrontiert, der

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Schwarze Schwäne

„Junge Welt“, 18.07.2011 Wetten auf die Apokalypse: Selbst das Finanzkapital glaubt nicht mehr an den Fortbestand des Kapitalismus – und setzt auf neue Krisenschübe Die größte Stärke des Kapitalismus besteht, folgt man seinen Apologeten, in der nahezu unerschöpflichen Anpassungsfähigkeit, mit der er selbst die größten Herausforderungen und Krisen meistern könne – es komme nur auf

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Transatlantischer Schuldenturmbau im Vergleich

Telepolis, 06.07.2011 Bei allen Unterschieden im Krisenverlauf und konkreter Krisenpolitik sind die Schuldenkrisen in den USA und der Eurozone auf dieselben Ursachen zurückzuführen Kurz vor der entscheidenden Abstimmung über den fortgesetzten sozialen Kahlschlag in Griechenland am letzten Wochenende, mit dem lediglich die Agonie dieser Volkswirtschaft verlängert wird, hatten sich auch US-amerikanische Notenbanker zu Wort gemeldet,

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Die Widersprüche der Krise

www.german-foreign-policy.com , 04.07.2011 Nach der Verabschiedung der jüngsten drakonischen Sparmaßnahmen durch das griechische Parlament verlangen deutsche Manager neue Vergünstigungen für ausländische Unternehmen in Griechenland. Die „Investitionsbedingungen“ müssten umgehend „verbessert“ werden, fordert der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und schlägt einen „Businessplan“ für Athen vor. Gleichzeitig drängt Berlin darauf, den Ausverkauf griechischen Staatseigentums zu forcieren –

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Der Wert des Euro

german-foreign-policy.com , 21.06.2011 Die EU folgt zum wiederholten Male einem deutsch-französischen Diktat und beschließt die Beteiligung privater Gläubiger an den Kosten der Euro-Schuldenkrise. Einer entsprechenden Übereinkunft der deutschen Kanzlerin und des französischen Staatspräsidenten vom Wochenende sind die EU-Finanzminister am gestrigen Montag gefolgt. Wie es heißt, sollen nun auch Finanzkonzerne zu hohen Zahlungen herangezogen werden –

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Infos gegen Griechen-Bashing

Angeheizt durch Bundeskanzlerin Merkel, baut sich mal wieder eine populistische Hasswelle gegen die „faulen Südländer“ im deutschen Medienbetrieb auf. In welchem kausalen Zusammenhang Lohnkahlschlag, Sozialdemontage, Prekarisierung sowie Rentenklau in Deutschland und die  Schuldenkrise in Südeuropa stehen, habe ich bereits in etlichen Texten ausgeführt. Hier zur Auffrischung ein paar Fakten und Zusammenhänge gegen das erneute Griechen-Bashing:

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In Schuldenkrise global vereint

Neues Deutschland, 18.05.2010 Parallelen zwischen den Pleitekandidaten in Euroland und den USA Nicht erst mit dem Erreichen der gesetzlichen Schuldenobergrenze in den USA drängen sich Parallelen mit der Euro-Krise auf. Das Haushaltsdefizit beträgt mehr als zehn Prozent des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts (BIP), und die Gesamtverschuldung wird 2012 auf mehr als 100 Prozent des US-BIP steigen. Somit

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Steil abwärts

german-foreign-policy.com, 17.05.2011 Berlin bleibt bei seiner harten Haltung gegenüber dem erneut von der Staatspleite bedrohten Griechenland. Athen werde nur neue Finanzhilfen bekommen, wenn es seinen rigiden Sparkurs abermals verschärfe, erklärte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble am vergangenen Donnerstag. In den Berliner Regierungsfraktionen verweigern sich immer mehr Abgeordnete auch dem Euro-Rettungsschirm; die Bundesregierung droht die notwendige Mehrheit zu

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Zinswende in neuen Krisenschub?

Telepolis, 19.04.2011 Die Erhöhung des Leitzinses durch die Europäische Zentralbank (EZB) wird die angeschlagenen Volkswirtschaften der südlichen Peripherie der Eurozone weiter unter Druck setzen Am vergangenen Donnerstag beendete die Europäische Zentralbank eine nahezu zweijährige Phase krisenbedingter Niedrigzinspolitik. Der Leitzins in der Eurozone wurde von 1,0 auf 1,25 Prozent angehoben. Die EZB ließ ihren Leitzins im

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USA „griechischer als Griechenland“

Wird die Schuldenkrise der USA bald in ein akutes Stadium treten? „Der größte Bondinvestor der Welt hat kürzlich sämtliche amerikanische Staatsanleihen verkauft. Bill Gross billigt ihnen „nur geringen Wert“ zu. Als Grund nennt er staatliche Sozialprogramme. Dem Dollar prognostiziert der Fondsmanager massiven Kaufkraftverlust,“ meldete kürzlich die FTD. Die systemischen Hintergründe dieser nun an ihre Grenzen

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Das System ist die Katastrophe

Telepolis, 26.03.2011 Wird Fukushima zum Tschernobyl des spätkapitalistischen Weltsystems? Welche Folgen wird die Katastrophe in Japan auf die Weltwirtschaft, ja auf das gegenwärtige kapitalistische Weltsystem haben? Selbst dessen berufsmäßige Apologeten kommen bei der Auseinandersetzung mit dieser Frage so langsam ins Grübeln. Das japanische „Nuklearbeben“ erschüttert inzwischen so manche Gewissheiten in den Redaktionsstuben der Wirtschaftspresse, die

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Aus der Krise in die Krise

german-foreign-policy.com, 23.03.2011 Vor den Beschlüssen über die Euro-Krisenbewältigung beim morgen in Brüssel beginnenden EU-Gipfel stellt die ökonomische Entwicklung Griechenlands den EU-Krisenmaßnahmen ein miserables Zeugnis aus. Athen, das seit letztem Jahr die vor allem von Berlin verlangten harten Sparprogramme umstandslos exekutiert, sieht sich nicht nur regelmäßigen Protesten der Bevölkerung ausgesetzt; zuletzt traten letzte Woche Journalisten und

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Let’s go West – Arbeitsmigration in der EU

Lunapark21, Heft 12 – Winter 2010 Wie Viele werden diesmal gehen? Im zunehmenden Maße treibt abermals diese alte ‚polnische Frage‘ die Öffentlichkeit zwischen Oder und Bug um, wie sie vor einer jeden größeren Emigrationswelle an Aktualität gewinnt. Den derzeitigen Stichtag, in dessen Vorfeld Polens Medien über die Dimensionen der zu erwartenden Auswanderungswelle spekulieren, bildet der

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Teilsieg für Deutsch-Europa

german-foreign-policy.com , 15.03.2011 Mit einem Teilsieg geht Berlin aus den jüngsten Verhandlungen um die Reform der Eurozone und die künftige EU-Wirtschaftspolitik. In zentralen Grundsatzfragen ist es der Bundesregierung auf dem informellen EU-Gipfel Ende vergangener Woche gelungen, ihren Kurs durchzusetzen; so wurde im Rahmen des „Pakts für Wettbewerbsfähigkeit“ die aggressive deutsche Wirtschaftspraxis im Grundsatz akzeptiert, die

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Zeitgeist: Moving Forward – Its the system, stupid

24.02.2011, demonetize.it The Third Zeitgeist Movie: still a few flaws, but really moves forward in understanding the mess we are in. ‚Moving forward” stretches the limits of the visual medium to the extreme. In his 161 minutes long movie, film maker Peter Joseph strives to convince his audience that it is necessary to surpass the

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Kairo in Wisconsin

Telepolis, 22.02.2011 Die rasch anschwellende Protestwelle gegen ein umfassendes Sparprogramm in Wisconsin könnte auf andere US-Bundesstaaten übergreifen Am vergangenen Samstag fand in Madison, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Wisconsin, die größte Demonstration seit dem Ende des Vietnamkriegs statt. An die 80.000 Menschen  versammelten sich vor dem Capitol in Madison, um gegen ein rabiates Sparprogramm zu protestieren,

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Die Germanisierung Europas

www.german-foreign-policy.com , 14.02.2011 Der von Deutschland und Frankreich forcierte „EU-Pakt für Wettbewerbsfähigkeit“ stößt europaweit auf massiven Widerstand. Das Projekt, das als Keimzelle einer künftigen EU-Wirtschaftsregierung bezeichnet wird, soll alle Euroländer auf die Einführung einer sogenannten Schuldenbremse, die Anhebung des Renteneintrittsalters und eine Senkung der Reallöhne verpflichten. Damit zwingt es im Namen einer Wirtschaftsregierung, wie sie

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Zeitgeist: Moving Forward – It´s the system, stupid!

www.hintergrund.de, 09.02.2011 Der dritte Zeitgeist-Film schreitet trotz etlicher Unzulänglichkeiten in die richtige Richtung voran Dieser Film stößt an die Grenzen des Mediums. In 161 Minuten ist Regisseur Peter Joseph im dritten Teil seiner Zeitgeist-Filmserie bemüht, den Zuschauer von der Notwendigkeit einer baldigen Überwindung der kapitalistischen Produktionsweise zu überzeugen, sowie eine gangbare Systemalternative zu der bestehenden

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„Let’s go west!“ Arbeitsmigration in der EU

In einem umfassenden Beitrag für das Heft Nr. 12 der Zeitschrift Lunapark21 beschäftigte ich mich mit den Auswirkungen der Krise auf die Migrationsströme innerhalb der EU. Einzelhefte und Abos dieser linken Quartalszeitschrift können unter http://www.lunapark21.net/service.html bestellt werden.

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Hegemon China?

„Streifzüge“, 50/2010 Wohl noch nie in der Geschichte des kapitalistischen Weltsystems konnte eine derartig stürmische Umwälzung eines Landes oder einer Region beobachtet werden, wie sie derzeit China erschüttert. Im Folgenden wird ein theoretischer Bezugsrahmen skizziert, der uns in die Lage versetzen soll, den Charakter und die Tendenz des stürmischen Auf- und Umbruchs der Volksrepublik China

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Exportstrategie der »verbrannten Erde«

„Neues Deutschland“, 15.12.2010 Die deutsche Industrie profitierte jahrelang vom Euro – die Folge sind Schuldenberge im Süden Deutschland hat massiv dazu beigetragen, dass Euro-Länder vor allem in Südeuropa in eine Schuldenkrise geraten sind. In konservativen Kreisen wird gegen eine solidarische Reaktion Stimmung gemacht. Die öffentliche Debatte über die Zukunft der europäischen Gemeinschaftswährung gewinnt innerhalb der

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Deutschlands Netzwerke im Osten

„German Foreign Policy“, 15.12.2010 Polnische Regierungsberater stufen die Einflussarbeit deutscher Stiftungen und Entwicklungsorganisationen in Osteuropa und Zentralasien als „außergewöhnlich vorteilhaft“ für Berlin ein. Dies geht aus einer Studie hervor, die das polnische Zentrum für Oststudien (OÅ›rodek Studiów Wschodnich, OSW) kürzlich veröffentlicht hat. Die Studie untersucht die Tätigkeiten, die parteinahe sowie Wirtschaftsstiftungen östlich der Bundesrepublik ausüben,

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Krise ohne Ende?

„Gegenblende“, 13.12. 2010 Die Krise scheint kein Ende nehmen zu wollen. Inzwischen wird in den Massenmedien und auf den Finanzmärkten spekuliert, welches Land der Eurozone – nach Griechenland und Irland – als Nächstes unter seiner Schuldenlast zusammenbrechen, und unter den 750 Milliarden Euro umfassenden ‚Schutzschirm‘ der EU flüchten wird. Insbesondere die südeuropäischen Länder Spanien und

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Die deutsche Transferunion

„German Foreign Policy“, 09.12.2010 In Berlin schwillt die Debatte über eine mögliche Zweiteilung der Eurozone an. „Deutschland zahlt, Europa kassiert“, heißt es in einflussreichen Medien; die EU sei auf dem Weg, eine „Transferunion“ zu werden. Erste Berliner Spitzenpolitiker gehen mittlerweile zu offenen Solidaritätsbekundungen für erklärte Euro-Skeptiker über. Die Gemeinschaftswährung sei, urteilen Pressekommentatoren, im Kern kein

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Referat Weltwirtschaftskrise

Wie lässt sich die Krise der Eurozone in den allgemeinen globalen Krisenkontext einordnen? Welche systemischen Widersprüche lassen nun die Weltwirtschaftskrise zu einer Schuldenkrise mutieren? Was löste überhaupt diesen Krisenprozess aus und wann begann er eigentlich? Hiermit stelle ich den Text meines Referats zur Weltwirtschaftskrise zur freien Verfügung, das sich u.A: mit den obigen Fragen beschäftigte

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