Sonntag, 07. Februar 2010 20:09
Die Auseinandersetzungen um die Querfrontveranstaltung im Frankfurter “Club Voltaire” sind zwar schon etwas her, aber das folgende Zitat ist dennoch mehr als aufschlussreich:
“Ich habe diese Ausführungen aus meinem Gedächnis so gut wie möglich gemacht und hoffe dass diese zu einer größerer Bereitschaft unter deutschen Linke beitragen wird, sich auch mit traditionellen Rechte zusammenzuarbeiten. Wie ich in der Tagung und anderswo schon gesagt habe: Unsere Feinde befinden sich nicht bei den Skinhead Nazis oder bei Randgruppen der Konservativen sondern sitzen im Bundestag und in der Bundesregierung, wo sie die Beteiligung Deutschlands in einem Angriffskrieg und in der Besatzung eines zentralasiatischen Staates unterstützen, und eng mit zwei Schurkenstaaten wirtschaftlich, militärisch, polizeilich und geheimdienstlich zusammenarbeiten (USA und Israel). Wir sollten nicht die Zusammenarbeit mit den Burschschaften gegen dieser unheiligen Allianz vernachlässigen.”
Wer sagte das? Elias Davidsson, der gemeinsam mit der “Arbeiterfotografie” und der Band die “Bandbreite” besagte Veranstaltung durchführte.
Wann und wo tat Herr Davidsson diese Aussage? Am 30. November 2009, nachdem der an einer Ideenwerkstatt der Burschenschaft Normannia-Nibelungen zu Bielefeld teilnahm.
Ob bei all jenen linken Personen, Gruppen und Presseorganen, die damals diese Querfrontveranstaltung wieder jeglichen offensichlichten Augenschein unterstützten, nur weil sie auch von Antideutschen kritisiert wurde, zumindest bei Kenntnis dieser Informationen ein Umdenken, vielleicht gar Schamgefühle einsetzen dürften? Es ist ja nicht so, dass mensch den Querfrontcharakter dieses illustren Bündnisses nicht wahrnehmen konnte. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.