Wege aus dem Kapitalismus

Montag, 15. Dezember 2014 14:18

Telepolis eBook über das Einfache, das schwer zu machen ist

Dem Denken von Alternativen zur kapitalistischen Dauerkrise stellen sich ungeheure Hindernisse in den Weg. Die lückenlose Dichte kapitalistischer Vergesellschaftung, die längst zur Totalität geronnene Allgegenwart der Märkte, errichtet in einem jeden Insassen der globalen kapitalistischen Tretmühle ein regelrechtes Gedankengefängnis. Wenn es kein nicht-kapitalistisches “Außen” mehr gibt, wenn alle Gesellschaftsfelder und Nischen bis hin zur Subkultur von dem kapitalistischen Kosten-Nutzen-Kalkül okkupiert sind, dann gewinnt die vermittelte und subjektlose Kapitalherrschaft, der berüchtigte “stumme Zwang der Verhältnisse”, den Anschein eines Naturverhältnisses.

Link: http://www.heise.de/tp/artikel/43/43479/1.html

Oligarchie und Staatszerfall

Freitag, 05. Dezember 2014 17:21

Ein kurzer Blick auf Ursachen und weitere Entfaltung des Ukraine-Konflikts

Streifzüge 62/2014

Winter is coming – und in der Ukraine wird er ungeachtet aller konkreten Witterungsbedingungen sehr hart ausfallen. Zwar ließ der scheidende EU-Kommissionspräsident Barrosso Ende Oktober anlässlich der vorläufigen Einigung zwischen der Ukraine und Russland über künftige Gaslieferungen verlauten, dass nun „niemand in Europa mehr frieren“ müsse, doch die Realität zwischen Lviv und Lugansk wird sich kaum dieser Beschwörungsformel fügen.

Wohl hat Kiew auch rund eine Million Tonnen Steinkohle aus Südafrika, größtenteils auf Kredit, erworben, die dem geschundenen Land über die kalte Jahreszeit helfen sollen. Aber angesichts der dennoch zu erwartenden Engpässe bei der Energieversorgung hat die Regierung in Kiew die vorgeschriebenen Raumtemperaturen in den Plattenbauten der Ukraine auf 16 Grad Celsius absenken lassen. Diese Energiekrise resultiert nicht nur aus der Unwilligkeit des aufständischen Donezker Kohlereviers, den Rest des auf Westkurs gebrachten Landes mit Kohle zu versorgen, sondern bei den monatelangen schweren Kämpfen ist in den abtrünnigen Volksrepubliken Donezk und Lugansk auch ein Teil der Förderkapazitäten und der industriellen Infrastruktur zerstört worden, mittels derer das zerrissene Bürgerkriegsland mit dem für die Heizperiode unabdingbaren Energieträger Steinkohle hätte versorgt werden können: Die Mehrzahl der Kohlebergwerke im Donezkbecken hat ihren Betrieb aufgrund der Verwüstungen einstellen müssen, während das Schienennetz durch zahlreiche Sprengungen und Sabotageakte stark beschädigt ist. Da polnische Steinkohle aus dem schlesischen Industrierevier sich zur Verfeuerung in den ukrainischen Kraftwerken nicht eignet, musste Kiew den Energieträger aus der südlichen Hemisphäre importieren – bei einem Transportweg von 10.000 Kilometern.

Link: www.streifzuege.org/2014/oligarchie-und-staatszerfall

Krugman redet Klartext

Freitag, 05. Dezember 2014 16:07

Telepolis, 05.12.2014
Der Wirtschaftsnobelpreisträger benennt die Bundesrepublik als den wichtigsten Verursacher des sich entfaltenden ökonomischen Desasters in der Eurozone

Selten hat ein Leitartikel in der New York Times (NYT), dem führenden meinungsbildenden Medium der USA, die Wirtschaftspolitik der BRD dermaßen scharf kritisiert wie der am 30. November publizierte Kommentar des Wirtschaftsnobelpreisträgers Paul Krugman.

Link: http://www.heise.de/tp/artikel/43/43529/1.html

A LUTA PELO PODER NO TITANIC

Montag, 01. Dezember 2014 20:28

Link: http://o-beco.planetaclix.pt/tomasz-konicz3.htm

Como os conflitos geopolíticos entre o Leste e o Ocidente desestabilizam ainda mais a economia mundial do instável capitalismo tardio.

A comunidade ocidental de valores pode exibir os primeiros sucessos tangíveis na guerra económica contra a Federação Russa. A moeda russa continua a cair, atingindo um novo mínimo no final de setembro, a uma cotação de 39 rublos em relação ao dólar dos EUA, e a economia do maior país do mundo em extensão está à beira da recessão. De acordo com o ministro da Economia, Alexei Ulyukayev, a economia russa sofreu uma contracção de 0,5 por cento no primeiro trimestre de 2014, situação que, com uma queda ainda maior no desempenho económico, pode levar que a Federação Russa sofra uma “recessão técnica” no primeiro semestre. A revisão em baixa das previsões do governo russo para este ano parte, ainda assim, de uma taxa de crescimento económico de 0,5 por cento, sendo que se esperava para 2015 uma recuperação económica que devia permitir que o produto interno bruto (PIB) crescesse 1,2 por cento.
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Let’s go East

Samstag, 29. November 2014 17:41

Telepolis, 29.11.2014
Brüssel, Washington und Berlin setzen alle Hebel in Bewegung, um den russischen Einfluss in der östlichen Peripherie der EU zurückzudrängen

Link: http://www.heise.de/tp/artikel/43/43447/1.html

Machtkampf auf der Titanic

Dienstag, 25. November 2014 08:07

Unter dem Titel „Jetzt wird es ungemütlich“ erschienen in KONKRET 11/14

Wie die geopolitischen Auseinandersetzungen zwischen Ost und West die labile spät­kapi­ta­lis­tische Weltwirtschaft zusätzlich destabilisieren.

Die westliche Wertegemeinschaft kann erste handfeste Erfolge bei ihrem Wirtschaftskrieg gegen die Russische Föderation vorweisen. Während die russische Währung immer weiter abstürzt und Ende September mit einem Kurs von 39 Rubel gegenüber dem US-Dollar einen neuen Tiefstand erreichte, steht die Wirtschaft des flächenmäßig größten Landes der Welt am Rande der Rezession. Laut Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew kontrahierte die russische Ökonomie im ersten Quartal 2014 um 0,5 Prozent, wobei ein weiterer Rückgang der Wirtschaftsleistung dazu führen könne, das die Russische Föderation im ersten Halbjahr eine „technische Rezession“ erleben werde. Die nach unten revidierten Prognosen der russischen Regierung gehen für dieses Jahr dennoch von einem Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent aus, wobei für 2015 eine konjunkturelle Belebung erwartet wird, die das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,2 Prozent expandieren lassen soll.
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Von grünen und braunen Faschisten

Donnerstag, 13. November 2014 13:47

Telepolis, 13.11.2014
Hooligans und Salafisten stehen sich näher, als es den Anhängern beider Gruppen klar sein dürfte

Link: http://www.heise.de/tp/artikel/43/43316/1.html

Barbarie globalizzata

Mittwoch, 15. Oktober 2014 08:49

sinistrainrete.info
Un tentativo di comprendere il fenomeno dello “Stato Islamico”

Di nuovo. Di nuovo, il presidente degli Stati Uniti mobilita la coalizione di tutti quelli disposti ad entrare in campo contro “il male” (Spiegel Online). Questa volta è il gruppo terrorista “Stato Islamico” (Isis) che deve essere sconfitto in una campagna di tre anni, in cui nella prima fase la Forza Aerea degli Usa estenderà gli attacchi aerei alla Siria. Allo stesso tempo, la Casa Bianca ha chiesto al Congresso la somma di 500 milioni di dollari allo scopo di “addestrare e armare i ribelli siriani moderati”, come ha informato la Reuters.
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Erdogan auf Bürgerkriegskurs

Freitag, 10. Oktober 2014 13:36

Telepolis, 10.10.2014
Während sich die militärische Lage in Kobane weiter zuspitzt, starten türkische Militärs, Islamisten und Rechtsextremisten eine blutige Repressionswelle gegen die antiislamistische Protestbewegung

Die militärische Lage der Verteidiger Kobanes ist verzweifelt. Den in der nordsyrischen Grenzstadt eingeschlossenen Einheiten der Volksverteidigungskräfte (YPG) und Frauenverteidigungskräfte (YPJ) fehlt es inzwischen an Munition, Nahrung und Wasser. In der vergangenen Nacht ist es den Verbänden des Islamischen Staates (IS) gelungen, in weitere Stadtbezirke der seit dreieinhalb Wochen belagerten Stadt vorzudringen.

Link: http://www.heise.de/tp/artikel/43/43021/1.html

O MUNDO EM GUERRA CIVIL

Donnerstag, 09. Oktober 2014 20:43

planetaclix
Nunca, desde o fim da Segunda Guerra Mundial, houve tantas pessoas em fuga devido a expulsões violentas como em 2013 – esta é a conclusão arrasadora de um relatório do ACNUR publicado por ocasião do Dia Mundial do Refugiado. No ano passado diariamente 32.200 pessoas em média tiveram de deixar as suas casas devido a “conflitos ou perseguições”. Em 2012 tinham sido 23.400, em 2011 “apenas” 14.200.

Os números oficiais da ONU no seu conjunto assumem um total de 51,2 milhões de refugiados que foram deslocados por guerras, guerras civis ou campanhas de terror com motivação étnica ou religiosa. Em comparação com 2012 este exército de refugiados, que inclui mais de 50 por cento de menores, aumentou em mais seis milhões de pessoas desesperadas. A parte maior destes excluídos, segundo o ACNUR, é constituída por 33,3 milhões de deslocados internos, que tiveram de fugir de guerras civis para outras regiões dos seus Estados muitas vezes em desmoronamento. 16,7 milhões de pessoas tiveram de fugir do seu país de nascimento. Além disso, o comissariado para os refugiados contava 1,2 milhões de requerentes de asilo em todo o mundo.

Link: http://o-beco.planetaclix.pt/tomasz-konicz1.htm