Neuorientierung in Umbruchzeiten

Dienstag, 31. März 2015 10:08

Telepolis, 31.03.2015
Die kurdische Linke sucht bei einem internationalen Treffen in Hamburg nach neuen Wegen der Emanzipation

Link: http://www.heise.de/tp/news/Neuorientierung-in-Umbruchzeiten-2587334.html

Veranstaltungen Hamburg

Montag, 30. März 2015 09:16

Am 2. April findet eine Diskussionsveranstaltung mit mir im Golem statt, wo wir uns an der alten und brennend aktuellen Frage “Was tun?” abarbeiten werden.

Näheres unter: http://golem.kr/?p=7644

Hiernach nehme ich an der Network for an alternative Quest Conference teil, die vom 3. bis zum 5. April in Hamburg stattfindet.

Näheres unter: http://networkaq.net/

Generation Sarrazin

Freitag, 27. März 2015 07:07

Streifzüge 63/2015
Eine kurze Skizze der Genese der neuen deutschen Rechten

Es sind quälende 70 Minuten, die jeder Youtube-User über sich ergehen lassen kann, der „Pegida: Die Interviews in voller Länge“ in das Suchfeld dieser Videoplattform eintippt und sich das ungeschnittene Rohmaterial mit Interviews von Pegida-Anhängern anschaut, das ein Reporterteam des NDR-Politmagazins Panorama ins Netz stellte. Panorama entschloss sich zu diesem ungewöhnlichen Schritt, nachdem ein als Provokateur agierender Undercover-Mann von RTL sich unter die Interviewpartner des Reporterteams mischte und Vorwürfe einer manipulativen Darstellung dieser Aussagen in einer Panorama-Reportage laut wurden. Bei Durchsicht des Materials wird aber offensichtlich, dass die Aussagen des RTL-Provokateurs zu den zurückhaltendsten und vorsichtigsten xenophoben Äußerungen gehören, während viele der „echten“ Pegida-Anhänger offensichtlich Mühe haben, ihren Hass und ihre Wut überhaupt noch im Zaum zu halten.
Von daher stellen die Interviews eine der wenigen Gelegenheiten dar, Einblicke in das Weltbild einer rechtsextremen Bewegung zu erhalten, deren Gefolgschaft sich für gewöhnlich jeglicher Analyse ihrer Wahnvorstellungen verweigert – frei nach dem Motto: „Mein Wahn gehört mir.“ Zwei ressentimentgeladene Argumentationsstränge fallen bei den Interviews sofort auf: einerseits die Klagen über zu niedrige Löhne und Renten, über die zunehmende Prekarisierung und soziale Zerfallstendenzen, für die ausnahmslos „die Ausländer“ verantwortlich gemacht werden, und anderseits die felsenfeste Überzeugung, Deutschland sei ein okkupiertes und ferngesteuertes Land.

Link: http://www.streifzuege.org/2015/generation-sarrazin

Der Aufstieg des deutschen Europa

Montag, 23. März 2015 08:12

Telepolis, 23.03.2015

Wie die Bundesrepublik seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts zur gefürchteten europäischen Führungsmacht aufstieg: Über die erdrückende Dominanz Berlins in der Eurozone, Teil 1

Wer hat das Sagen in Europa? Diese brisante Frage lässt sich am besten in jenen häufigen Krisensituationen beantworten, in denen die Interessen dieser neuen europäischen Großmacht tangiert werden. Die derzeitigen Auseinandersetzungen um die “europäische” Krisenpolitik gegenüber Griechenland lieferten mal wieder tiefe Einblicke in die reellen Machtverhältnisse in der Eurozone.

Link: http://www.heise.de/tp/artikel/44/44423/1.html

Geschäftsfeld: Barbarei

Sonntag, 15. Februar 2015 19:47

Der Islamische Staat als global agierender Terrorkonzern

Aus: BIG Business Crime Nr. 1/2015

Kein Abgrund scheint größer als der zwischen den Steinzeitislamisten des Islamischen Staates (IS) und den liberalen Zentren des kapitalistischen Weltsystems, in denen keinen Göttern, sondern dem freien Mark gehuldigt wird. Und dennoch kommen etliche Beobachter im Westen nicht umhin, die evidenten Ähnlichkeiten bei Organisationsformen, Strukturen und Öffentlichkeitsarbeit zwischen der Terrortruppe und dem Rückgrat der westlichen „freien“ Marktwirtschaft, den transnationalen Großkonzernen, zu bemerken.
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Patrioti contro l’Islam, l’intervista a Tomasz Konicz

Mittwoch, 28. Januar 2015 17:43

Left.it, 28.01.2014

L’effetto attentato di Charlie Hebdo a Parigi non si è fatto aspettare. Alla settimanale marcia di lunedì 12 gennaio scorso, i simpatizzanti di Pegida – losco acronimo per “Patrioti europei contro l’islamizzazione dell’Occidente” – avevano già raddoppiato passando da 10mila a 25mila persone.

Da ottobre scorso questo nuovo movimento di estrema destra, nato nella storica martoriata città di Dresda, è cresciuto in modo esponenziale. Le marce mobilitano la galassia di fascisti e neonazisti, ma grazie a internet e social media, attraggono soprattutto centinaia di “tedeschi ordinari”.

Gli slogan? Sbarrare la strada all’islamizzazione della società tedesca e al multiculturalismo, che diluirebbe la cultura cristiana tedesca. Nei cortei, croci teutoniche e tutti i simboli del nazionalismo. L’amalgama: l’annoso tema dell’immigrazione. In un Paese che è diventato primo destinatario di rifugiati nell’Ue, il movimento chiede la fine del diritto di asilo e le deportazioni dei migranti. Al raduno della galassia neonazista, fascista e hooligans, tra eccessi di odio e tensione, alla fine delle parate sono avvenuti vari episodi di aggressioni a sfondo razziale.

Proprio la notte di lunedì 12 gennaio, giorno della “Montagsdemo”, un rifugiato politico eritreo Khaled è stato assassinato. E da mesi si moltiplicano gli attacchi agli stranieri e ai centri di accoglienza: insulti, calci, intimidazioni, in un clima di vera e propria caccia all’uomo. Sono tanti i rifugiati che temono per la propria pelle e dichiarano di voler lasciare la città. Se per il momento il centro delle marce è la Sassonia, tradizionalmente di estrema destra, Pegida sta già diventando un movimento regionale e potrebbe rapidamente estendersi alla Rühr, colpita dalla deindustrializzazione e dove da anni è radicato un imponente movimento neonazi.

Pegida gode anche di simpatie nel resto del Paese, come rivelano recenti sondaggi: circa il 60 per cento dei tedeschi pensa che il go- verno non abbia fatto abbastanza per prevenire l’immigrazione, e un terzo è convinta che sia in corso una tendenza all’islamizzazione della Germania. In meno di 3 mesi, nel cuore della Germania, Pegida è diventato un mo- vimento di massa. Come?

Lo abbiamo chiesto a Tomasz Konicz, autore di Krisenideologie e di vari articoli, tra cui un’Antologia che uscirà a breve per Stampa alternativa. Konicz è un attento osservatore del fenomeno della crisi nel suo Paese.

Link: http://www.left.it/2015/01/28/patrioti-contro-lislam-lintervista-a-tomasz-konicz/

Der große Ölkrieg

Mittwoch, 28. Januar 2015 17:39

Telepolis,  27.01.2015

Der massive Einbruch der Rohölpreise ist Ausdruck eines verbissen geführten Kampfes im globalen Energiesektor

Trotz Preisverfall scheint die globale Ölindustrie buchstäblich am Limit zu produzieren. Die Preise für den fossilen Energieträger gaben am vergangenen Donnerstag abermals nach, nachdem die OPEC bekannt gab, im Dezember täglich 30.2 Millionen Fass Rohöl (million barrels per day – mbpd) gefördert zu haben Damit lag die Organisation erdölexportierender Länder, auf deren Mitgliedsländer rund ein Drittel der globalen Ölproduktion entfällt, über ihrem selbst gesteckten Förderlimit von 30 mbpd.

Link: http://www.heise.de/tp/artikel/43/43969/1.html

Vorträge März

Dienstag, 20. Januar 2015 11:09

Ich werde Anfang März zwei Vorträge in Westdeutschland halten:

2. März, 18:30 in Düsseldorf:

Titel: Die Krise des Kapitalismus – Systemcrash, Politikversagen oder Konjunkturflaute? Wie sind die um sich greifenden Wirtschafts- und Finanzkrisen der letzten Jahre einzuschätzen?

Veranstaltungsort:  V6- Lokal der Association debut d´histoire und der FAU Düsseldorf; Adresse: Volmerswertherstraße 6, Düsseldorf

Veranstalter: Association debut d´histoire Düsseldorf

3. März, 19:30 in Koblenz:

Titel: Flüchtlingselend und Systemkrise – Vortrag und Diskussion zu globalen Fluchtursachen.

Veranstaltungsort: Sozialforum Koblenz im Café Atempause der Christuskirche, Friedrich-Ebert-Ring / Ecke Hohenzollernstraße

Veranstalter: Sozialforum Koblenz

 

 

 

 

The Origin of the Pegida Movement

Sonntag, 18. Januar 2015 14:19

Znet, 18.01.2015
1. What is the origin of the Pegida movement, how was it born? What is the meaning of the fact it is developing in Dresden, a war-torn city that is socialist/stalinist. Continuity with History?

Pegida started around 13 Weeks ago with marches of several thousand people, but these marches grew very quickly. There are obviously fascist and right-wing extremists in this movement, but they managed to attract many “ordinary” people with right-wing tendencies from the middle class and even from the lower classes. It is actually a right-wing grass-roots movement, that was organized through the internet and social network sites – and it grew steadily by not only regional, but also countrywide mobilizations.
During the rallies in Dresden, there were many people from other cities of Germany as well. The new aspect is the insistence of non-violence” during the marches, which stands in stark contrast to the usual actions of the viciously brutal German fascist movement. Take the violent “anti-islam” demonstration of fascist hooligans in Cologne last October as an example, where the fascists started to hunt for immigrants. We should also not forget the German fascist terrorist organisation NSU (Nationalsozialistischer Untergrund), that was uncovered just three years ago – and whose members are responsible for at least 8 killings of immigrants. Even now, there is a spike in attacks on immigrants and leftwingers, but this violence did not occur during the marches and demonstrations of Pegida.

Link: https://zcomm.org/znetarticle/the-origin-of-the-pegida-movement/

Die erste Macht im Staate

Samstag, 17. Januar 2015 18:31

Telepolis, 17.01.2015

Ein kurzer Überblick über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Massenmedien
“Lügenpresse” ist zu einem beliebten Schlagwort der Neuen Deutschen Rechten avanciert, die überall Verschwörungen von Journalisten wittert. Dabei haben Manipulationen, gedruckte Halbwahrheiten und verzerrte Berichterstattung in der Medienbrache leider System, wie ein Blick auf Vergangenheit und Gegenwart der Meinungsindustrie offenbart.

Link: http://www.heise.de/tp/artikel/43/43761/1.html