Künstliche Intelligenz und Kapital

Mittwoch, 15. November 2017 17:22

Streifzüge, 15.11.2017

„Level-1 or world-space is an anthropomorphically scaled, predominantly vision-configured, massively multi-slotted reality system that is obsolescing very rapidly.
Garbage time is running out.
Can, what is playing you, make it to level-2?“

Nick Land

In der vom Silicon Valley herbeigesehnten Singularität käme das automatische Subjekt zu sich selbst.

Ist die Menschheit bereit, den bald unter ihr weilenden Roboterherrschern aufopferungsvoll zu dienen? Diese Frage, die ansonsten eher die Kulturindustrie in ihren Trashproduktionen aufwirft, könnte sich nach Ansicht etlicher Kritiker der Erforschung Künstlicher Intelligenz (KI) tatsächlich bald ganz reell stellen. Falls die Roboterherrscher überhaupt noch über die Menschheit zu herrschen wünschen – und sich nicht dazu entscheiden, in einem Reenactment der Terminator- und Matrix-Filme, die lästigen „Fleischsäcke“ unverzüglich loszuwerden.

Die Stimmen, die vor einer weiteren, größtenteils unregulierten Erforschung künstlicher Intelligenz in den Laboren internationaler Hightech-Konzerne warnen, werden in letzter Zeit vernehmlicher – und sie gehören den unterschiedlichsten prominenten Figuren der Wissenschafts- und Hightech-Community.

Für den weltbekannten Physiker Stephen Hawking könnte der entscheidende, qualitative Durchbruch bei der Erforschung künstlicher Intelligenz – in der KI-Szene gerne als Singularität bezeichnet – das „Ende der Menschheit“ bedeuten. Diese würde „eigenständig abheben, sich selber modifizieren in einem beständig anwachsenden Tempo. Menschen, die durch die biologische Evolution limitiert seien, könnten damit nicht konkurrieren und würden ausgelöscht“. Bill Gates warnte davor, dass Künstliche Intelligenz potenziell gefährlicher sein könne als eine Nuklearkatastrophe. Nick Bostrom, Philosophieprofessor an der Universität Oxford, sieht in seinem Buch Superintelligence eine Zukunft voller technischer und ökonomischer Wunder, in der es keine Menschen mehr gibt. Es wäre ein „Disneyland ohne Kinder“, bei dessen Errichtung die KI schlicht den Faktor Mensch beseitigte.

 

Vernor Vinge, Mathematiker und Schöpfer des Begriffs Singularität, sieht die Ausformung einer künstlichen Intelligenz, die das intellektuelle Potenzial der Menschen in allen relevanten Bereichen überflügelt, als zwangsläufig an – und er hält die „physische Auslöschung der Menschheit für eine Möglichkeit“. Der KI-Experte James Barrat, Autor des Buches „Our Final Invention: Artificial Intelligence and the End of the Human Era”, sieht einen Ressourcenkampf zwischen Mensch und intelligenter Maschine als wahrscheinlichste Konfliktlinie: Ohne gegensteuernde Institutionen und Sicherungsmechanismen würde „ein selbstbewusstes, sich selbst verbesserndes, autonom zielsetzendes System seine Zeile mit Mitteln verfolgen, die wir als irrsinnig ansehen müssten.“

Der bekannte Hightech-Milliardär Elon Musk gilt als einer vehementesten Kritiker künstlicher Intelligenz. Er gab gegenüber Vanity Fair ein Beispiel für das aus uferloser, algorithmischer Selbstoptimierung resultierende Vernichtungspotenzial der aufziehenden Systeme künstlicher Intelligenz. Selbst wenn eine künstliche Intelligenz, die mit der autonomen autonomen Optimierung harmloser Tätigkeiten betraut würde, könnte sich als massenmörderisch erweisen: „Lass uns annahmen, du hast eine KI geschaffen, die selbstoptimierend Erdbeeren pflücken soll. Sie will immer besser dabei werden und sie will immer mehr Erdbeeren pflücken und sie verbessert sich permanent dabei. Alles, was sie will, ist Erdbeeren zu pflücken. Sie würde die ganze Welt in ein Erdbeerfeld verwandeln wollen. Strawberry fields forever.“ Da wäre dann kein Platz mehr für Menschen.

Link: http://www.streifzuege.org/2017/kuenstliche-intelligenz-und-kapital

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Genosse Roboter

Dienstag, 14. November 2017 14:42

Neues Deutschland, 11.11.2017

Die Triebkräfte, die den Kapitalismus in Agonie überführen, tragen auch die Keimformen einer Systemalternative in sich: einer Art Hightech-Kommunismus. Von Tomasz Konicz

So nah und doch so fern. Der gegenwärtige weltgeschichtliche Moment erinnert an die Verzweiflung vieler pauperisierter Menschen, die sich – oftmals wieder mit knurrendem Magen – in Innenstädten voll ausstaffierte Schaufensterauslagen ausschauen können. Die Bedürfnisbefriedigung ist zum Greifen nah, sie ist ja nur durch eine dünne Glaswand versperrt – und sie scheint dennoch unerreichbar. Dieses massenhafte Elend vieler ökonomisch überflüssiger Menschen spiegelt die globale, systemische Widerspruchsentfaltung im Spätkapitalmus. Die Mittel, die Grundbedürfnisse aller Menschen zu befriedigen, sind längst gegeben, doch zugleich scheint dieser Zustand angesichts eskalierender ökonomischer und ökologischer Verwerfungen unerreichbar.
Nicht nur die industriellen Produktivkräfte sind längst hinreichend ausgebildet, um die Grundbedürfnisse aller Menschen zu befriedigen (dies eigentlich schon seit dem Fordismus), auch die Informationstechnologie hat inzwischen ein Niveau erreicht, das die bewusste Planung und/oder Koordination einer globalen postkapitalistischen Wirtschaft ermöglichen würde, wie es selbst die »Financial Times« bemerkte (»The Big Data revolution can revive the planned economy«). Ein zentraler Nachteil der autoritären osteuropäischen Planwirtschaften, die Unfähigkeit adäquater Datenerfassung und -verarbeitung, ist nicht mehr gegeben, da das globale Netz vermittels der Milliarden angeschlossener Geräte regelrechte »Datenozeane« über die Aktivitäten der User produziert, die schon jetzt von »Big Data« dank nahezu unerschöpflicher Rechenkapazitäten und Systeme Künstlicher Intelligenz (KI) ausgewertet werden. Eine postkapitalistische Echtzeitökonomie, in der anonymisierte Daten den bewussten, weitgehend automatisierten Aufbau und die Koordination ganzer Produktionsketten (von der Ressourcengewinnung bis zur Konsumtion) erledigen können, ist längst möglich.

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Unstillbarer Ressourcenhunger

Mittwoch, 08. November 2017 05:34

Neues Deutschland, 08.11.2017
Beschlossene Emissionsgrenzen sind jetzt schon Makulatur, meint Tomasz Konicz. Und das liege nicht nur an der Politik

Beim Klima kommt es immer wieder schlimmer als befürchtet – selbst die negativsten Szenarien der Klimawissenschaft werden alle paar Jahre aufgrund neuer Erkenntnisse überboten. Die aktuellen Desaster: Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ist im vergangenen Jahr in einem Rekordtempo auf 403 parts per million geklettert, während neue Studien zu der Erkenntnis gelangten, dass die Dynamik der Meereserwärmung massiv unterschätzt wurde und diese bereits ein Niveau erreichte, wie es in den vergangen 100 Millionen Jahren nicht mehr der Fall gewesen sei. Trotz dieser sich häufenden dramatischen Warnsignale, trotz immer neuer Hiobsbotschaften von der Klimafront scheitert die globale Klimapolitik an der diesbezüglichen Unreformierbarkeit des Kapitalismus. Die auf Klimagipfeln beschlossenen Emissionsgrenzen sind jetzt schon Makulatur – und dies liegt gerade nicht nur an der Unfähigkeit oder Ignoranz der politischen Klasse.

Das innere Bewegungsgesetz des nach höchstmöglicher Mehrwerterzeugung strebenden Kapitalverhältnisses, das aus Geld mehr Geld machen muss, steht jeglicher Ressourcenschonung und dem Überleben der menschlichen Zivilisation im Weg. Mehrwert kann letztlich aber nur mittels Lohnarbeit in der Warenproduktion erzeugt werden. Somit ist das Kapital konkret an eine stoffliche Grundlage bei seiner uferlosen Verwertungsbewegung gebunden, die mit jedem Verwertungskreislauf erhöht werden muss: Die Aufwendungen für Arbeit, Rohstoffe und Energie müssen bei gleichbleibender Produktivität bei jedem erfolgreichen »Investitionskreislauf« ansteigen, um das vergrößerte Kapital erneut im vollen Umfang verwerten zu können. Je höher die Profitrate, desto höher der Ressourcenhunger der Mehrwertmaschine.

Link: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1069397.klima-und-krise-unstillbarer-ressourcenhunger.html

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FIST AND DYNAMITE

Dienstag, 07. November 2017 09:05

UPPER SILESIAN ANTI-FASCISTS IN SPAIN

Nearly 200 inhabitants of Upper Silesia fought in the civil war in Spain. Although their region was then divided between Poland, Czechoslovakia and Germany, they did not surrender to nationalist propaganda, but chose a common struggle – for democracy and social rights. Many of them died in Spain, many felt the bitterness of defeat. It is worth recalling them when the dark clouds of nationalism gather over Europe again… That`s why we want to make a documentary about them – and therefore we ask for your support.

In the movie „Fist and Dynamite“ (duration: 45 minutes) we intend to use the memories of the Silesian participants of the war in Spain, archival photographs and footage, songs from that period, and fictional scenes (with the help of historical reenactors).

Why „Fist and Dynamite“? Fist – because volunteers did not hesitate to face fascism in the battlefield, dynamite – most of these volunteers were Silesian miners.

The film is connected with a wider project of restoring the memory of the „rebellious history of Silesia“, a region which is industrial and multinational in its history. Within our framework we realized a film „Rebellious Silesia. A story about the history of social struggles in Silesia“.

After completing the film, „Fist and Dynamite“ would be promoted both on the internet and on the screenings connected with the discussion. Movie versions with German, Czech, English and Spanish subtitles would also be prepared.

Link: http://spain-silesia.eu/index-en.html

Alles Alte ist besser als alles Neue?

Samstag, 04. November 2017 06:49

Neues Deutschland, 04.11.2017
Reflexionen über die voranschreitende Auflösung des politischen Koordinatensystems.

Das allgegenwärtige krisenbedingte Gefühl, dass etwas in Auflösung übergeht, dass verfestigte Strukturen und Lager in Bewegung übergehen und sich verflüssigen, hat längst auch die Sphäre des Politischen erfasst. Das etablierte politische Koordinatensystem rechts- und linksgerichter politischer Parteien und Kräfte scheint hohl und kaum noch mit Substanz aufgeladen. Immer mehr Menschen sehen keine nennenswerten Unterschiede zwischen den einzelnen Parlamentspartien – zumal inzwischen, siehe »Jamaika«, wirklich jeder mit jedem koalieren kann. Im Internet und seinen in den Sozialen Netzwerken herumirrenden Schwärmen werden etablierte politische Begriffe wie bloße Labels behandelt und, je nach Situation und Interesse, mit neuen Bedeutungen aufgeladen. Die Ansicht darüber, was nun politisch links oder rechts ist, kann in den ausgedehnten Wahnräumen des Netzes, wo die Neue Rechte ihre digitale Heimat hat, mitunter täglich, ja stündlich wechseln, was ja letztendlich nur auf die beginnende Auflösung des politischen Koordinatensystems hinweist.
Link: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1068957.alles-alte-ist-besser-als-alles-neue.html

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Kapital- und Klimakollaps

Donnerstag, 02. November 2017 06:24

Telepolis, 02.04.2016

Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen der Wirtschaftskrise und dem außer Kontrolle geratenden Klimawandel?

Link: https://www.heise.de/tp/features/Kapital-und-Klimakollaps-3379353.html

Alte neue Weltordnung

Samstag, 28. Oktober 2017 06:08

Telepolis, 28.10.2017

Das sich deutlich abzeichnende Ende der globalen US-Hegemonie blamiert den deutschen Antiamerikanismus bis auf die Knochen

Es war ein Meisterstück imperialistischer Kanonenbootpolitik: Unter Ausnutzung der inneren Spannungen und Konflikte innerhalb der korrupten kurdischen Klans haben es die regionalen Mächte im Nah- und Mittelost geschafft, den kurdischen Traum von nationaler Selbstbestimmung binnen weniger Tage zu zerschlagen. Der in den Kurdengebieten des Irak herrschende Barzani-Klan steht vor den Trümmern seiner per Referendum forcierten Unabhängigkeitspolitik, nachdem konkurrierende Kurdengruppen sich aus den Frontlinien um die umkämpfe Ölstadt Kirkuk schlicht zurückzogen.

Ein unabhängiges Kurdistan, einen Staat für das größte staatenlose Volk der Welt, wird es nicht geben, nachdem schiitische, mit dem Iran verbündete Milizen (offiziell als „Irakische Streitkräfte“ bezeichnet) in einem Überraschungsangriff weite Teile der kurdischen Autonomieregion überrannten. Während die iranisch unterstützen Milizen vorrückten, hat die Türkei den Luftraum und die Grenzen zu Irakisch-Kurdistan geschlossen, sowie ihre militärischen Aktivitäten in Nordirak verstärkt.

Die Annäherung der geopolitischen Rivalen Türkei und Iran in der Region findet somit über der Leiche Kurdistans statt. Beide Regime, die über kurdische Minderheiten herrschen, wollen in den von den Kurden eroberten Grenzgebieten neue Grenzübergänge einrichten, um diese weiter zu isolieren.

Das geheiligte „Selbstbestimmungsrecht der Völker“, das insbesondere deutschen „Antiimperialisten“ jedweder politischen Couleur so am Herzen zu liegen scheint, wurde hier offensichtlich mit Füssen getreten: Gerade von dem in diesen Kreisen gerne als objektiv „antiimperialistisch“ agierenden iranischen Regime, das dabei mit der Türkei kooperierte. Dies geschah selbstverständlich mit Wissen und – mindestens – der Tolerierung aus Moskau, das ja eben diese Regionalmächte an einem Verhandlungstisch bei den Syrien-Verhandlungen in Astana brachte.

Link: https://www.heise.de/tp/features/Alte-neue-Weltordnung-3875356.html

Goldene Geschäfte mit der Panik

Mittwoch, 25. Oktober 2017 05:11

In Krisenzeiten haben rechte Deutungsansätze Hochkonjunktur

Neues Deutschland, 25.10.2017

Der tiefgreifende Krisenprozess, in dem sich das spätkapitalistische Weltsystem befindet, lässt sich nicht mehr ignorieren. Spätestens seit dem Krisenschub von 2007/08 scheint auch die Ohnmacht der kapitalistischen Krisenpolitik evident. Die Politiker sind nicht fähig, den eskalierenden inneren Widerspruch des Kapitals – die Verdrängung von Lohnarbeit aus dem Produktionsprozess – zu überwinden, der letztendlich eine ökonomisch überflüssige Menschheit und gigantische Schuldenberge fabriziert. Die Politik befindet sich folglich in einer Krisenfalle: Entweder wird die Zombieexistenz des Kapitalismus mittels fortgesetzter Verschuldung und abermaliger Blasenbildung verlängert bis zum nächsten großen Krach oder die obligatorische Sparpolitik führt in die sofortige Rezession.

Die politische Rechte in all ihren Schattierungen hat auf diesen Krisenprozess mit verstärkter Ideologieproduktion reagiert. Zumeist werden dabei die Krisenursachen auf eine in der Finanzsphäre verortete Verschwörung zurückgeführt. Konkret wird in der Szene einseitig vor den Folgen der gegenwärtigen Liquiditätsblase und der expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank gewarnt. Hingegen wird die Zwangslage der Geldpolitik, die mit immer neuer schuldenfinanzierter Blasenbildung einen katastrophalen Konjunktureinbruch verhindert, ignoriert. Alle Übel scheinen nur aus unsolider Schuldenmacherei und Gelddruckerei herzurühren, die den Euro in Gefahr bringe – die inneren Widersprüche des Kapitals werden nicht wahrgenommen.

Link: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1067958.goldene-geschaefte-mit-der-panik.html

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Der „Baby-Hitler“ schlägt zurück!

Donnerstag, 19. Oktober 2017 18:47

Telepolis, 19.10.2017

Läutet der absurde Kult um Österreichs blutjungen starken Mann das Ende der Satire ein?

Volk, steh auf, und Sturm, brich los! Die Alpenrepublik echauffiert sich derzeit über die Unverschämtheiten des linksgrün versifften Hamburger Humors! In Österreich sorgte kurz nach der Nationalratswahl nicht etwa deren Ergebnis, das einen massiven Rechtsschub mit sich brachte, für eine breite Empörungswelle, sondern das Satiremagazin Titanic.

Die Redaktion des Magazins ließ im Internet einen harmlosen – streng objektiv betrachtet wirklich witzigen! – Aufruf verbreiten, in dem Zeitreisende zur Beseitigung des jugendlichen, kaum seinen Milchzähnen entwachsenen Wahlsiegers Sebastian Kurz aufrufen, der als Hauptprofiteur des österreichischen Rechtsrucks gilt. Dank Zeitreisen „Endlich möglich: Baby-Hitler töten“, heißt es in dem satirischen Posting des Hamburger Satiremagazins.

Link: https://www.heise.de/tp/features/Der-Baby-Hitler-schlaegt-zurueck-3865447.html

Wagenknecht unter Druck

Donnerstag, 19. Oktober 2017 11:47

Telepolis, 19,10.2017

In der Linkspartei regt sich Kritik an Aussagen der Spitzenkandidatin zur Flüchtlingspolitik im Wahlkampf

Wer hätte das noch für möglich gehalten? In der sogenannten „Linkspartei“ scheint das tatsächlich noch ein paar Linke zu geben! Darauf deuten zumindest die innerparteilichen Auseinandersetzungen hin, die kurz nach den Bundestagswahlen in der Partei ausgebrochen sind. Der Burgfrieden sei vorbei, titelte die parteinahe Zeitung „Neues Deutschland“ (ND), alte Konflikte innerhalb der Partei und Fraktion würden nun wieder offen ausgetragen.

Im Zentrum der Auseinandersetzungen steht vor allem die Spitzenkandidatin der Linkspartei im Bundestagswahlkampf, Sahra Wagenknecht. Der Frontfrau der Linken, die nach einer turbulenten Fraktionsklausur mit 75 Prozent als Fraktionsvorsitzende wiedergewählt wurde, wird eine zu große inhaltliche Nähe zur neuen Rechten vorgeworfen.

Link: https://www.heise.de/tp/features/Wagenknecht-unter-Druck-3864860.html