Archiv für die Kategorie 'Weltwirtschaftskrise'

Taliban als Staatsräson

Donnerstag, 09. September 2021

Wie die Zerfallsprodukte des Antiimperialismus Werbung für den Imperialismus machen. Linker Opportunismus in der Krise, Teil 1.

Bis vor Kurzem soll es sie tatsächlich noch gegeben haben, die gemäßigten Islamisten in Afghanistan, nach denen sich Deutschlands Politik und Medien innigst sehnen. Sie wurden gerade, mit der Unterstützung pakistanischer Streitkräfte, von den Taliban im Pandschir-Tal zusammengeschossen. Die rund 100 Kilometer nördlich von Kabul gelegene Provinz, in der mehr als 150 000 Menschen leben, gilt als das Symbol afghanischen Widerstandswillens. Das Tal ist von bis 3000 Meter hohen Bergen umgeben, nur eine sehr leicht zu verteidigende Straße führt in das Pandschir. Weder den Sowjets, noch den Taliban während ihrer ersten Terrorherrschaft (1996-2001) gelang es, in der Region Fuß zu fassen, oder sie gar vollständig zu erobern. Der Führer der damaligen Nordallianz, der 2001 bei einem Selbstmordanschlag umgekommene Ahmed Schah Massud, gilt als ein Nationalheld Afghanistans.

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TRÊS TIPOS DE INFLAÇÃO

Mittwoch, 11. August 2021

Original “Dreierlei Inflation” in http://www.konicz.info/?p=4389, 8.8.2021. Tradução de Boaventura Antunes


Os debates acalorados sobre o aumento da inflação apontam para as contradições cada vez mais agudizadas da política de crise capitalista.
Tomasz Konicz

Rédea solta ou rédea curta – como deve a rotina continuar sem parar? O aumento dos preços na UE e nos EUA está mais uma vez a alimentar o eterno debate sobre o rumo certo da política monetária dos dois lados do Atlântico. Na Europa, são sobretudo os decisores da política monetária alemã, como o Presidente do Bundesbank, Jens Weidmann (1), que criticam publicamente as novas metas flexíveis de inflação do BCE, com as quais a inflação pode estar acima da meta de dois por cento, desde que não seja por um período de tempo muito longo. E também nos EUA está a aumentar a pressão política (2) sobre a Fed e a administração Biden, para tomarem medidas eficazes contra o aumento dos preços.

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Dreierlei Inflation

Sonntag, 08. August 2021

Die hitzigen Debatten um die ansteigende Inflation verweisen auf die sich zuspitzenden Widersprüche kapitalistischer Krisenpolitik.

Locker oder straff – wie soll die Tretmühle weiterlaufen? Die anziehende Teuerung in der EU und den USA lässt die ewige Debatte um den richtigen geldpolitischen Kurs beiderseits des Atlantiks abermals hochkochen. In Europa sind es vor allem deutsche Geldpolitiker wie Bundesbankpräsident Jens Weidmann,1 die öffentlich Kritik an den neuen flexiblen Inflationszielen der EZB üben, in deren Rahmen die Teuerung über der Zielmarke von zwei Prozent liegen kann, solange dies nicht über längere Zeiträume geschieht. Und auch in den USA steigt der politische Druck2 auf die Fed und die Biden-Administration, effektive Maßnahmen gegen die anziehenden Preise zu ergreifen.

In der Eurozone ist der Preisauftrieb im Juli tatsächlich auf 2,2 Prozent geklettert (was die Kritik Weidmanns an der lockeren EZB-Geldpolitik triggerte), während er im Juni noch mit 1,9 Prozent unter dem EU-Inflationsziel lag.3 In der BRD sind die Preise gar um 3,8 gestiegen,4 doch ist dies größtenteils auf das Auslaufen der Mehrwertsteuerrate von 16 Prozent zurückzuführen, die im Rahmen eines Konjunkturpaketes zu Beginn der Pandemie zeitweilig um drei Prozentpunkte gesenkt worden ist. Die USA verzeichneten gar – je nach Erhebungsmethode – im Juni 2021 einen Teuerungsschub von 3,9 bis 5,4 Prozent.

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Der Staat ist wieder da

Mittwoch, 19. Mai 2021

akweb.de, 18.05.2021

Zeigt sich in Joe Bidens Vorstoß, die Patente für Covid-Impfstoffe auszusetzen, ein neuer politischer Kurs gegenüber Kapitalinteressen?

Westlich des Atlantiks scheint der Staat wieder groß in Mode zu kommen, wie es die Bereitschaft Washingtons zur Aussetzung der Patente für Covid-Impfstoffe illustriert. Bisher weigerten sich alle Industriestaaten, in denen es eine starke Pharmalobby gibt, den Forderungen nach einer Aussetzung der Patentregelungen nachzukommen. Dagegen haben sich mehr als 100 Entwicklungs- und Schwellenländer einer entsprechenden WTO-Initiative Indiens und Südafrikas angeschlossen. Als die Biden-Administration Anfang Mai ihre spektakuläre Kehrtwende in dieser Streitfrage ankündigte, überrumpelte sie nicht nur die heimische Pharmabranche, sondern auch westliche »Partner« wie die Bundesrepublik, die sich aufgrund des Festhaltens an Impfpatenten plötzlich in der Defensive wiederfand.

Link: https://www.akweb.de/politik/joe-biden-und-die-covid-impfstoff-patente-der-staat-ist-wieder-da/

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Il voltafaccia di Biden: il ritorno dell’«capitalista globale ideale»?

Sonntag, 16. Mai 2021

Washington sembra voler combattere la catastrofe del Covid nella periferia del sistema mondiale, per mezzo di un ruolo più forte dello Stato –

di Tomasz Konicz

«Lo Stato moderno, qualunque sia la sua forma, è una macchina essenzialmente capitalista, è lo Stato dei capitalisti, il capitalista globale ideale.» (Friedrich Engels, MEW 19, p. 222, 1880).

L’India, oltre al Brasile [1] e al Nepal [2], è attualmente uno dei paesi più colpiti dalla pandemia, e rispetto alle sue sofferenze la destra tedesca [3], costituita da pensatori trasversali, ideologhi della cospirazione [4] e «scettici della pandemia», deve fare tutto ciò che è possibile per poterla ignorare, al fine di continuare ancora a mantenere le proprie illusioni [5]. Recentemente, il Ministero della Salute indiano [6] ha denunciato più di 412 mila nuovi contagi al giorno; con 3.980 morti. Il numero dei casi non comunicati, in un paese caratterizzato da una povertà abissale, è probabilmente abbastanza elevato, dal momento che l’assistenza medica è rudimentale, soprattutto nelle regioni dell’India rurale. Ci sono molte persone che si ammalano e muoiono senza per questo venire registrate nelle statistiche. Nel contempo, si sta registrando la scarsità di legna da ardere [7] anche nei principali centri, a causa dell’aumento della cremazione dei morti. A partire dal fatto che i crematori in India [8] hanno ormai da tempo raggiunto il limite, ora le vittime della pandemia vengono a volte cremate all’aperto, in luoghi come i parcheggi [*9].

Link: https://francosenia.blogspot.com/2021/05/ragionevole-morale.html

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Bidens Kehrwende: Rückkehr des „ideellen Gesamtkapitalisten“?

Montag, 10. Mai 2021

Telepolis, 10.05.2021

Der Covid-Katastrophe in der Peripherie des Weltsystems scheint Washington mit einer stärkeren Rolle des Staates begegnen zu wollen

Indien stellt derzeit – neben Brasilien und Nepal – eins der von der Pandemie besonders hart betroffenen Länder dar, deren Leiden Deutschlands rechtsoffene Querdenker, Verschwörungsideologen und „Pandemieskeptiker“ tunlichst ignorieren müssen, um ihre Wahngebilde noch aufrechterhalten zu können.

Das indische Gesundheitsministerium meldete kürzlich mehr als 412.000 Neuinfektionen pro Tag – bei 3.980 Todesfällen. Die Dunkelziffer in dem durch bitterste Armut geprägten Land dürfte besonders hoch sein, da eine medizinische Versorgung vor allem in ländlichen Regionen Indiens nur rudimentär gegeben ist. Viele Menschen erkranken und sterben an dem Virus, ohne dass sie von der Statistik erfasst werden.

Link: https://www.heise.de/tp/features/Bidens-Kehrwende-Rueckkehr-des-ideellen-Gesamtkapitalisten-6042175.html

Everyting is bigger in Texas

Donnerstag, 29. April 2021

Konkret 04/2021

Ein neoliberal zugerichteter US-Bundesstaat bot kürzlich Anschauungsmaterial für die Auswirkungen der Klimakrise im Spätkapitalismus. Von Tomasz Konicz

Die Marktwirtschaft schien Mitte Februar vielen verarmten Lohnabhängigen des geschundenen US-Bundesstaats Texas den Rest geben zu wollen. Nachdem ungewöhnlich starke Winterstürme zu einem extremen Kälteeinbruch in dem südlichen Bundesstaat geführt hatten, sahen sich diejenigen Texaner, die nicht von der Stromversorgung abgeschnitten worden waren, mit absurd hohen Stromrechnungen konfrontiert. Mitunter flatterten den Kunden, die ihre schlecht isolierten Häuser warmzuhalten versuchten, binnen weniger Tage Rechnungen über 17.000 US-Dollar ins Haus. Arbeitslose, die in ihren Ein-Zimmer-Wohnungen jeden Cent umdrehen müssen, sahen sich trotz Sparbemühungen mit Stromkosten von bis zu 450 US-Dollar konfrontiert – pro Tag, versteht sich.

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La «generosità monetaria» e il grande «Reset» !

Mittwoch, 21. April 2021

Economia intossicata dagli stimoli: il sistema finanziario globale in una gigantesca bolla di liquidità. di Tomasz Konicz

I mercati azionari sono in pieno boom. Nonostante la crisi del coronavirus e l’impoverimento di centinaia di milioni di salariati. Ciò che a prima vista appare come contraddittorio, è una conseguenza della lotta contro la crisi ed è il sintomo di un sistema finanziario globale che è esso stesso in ginocchio, e lo è ancora di più proprio per il fatto che si trova in una gigantesca bolla di liquidità.

Link: https://francosenia.blogspot.com/2021/04/la-generosita-monetaria-e-il-grande.html?spref=fb

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ECONOMIA INTOXICADA COM ESTÍMULOS – SISTEMA FINANCEIRO MUNDIAL NUMA GIGANTESCA BOLHA DE LIQUIDEZ

Mittwoch, 14. April 2021

Thomas Konicz, 13.04.2021

As bolsas de valores estão em pleno boom. Apesar da crise do coronavírus e do empobrecimento de centenas de milhões de assalariados. O que parece contraditório à primeira vista é uma consequência da luta contra a crise e um sintoma de um sistema financeiro mundial que em si está de rastos, e que mais uma vez se encontra numa gigantesca bolha de liquidez.

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Ökonomie im Zuckerrausch – Weltfinanzsystem in einer gigantischen Liquiditätsblase

Dienstag, 13. April 2021

LCM, 13.04.2021

Die Aktienmärkte boomen. Trotz Coronakrise und der Verarmung hunderter Millionen Lohnabhängiger. Was auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint, ist Folge der Krisenbekämpfung, und Symptom eines in sich kaputten Weltfinanzsystems, das sich abermals in einer gigantische Liquiditätsblase befindet.

Link: https://lowerclassmag.com/2021/04/13/oekonomie-im-zuckerrausch-weltfinanzsystem-in-einer-gigantischen-liquiditaetsblase/

Türkische Quadratur des Kreises

Dienstag, 23. März 2021

Telepolis, 23.03.2021

Mit der Entlassung seines Notenbankchefs scheint Erdogan die Türkei in eine neue Währungskrise zu führen, die diktatorische Tendenzen zementieren dürfte

Der Posten des Zentralbankchefs der Türkei stellt schon seit einigen Jahren den wohl größten Schleudersitz unter den Spitzenjobs des zunehmend autoritär geführten Schwellenlandes dar. Mit der Entlassung des derzeitigen Amtsinhabers Naci Agbals, der seinen Posten erst im vergangenen November antrat, hat Staatschef Recep Tayyip Erdogan drei Währungswächter binnen der letzten zwei Jahre verschlissen.

Link: https://www.heise.de/tp/features/Tuerkische-Quadratur-des-Kreises-5995197.html?seite=all

La pandemia della fame

Freitag, 19. März 2021

pulgarias, 19.03.2021

Originale: Pandemie des Hungers pubblicato su www.exit-online.org.

La crescita della denutrizione e della miseria che minacciano la vita

Ogni tentativo di distruggere le imposizioni della natura distruggendo la natura dà come risultato una sottomissione ancora più profonda alle imposizioni della natura. ~ Dialettica dell’illuminismo

Link: https://pulgarias.wordpress.com/2021/03/19/la-pandemia-della-fame/

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A última dança neoliberal sobre o vulcão

Dienstag, 02. März 2021

Tomasz Konicz, Tradução de Boaventura Antunes

A administração democrática do idoso presidente do establishment Joe Biden não será capaz de resolver os gigantescos problemas que os EUA enfrentam

O que podemos esperar de Joe Biden, o 46º presidente dos Estados Unidos da América? Não muito, porque parece certo, dado o seu avançado declínio mental, que o idoso homem do establishment terminará o seu mandato prematuramente, a fim de entregar a presidência a algum insider de Washington – como a Vice-Presidente Kamala Harris, notória como procuradora-geral dura. Independentemente das personalidades específicas, não se pode esperar nenhuma mudança substancial de política por parte da administração democrática, que consiga enfrentar eficazmente a profunda crise social e ecológica em que se encontram os EUA, tal como todo o sistema mundial capitalista tardio. Biden concorreu contra Trump, segundo o slogan da campanha, para assegurar o „regresso à normalidade“, como se o populista de direita na Casa Branca fosse apenas um „percalço“ – em vez de um sintoma especificamente americano da crise mundial do capital. A ideia profundamente conservadora de querer fazer voltar atrás o relógio da história no meio da crise sócio-ecológica em curso, a fim de restaurar uma „normalidade“ neoliberal que em si mesma é uma consequência e um amplificador da crise, só pode envergonhar-se amargamente perante esta mesma realidade.

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Hunger Games

Sonntag, 28. Februar 2021

Konkret 02/2021

Weltweit nehmen Hunger und extreme Armut zu. Das lässt sich nicht allein mit Verweis auf die Corona-Krise erklären.

Was ist tödlicher als eine Pandemie? Eine Pandemie innerhalb eines spätkapitalistischen Weltsystems, das außerstande ist, die sozialen Folgen dieser Katastrophe substantiell einzudämmen. Der ökonomische Fallout dürfte tatsächlich mehr Menschen das Leben kosten als die direkten, gesundheitlichen Folgen der Krankheit. Bei der globalen Mittelschicht, in den Zentren des Weltsystems, führen die wirtschaftlichen Einbrüche, die durch die Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung ausgelöst wurden, zu Einkommensverlusten, zu sozialem Abstieg und einem Wachsen der Schuldenberge. Doch in der Peripherie geht es zunehmend ums blanke Überleben.

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Pandemia da fome

Freitag, 19. Februar 2021

Übersetzung: Boaventura Antunes

O aumento da desnutrição e da miséria que ameaça a vida

„Toda tentativa de romper as imposições da natureza rompendo a natureza, resulta numa submissão ainda mais profunda às imposições da natureza“.
Dialéctica do Iluminismo

A fome tem sido sempre uma companheira constante do capital nos seus cerca de trezentos anos de expansão. Desde a crua miséria do início da Modernidade capitalista, que até fez os níveis de oferta da Alta Idade Média parecerem „bons velhos tempos“, até à actual crise global de fome: a sobreprodução, o desperdício alimentar e milhões de carências existenciais constituem apenas momentos diferentes de um modo económico irracional e destrutivo, ao qual as necessidades humanas – na medida em que podem ser forçadas à forma do valor monetário na procura do mercado – servem apenas como um meio, para o fim em si mesmo da valorização sem limites do capital.

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Pandemie des Hungers

Freitag, 19. Februar 2021

exit-online.org, 16.02.2021

Die Zunahme von Mangelernährung und lebensbedrohlichem Elend

„Jeder Versuch, den Naturzwang zu brechen, indem Natur gebrochen wird, gerät nur umso tiefer in den Naturzwang hinein.“
Dialektik der Aufklärung

Hunger war schon immer ein steter Begleiter des Kapitals in seiner rund dreihundertjährigen Expansionsgeschichte. Vom krassen Elend in der frühen kapitalistischen Neuzeit, das selbst den Versorgungsstand des Hochmittelalters als eine „gute alte Zeit“ erscheinen ließ, bis zur gegenwärtigen globalen Hungerkrise: Überproduktion, Nahrungsmittelverschwendung und millionenfacher existenzieller Mangel bilden nur unterschiedliche Momente einer irrationalen und zerstörerischen Wirtschaftsweise, der menschliche Bedürfnisse – sofern sie in die geldwerte Form der Marktnachfrage gepresst werden können – nur als Mittel zum Selbstzweck uferloser Kapitalverwertung dienen.

Infolgedessen wäre es verfehlt, die gegenwärtige Zunahme von Hunger und Mangelernährung in vielen Teilen der Welt monokausal auf die Pandemie zurückzuführen. Die Unfähigkeit des kapitalistischen Weltsystems, eine effiziente Pandemiebekämpfung zu organisieren, ohne dass Millionen im Elend versinken, verstärkt nur bereits gegebene Tendenzen. Die Zahl der weltweit hungernden Menschen stieg schon seit 2014 – nach einer kurzen Phase des Absinkens – laut der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) beständig an.

Link: https://www.exit-online.org/textanz1.php?tabelle=aktuelles&index=0&posnr=763

Hedge Funds, GameStop e i piccoli investitori di Reddit: la grande abbuffata di Blackrock

Sonntag, 07. Februar 2021

francosenia.blogspot.com, 07.02.2021

A proposito della miseria della critica tronca del capitalismo: quando i critici del mercato diventano speculatori –
di Tomasz Konicz

Gamestop è un fossile, un anacronismo la cui agonia non può essere significativamente prolungata, neppure grazie ai suoi affari con Microsoft. La catena di negozi è specializzata nella compravendita di supporti per giochi per computer. In vista del costante aumento della larghezza di banda di Internet, e in vista della corrispondente espansione delle piattaforme di giochi digitali, come Steam, che stanno eliminando tutta la distribuzione intermedia e la produzione di supporti dati, in quanto fattori di costo, la fine di questa impresa che comprende circa 7.500 filiali sembra essere ormai segnata. Dovrà succedere ad essa ciò che è successo alle grandi catene di videonoleggio, che molto tempo fa hanno dovuto lasciare il posto ai servizi di streaming. La stessa cosa vale anche per la più grande catena di cinema del mondo, AMC Theatres. Cinema? Nell’era di Netflix, del Covid e della crisi climatica. Sul serio?

Link: https://francosenia.blogspot.com/2021/02/lo-sciame.html

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Fonds spéculatifs, GameStop et les petits investisseurs du Reddit: Une belle aubaine pour Blackrock.

Samstag, 06. Februar 2021

palim-psao.fr, 06.02.2021

Quand les critiques du marché financier deviennent des spéculateurs

Retour sur la misère de la critique tronquée du capitalisme à travers l’exemple de la spéculation récente en essaim sur les actions de Gamestop.
GameStop est un fossile, un anachronisme, dont l’agonie ne peut être prolongée de manière significative, même grâce à son activité avec Microsoft. Le réseau de magasins est spécialisé dans l’achat et la vente de matériels et supports pour les jeux informatiques. Compte tenu de l’augmentation constante de la bande passante d’Internet et de l’expansion correspondante des plateformes de jeux numériques telles que Steam, qui éliminent toute distribution intermédiaire et production de supports de données comme facteurs de coûts inutiles, la fin de cette entreprise de quelque 7 500 succursales semble scellée. C’est sans doute ce qui est arrivé aux grandes chaînes de location de vidéos, qui ont dû, il y a déjà décennies, laisser la place aux services de streaming. Il en va de même pour la plus grande société cinématographique du monde, AMC[1]. Les salles de cinéma ? À l’ère de Netflix, de la covidification et de la crise climatique ? Really ?

Link: http://www.palim-psao.fr/2021/02/fonds-speculatifs-gamestop-et-les-petits-investisseurs-du-reddit-la-grande-aubaine-de-blackrock-par-tomasz-konicz.html

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Let There Be Money. An Inside View of Capitalism

Samstag, 06. Februar 2021

A documentary project by Ernst Hunsicker
Please donate and / or share.

In order to be able to pay for external work, I need around 20.000 €.
Fundraising ends on February 28, 2021.

More Infos on:
http://www.lettherebemoney.com

As financial crises have followed each other in ever more rapid succession in recent years, it seems the global economy has barely had time to recover from one before lurching to the next. At the same time, the world appears locked in a rising spiral of war and terrorist violence as tensions sparked by ever fiercer competition for resources increasingly erupt in hostile conflicts and growing numbers of the world’s population feel marginalized and turn to anti-Semitism, Islamism and other ideologies that promote violence in frustration.In light of these developments, it has become clear that we need to gain a deeper understanding of the capitalist system if we are to come to grips with the massive crisis we are facing. But while condemning the excesses of unchecked global market capitalism has become fashionable in the mainstream media, anyone looking there for enlightenment or well-reasoned analysis is bound to be disappointed, for they have had little to offer beyond wishful thinking and idle fantasies of a „post-growth economy“ or „reining in the markets.“My own interest in economics was kindled by outrage at the impact of the „reform“ policies imposed on developing nations by the IMF and World Bank, prompting me to delve into what was for me the new and unfamiliar world of economic theory. My explorations eventually led me to the unorthodox economist Robert Kurz and his hypothesis that the inner dynamic of capitalism will inevitably lead it to run up against its inherent limits, ultimately leading the world to descend into barbarism.I had the privilege of accompanying Kurz on his last trip outside Europe before his premature death in 2012, and my encounter with this original thinker and his intriguing theories gave new impetus to my journey of discovery. Let There Be Money traces this fascinating journey and explores the question that became the driving force behind it: Was Kurz right? Is that merciless machine of our own making that we call the capitalist system bound to run up against a wall? Is breaking its hold on our minds our only hope for a livable future?

Links:

https://vimeo.com/505296044

https://www.hunsicker-film.de/Fundraising/

Double Dip

Freitag, 05. Februar 2021

Konkret, 01/2021

Im Zuge der Corona-Pandemie droht der Eurozone eine weitere Rezession samt anschließender Bankenkrise. Von Tomasz Konicz

Die angelsächsische Konkurrenz brachte es auf den Punkt: Die Eurozone müsse sich in den kommenden Monaten irgendwie „über Wasser halten“, bis ein effizienter Corona-Impfstoff breit verfügbar und ein Zustand erreicht sei, der wieder „an Normalität“ erinnerte, so die „Financial Times“ („FT“) Mitte November. Die Wirtschaft der Eurozone befand sich schon vor dem Ausbruch der Pandemie am „Rande einer Rezession“, sodass der diesjährige Wirtschaftseinbruch in der EU in Relation zu anderen Zentren des Weltsystems besonders heftig ausfiel. Der Internationale Währungsfonds (IWF) ging im Oktober bei seiner Prognose für 2020 von einer Verringerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in der Eurozone von mehr als acht Prozentpunkten aus, während der Wirtschaftseinbruch in den USA „nur“ rund vier Prozent, in Japan circa fünf Prozent betragen würde. Chinas Wirtschaft hingegen wird laut IWF selbst im Krisenjahr 2020 um zwei Prozent wachsen.

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