Wirtschaftskrise | Innere Schranke

Banken auf der Kippe

„Junge Welt“, 19.09.2011 Gegenseitiges Mißtrauen, Liquiditätsengpässe und milliardenschwere Altlasten: Wieso die ­europäische Staatsschuldenkrise auch eine der Finanzmärkte ist Am vergangenen Donnerstag war es mal wieder soweit: Die Notenbanken kündigten Freigeld für alle an, die es sich leisten können – was die Aktienmärkte mit der üblichen flüchtigen Liquiditätsrallye belohnten. Die Zentralbanken der Euro-Zone, der USA, Großbritanniens, […]

Banken auf der Kippe Weiterlesen »

Europas Krisenpolitik vs. Europas Bürger?

„Gegenblende“, 15.09.2011 Der Krisenprozess reißt eine große Schere zwischen Arm und Reich in den meisten Mitgliedsländern der Europäischen Union auf. Im Zuge der Sparmaßnahmen sind viele Europäer von Rentenkürzungen, schlechten und geringen Bildungsangeboten und sinkenden Sozialausgaben betroffen. Link: http://www.gegenblende.de/11-2011/++co++4d1b0bf4-df7b-11e0-6eb9-001ec9b03e44

Europas Krisenpolitik vs. Europas Bürger? Weiterlesen »

Systemzwang zur Defizitbildung

„Neues Deutschland“, 24.08.2011 (erschien leicht gekürzt) Die konjunkturbelebende Schuldendynamik wurde verstaatlicht – und gelangt nun an ihre Grenze Dank der staatlichen Konjunkturprogramme im Zuge der Finanzkrise wirkte die »auf Pump« generierte Nachfrage stimulierend auf die Wirtschaft. Inzwischen erlahmt diese staatliche Defizitbildung – und die Konjunktur geht in die Knie. Das Börsenbeben der letzten Wochen wird

Systemzwang zur Defizitbildung Weiterlesen »

Preiswerte Entsorgung

„Junge Welt“, 07.09.2011 Spannungen zwischen Deutschland und Südeuropa nehmen zu. Um BRD-Exportinteressen nicht zu gefährden, fordern Politiker Austritt von Schuldenstaaten aus Euro-Zone Der Euro verliert nicht nur auf den Devisenmärkten, sondern auch innerhalb der politischen Klasse Berlins rapide an Wert. Inzwischen stellen auch prominente Politiker der deutschen Regierungskoalition die derzeitige Zusammensetzung des EU-Raums öffentlich in

Preiswerte Entsorgung Weiterlesen »

Pulver verschossen

„Junge Welt“, 27.08.2011 Die Schuldenkrise erreicht allmählich die Realwirtschaft. Konjunkturmaßnahmen wie beim Finanzcrash vor drei Jahren sind nicht mehr bezahlbar Innerhalb der deutschen Kapitalverbände wird kontrovers über die künftige Ausrichtung der deutschen Wirtschafts- und Krisenpolitik gestritten. Am vergangenen Dienstag erneuerte Anton Börner, Präsident des deutschen Außenhandelsverbandes BGA, seine Forderung nach der Einführung von gemeinsamen europäischen

Pulver verschossen Weiterlesen »

Einstürzende Schuldentürme

Die Staatsschuldenkrise in der EU und den USA speist sich aus der gleichen systemischen Krisendynamik, die schon Karl Marx prognostiziert hat – eine Analyse der neusten Phase der Agonie des kapitalistischen Weltsystems. Das kapitalistische Weltsystem scheint von einem neuen Krisenschub erfasst worden zu sein. Nahezu zeitgleich eskaliere im Juli die Schuldenkrise auf beiden Seiten des

Einstürzende Schuldentürme Weiterlesen »

Politik in der Krisenfalle

Telepolis, 13.08.2011Wieso weder Washington noch Brüssel die Weltwirtschaftskrise mittels politischer Maßnahmen überwinden können Der öffentliche Konsens scheint bei der Ursachenforschung des neusten Kriseneinbruchs nahezu allumfassend: Die Politik trägt die Hauptschuld an den jüngsten Börsenbeben, das aller Wahrscheinlichkeit einen erneuten Krisenschub ankündigt, bei dem die Weltwirtschaft abermals in die Rezession abdriften dürfte. Leidenschaftliche Auseinandersetzungen gibt es

Politik in der Krisenfalle Weiterlesen »

Aufstand der Underdogs

„Junge Welt“, 13.08.2011 Ausgegrenzt: Sozialkürzungen, Perspektivlosigkeit und allgegenwärtiger Rassismus trugen zur Gewaltexplosion der vergangenen Tage in Großbritannien bei Nachdem eine massive landesweite Polizeimobilisierung und Dauerregen den Ausschreitungen und Plünderungen in mehreren britischen Städten ein vorläufiges Ende gesetzt hatten, ging Premierminister David Cameron daran, seine Schlußfolgerungen aus den schwersten Unruhen zu ziehen, die Großbritannien seit den

Aufstand der Underdogs Weiterlesen »

Roboter statt Arbeiter

„Telepolis“, 04.08.2011 Steht die chinesische „Werkstatt der Welt“ vor einer umfassenden Automatisierungswelle? Der für die globale Hightech-Industrie tätige Auftragshersteller Foxcon zählt zu den wichtigsten „Arbeitgebern“ Chinas, für den rund eine Million Arbeitskräfte in kasernenähnlichen Fertigungshallen tätig sind. Das taiwanesische Unternehmen beschäftigt weltweit insgesamt ein Heer von 1,2 Millionen Arbeitern, die unter anderem die Lifestyle-Gadgets von

Roboter statt Arbeiter Weiterlesen »

In der Krisenfalle

„Junge Welt“, 03.08.2011 Vereinigten Staaten von Amerika droht erneutes Abrutschen in die Rezession. Kommt es dazu, ­dürfte die Weltwirtschaft denselben Kurs einschlagen Die Vereinigten Staaten von Amerika haben einen partiellen Staatsbankrott abwenden können. Jetzt droht der US-Wirtschaft ein Abrutschen in die Rezession. Die Konsequenzen des Deals zwischen Republikanischer und Demokratischer Partei – der de facto

In der Krisenfalle Weiterlesen »

Nettoposition: Der Deutsch-​Italienische Defizitkreislauf

„Junge Welt“, 01.08.2010   Wenn Flavio Valeri, der Chef der ita­lie­ni­schen Depen­dance der Deut­schen Bank, gegen­über ita­lie­ni­schen Medien ver­si­chert, sein Finanz­haus werde wei­terhin sein Enga­ge­ment in ita­lie­ni­schen Staats­an­leihen auf­recht­er­halten, dann sollten sich nicht nur Ita­liens Finanz­po­li­tiker Sorgen machen.

Nettoposition: Der Deutsch-​Italienische Defizitkreislauf Weiterlesen »

Vom Schulden-Showdown in die Rezession

Telepolis, 01.08.2011 Demokraten und Republikaner steuern auf eine Einigung im Schuldenstreit zu, die allerdings eine Vertiefung der wirtschaftlichen Misere der Vereinigten Staaten nach sich ziehen dürfte Der zusehends polarisierte US-Kongress scheint noch einmal über seinen Schatten springen, und in letzter Minute doch noch einen Kompromiss bei der Anhebung der amerikanischen Schuldengrenze finden zu können. Am

Vom Schulden-Showdown in die Rezession Weiterlesen »

Die Zeitbombe tickt

„Junge Welt“, 01.08.2011 Italien droht Verschärfung der Schuldenkrise. Zinsaufschläge bei Staatsanleihen. Anhaltende wirtschaftliche Stagnation macht Staatsbankrott mittelfristig wahrscheinlich Die realwirtschaftliche Halbwertzeit europäischer Krisengipfel nimmt rapide ab, wie sich Italiens Finanzminister am vergangenen Donnerstag überzeugen konnte. Genau eine Woche, nachdem der Brüssler EU-Krisengipfel abermals eine Stabilisierung der Euro-Zone mittels milliardenschwerer Kreditpakete anstrebte, sind die ersten Vorboten

Die Zeitbombe tickt Weiterlesen »

Kapitalflucht: Bankenrun in Zeitlupe

„Junge Welt“, 01.08.2011 Italiens wohlsituierte Anleger »plündern ihre Konten« und flüchten aufgrund der fortdauernden Euro-Krise vermehrt in die Schweiz, berichtete die Wirtschaftswoche am 25. Juli. Ein »Großteil der im Rahmen der Kapitalamnestie nach Italien zurückgeflossenen Anlagen« sei schon wieder ins Tessin transferiert worden, kolportierte ein Banker aus Lugano gegenüber der Zeitung. Nach einer von der

Kapitalflucht: Bankenrun in Zeitlupe Weiterlesen »

Milliarden für Spaniens Banken

„Junge Welt“, 29.07.2011 Kost­spie­lige Ret­tungs­maß­nahmen für Finanz­branche. Sub­stan­ti­elle Sta­bi­li­sie­rung weiter frag­lich. Wäh­rend Spa­niens Bevöl­ke­rung mit immer neuen »Spar­pa­keten« trak­tiert wird, stützt Madrid zugleich den maroden Finanz­sektor mit Milliardenbeträgen. Die Bank­häuser auf der Ibe­ri­schen Halb­insel finan­zierten jahre­lang die Spe­ku­la­ti­ons­dy­namik auf dem Immo­bi­li­en­sektor mit groß­zügig ver­ge­benen Hypo­theken, die einen beson­ders stark aus­ge­prägten Bau­boom ermög­lichten. Auf dessen Höhe­punkt

Milliarden für Spaniens Banken Weiterlesen »

Hintergrund: Schotten dicht für Arbeitsmigranten

„Junge Welt“, 29.07.2011 Solange der kreditfinanzierte Bauboom in Spanien anhielt, galt es als eines der wichtigsten Zielländer der binneneuropäischen Migrationsströme, die nach der Osterweiterung der EU schnell wuchsen. Hunderttausende Bulgaren und insbesondere Rumänen machten sich auf die Iberische Halbinsel auf, um dort im Bausektor eine Anstellung zu finden. Zwischen 2002 und 2008 wandelte sich Spanien

Hintergrund: Schotten dicht für Arbeitsmigranten Weiterlesen »

»Es ist das System«

„Junge Welt“, 29.07.2011 »Sparprogramm«: Erwerbslosenzahl in Spanien auf Rekordhöhe, Binnenkonjunktur eingebrochen. Protestbewegung äußert grundsätzlich Kritik am Kapitalismus Die spanische Protestbewegung hat sich mit einem Sternmarsch in Madrid eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Mitglieder der Bewegung der »Empörten«, die am vergangenen Wochenende aus der Provinz in die Hauptstadt marschierten, wurden von Unterstützern und Sympathisanten begeistert auf dem zentralen

»Es ist das System« Weiterlesen »

Die Krise in Europas Armenhaus

„Junge Welt“, 25.07.2011 Mangelernährung und Hunger greifen zwischen Algarve und Minho um sich Schon vor Ausbruch der Weltwirtschaftskrise galt Portugal als eines der ärmsten Länder der Euro-Zone. Die von Eurostat, dem EU-Statistikamt, verfaßte Studie »The Social Situation in the European Union 2007« erfaßte rund 2,1 Millionen Arme dort, bei einer Gesamtbevölkerung von 10,6 Millionen. Das

Die Krise in Europas Armenhaus Weiterlesen »

Hintergrund: Portugals Schuldenberge

„Junge Welt“, 25.07.2011 Vor Ausbruch der Weltwirtschaftskrise lag Portugals Staatsverschuldung mit 67 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) 2007 noch im Rahmen der Stabilitätskriterien der Euro-Zone, die eine Höchstverschuldung von 60 Prozent des BIP vorgeben. Doch die rasch eskalierende Krise ließ auch in Lissabon das Haushaltsdefizit rasch explodieren, so daß die Staatsverschuldung in diesem Jahr bereits den

Hintergrund: Portugals Schuldenberge Weiterlesen »

Im Abwärtssog

„Junge Welt“, 25.07.2011 Portugals Regierung setzt den von EU und Währungsfonds diktierten sozialen Kahlschlag um. Das Land rutscht damit offenbar in wirtschaftliche Depression Portugals Ministerpräsident Pedro Passos Coelho zeigte sich am vergangenen Donnerstag erfreut über die Lockerung der Kreditmodalitäten, die beim Euro-Krisengipfel beschlossen wurde und auch dem Armenhaus der Euro-Zone zugute kommen wird. »Wir verlassen

Im Abwärtssog Weiterlesen »

Deutsche Konzerne beim Ausverkauf in Hellas vornean

„Junge Welt“, 21.07.2011 Die griechische Regierung wurde bei der Gewährung des zweiten Pakets von Krisenkrediten nicht nur zu weiteren umfassenden Kürzungsmaßnahmen gezwungen, sondern auch zu einem gigantischen Privatisierungsprogramm, das binnen möglichst kurzer Zeit realisiert werden soll. Als Zielmarke gaben Berlin und Brüssel Einnahmen in Höhe von 50 Milliarden Euro vor. Unter den Hammer sollen nicht

Deutsche Konzerne beim Ausverkauf in Hellas vornean Weiterlesen »

Krisenpolitik: Kampffeld der Interessen

„Junge Welt“, 21.07.2011 Zwischen den dominierenden europäischen Großmächten Deutschland und Frankreich herrschte nach anfänglichen Irritationen weitgehend Einigkeit bei der Durchsetzung der brutalen Roßkur, mit der Griechenland in die Depression getrieben wurde. Bei anderen Krisenmaßnahmen prallen aber die unterschiedlichen Interessen von Berlin und Paris direkt aufeinander.

Krisenpolitik: Kampffeld der Interessen Weiterlesen »

Im freien Fall

„Junge Welt“, 21.07.2011 Die griechische Industrie kollabiert, die Wirtschaft des Landes schrumpft. Hauptursache ist die verfehlte Krisenpolitik Brüssels und Berlins Griechenland steht vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Angefacht durch immer neue – von Brüssel und Berlin oktroyierte – »Sparpakete«, beschleunigt sich in dem Mittelmeerland der wirtschaftliche Niedergang. Dies stößt breiteste Bevölkerungsschichten ins Elend und läßt eine

Im freien Fall Weiterlesen »

Von Schulden und Jobs

Telepolis, 18.07.2011 Die Krise der US-amerikanischen Arbeitsgesellschaft ist aufs Engste mit der Schuldenkrise verflochten, die Washington derzeit paralysiert Auch nahezu drei Jahre nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers scheint die amerikanische Ökonomie weit von einer Stabilisierung entfernt. Neben der eskalierenden Schuldenkrise sieht sich die amerikanische Politik verstärkt mit einem weiteren ökonomischen Brennpunkt konfrontiert, der

Von Schulden und Jobs Weiterlesen »

Schwarze Schwäne

„Junge Welt“, 18.07.2011 Wetten auf die Apokalypse: Selbst das Finanzkapital glaubt nicht mehr an den Fortbestand des Kapitalismus – und setzt auf neue Krisenschübe Die größte Stärke des Kapitalismus besteht, folgt man seinen Apologeten, in der nahezu unerschöpflichen Anpassungsfähigkeit, mit der er selbst die größten Herausforderungen und Krisen meistern könne – es komme nur auf

Schwarze Schwäne Weiterlesen »

Transatlantischer Schuldenturmbau im Vergleich

Telepolis, 06.07.2011 Bei allen Unterschieden im Krisenverlauf und konkreter Krisenpolitik sind die Schuldenkrisen in den USA und der Eurozone auf dieselben Ursachen zurückzuführen Kurz vor der entscheidenden Abstimmung über den fortgesetzten sozialen Kahlschlag in Griechenland am letzten Wochenende, mit dem lediglich die Agonie dieser Volkswirtschaft verlängert wird, hatten sich auch US-amerikanische Notenbanker zu Wort gemeldet,

Transatlantischer Schuldenturmbau im Vergleich Weiterlesen »

Die Widersprüche der Krise

www.german-foreign-policy.com , 04.07.2011 Nach der Verabschiedung der jüngsten drakonischen Sparmaßnahmen durch das griechische Parlament verlangen deutsche Manager neue Vergünstigungen für ausländische Unternehmen in Griechenland. Die „Investitionsbedingungen“ müssten umgehend „verbessert“ werden, fordert der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und schlägt einen „Businessplan“ für Athen vor. Gleichzeitig drängt Berlin darauf, den Ausverkauf griechischen Staatseigentums zu forcieren –

Die Widersprüche der Krise Weiterlesen »

Der Wert des Euro

german-foreign-policy.com , 21.06.2011 Die EU folgt zum wiederholten Male einem deutsch-französischen Diktat und beschließt die Beteiligung privater Gläubiger an den Kosten der Euro-Schuldenkrise. Einer entsprechenden Übereinkunft der deutschen Kanzlerin und des französischen Staatspräsidenten vom Wochenende sind die EU-Finanzminister am gestrigen Montag gefolgt. Wie es heißt, sollen nun auch Finanzkonzerne zu hohen Zahlungen herangezogen werden –

Der Wert des Euro Weiterlesen »

Infos gegen Griechen-Bashing

Angeheizt durch Bundeskanzlerin Merkel, baut sich mal wieder eine populistische Hasswelle gegen die „faulen Südländer“ im deutschen Medienbetrieb auf. In welchem kausalen Zusammenhang Lohnkahlschlag, Sozialdemontage, Prekarisierung sowie Rentenklau in Deutschland und die  Schuldenkrise in Südeuropa stehen, habe ich bereits in etlichen Texten ausgeführt. Hier zur Auffrischung ein paar Fakten und Zusammenhänge gegen das erneute Griechen-Bashing:

Infos gegen Griechen-Bashing Weiterlesen »

Nach oben scrollen