Weltwirtschaftskrise

Das Ende der Globalisierung

Telepolis, 23.03.2018 Der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA, China und der EU deutet auf ein drohendes Auseinanderbrechen der globalisierten Weltwirtschaft. Im Streit um die enormen globalen Handelsungleichgewichte stehen die Zeichen auf Eskalation. Der neue Wirtschaftsberater des rechtspopulistischen US-Präsidenten Donald Trump, Larry Kudlow, griff noch vor seiner offiziellen Ernennung die Europäische Union und China scharf an. […]

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Handelserleichterungen gegen Zugeständnisse

Neues Deutschland, 19.03.2018 Die Trump-Administration geht dazu über, Strafzölle als geopolitischen Hebel zu benutzen »Hast du keinen Stahl, hast du kein Land.« Mit einem seiner charakteristisch simplen Sprüche kündigte US-Präsident Donald Trump Anfang März die Einführung von Zöllen zum Schutz der US-Stahlindustrie an, die er als vital für die »nationale Sicherheit« der USA bezeichnete. Doch

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Trump stahlhart

Telepolis, 03.03.2018 Die handelspolitischen Auseinandersetzungen zwischen den USA, China und der EU drohen zu einem ausgewachsenen globalen Handelskrieg zu eskalieren – mit Deutschland als dem Hauptleidtragenden Amerikas rechtspopulistischer Präsident Donald Trump scheint entschlossen, das enorme amerikanische Handelsdefizit von zuletzt 566 Milliarden US-Dollar durch Strafzölle nachhaltig zu senken – auch auf Kosten der exportfixierten deutschen Volkswirtschaft,

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Von Spekulationsblasen und Robotern

Telepolis, 12.02.2018 Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem wild wuchernden Finanzsektor und der durch fortschreitende Digitalisierung forcierten Krise der Arbeitsgesellschaft? Die deutsche IT-Industrie warnte Anfang Februar die Gesellschaft vor sich selbst: Gut zehn Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze sollen dem IT-Verband Bitkom zufolge in Deutschland im Gefolge der voranschreitenden „Digitalisierung“ der Wirtschaft verloren gehen. Rund 3,4

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Von der Euphorie zur Panik?

Telepolis, 06.02.2018 Die Kursverluste an den Weltbörsen setzten sich am Montag fort. Staaten kaum in der Verfassung, um einen neuen Krisenschub effektiv zu begegnen Es ist das übliche, deprimierende Spielchen, das bei einem jeden Krisenschub von vorne beginnt: Anstatt den systemischen Ursachen der zunehmenden Krisenanfälligkeit des Weltfinanzsystems nachzugehen, setzt in den Vereinigten Staaten bereits die

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Gefangen in der Liquiditätsblase

Telepolis, 05.02.2018 Die aktuellen Turbulenzen auf den Finanzmärkten verweisen auf die systemische Sackgasse, in der sich das Weltfinanzsystem befindet Wenn Finanzmarktberichte mit Fotos besorgt dreinschauender Wertpapierhändler bebildert werden, dann ist es mal wieder soweit: Turbulenzen auf den Finanzmärkten lassen in der Öffentlichkeit die verdrängte Angst vor dem nächsten großen Crash, vor einem neuen Krisenschub, wieder

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Die Bank an Ihrer Seite

Konkret 09/2017 Wie tief die europäische Finanzindustrie mittlerweile in der Krise steckt, lässt sich am Zustand des italienischen Bankensektors erkennen. Von Tomasz Konicz Die Banca Monte dei Paschi di Siena, die älteste Bank der Welt, scheint das jüngste Opfer der nicht endenden Euro-Krise zu werden. Das im Zuge der ersten protokapitalistischen Formierungsprozesse 1472 im mittelitalienischen

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Kapitalismus mit menschlicher Fratze

Konkret 07/2016 Alles wird gut – wenn nur alle gut werden. Das ist in etwa die Logik, die hinter all den Organisationsansätzen, Initiativen, Gesetzen und Ideologemen zu finden ist, die einen ethischen Kapitalismus, einen Kapitalismus mit menschlichem Antlitz erkämpfen wollen. Kaum ein Konzern kommt ohne den Hinweis aus, seine Produkte würden nach ethisch einwandfreien Prinzipien

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Macht Griechen kriechen

Konkret, 06/2016 Wie sich Berlins Finanzminister Schäuble und der Internationale Währungsfond jeweils rechts überholen wollen. Von Tomas Konicz Was wäre ein europäischer Sommer ohne eine Neuinszenierung der griechischen Tragödie durch Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble. Die ins Stocken geratenen Verhandlungen über weitere ‚Sparmaßnahmen‘ zwischen der ehemals linken Regierung in Athen und den ‚internationalen Gläubigern‘ seien die

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Freigeld für alle!

Konkret 05/2016 EZB-Chef Mario Draghi war bei einer Pressekonferenz Ende März bester Spendierlaune, als er den Bürgern der Euro-Zone allerlei Geldgeschenke in Aussicht stellte. Das sogenannte ‚Helikoptergeld‘ sei ein ‚interessantes Konzept‘, das gegenwärtig von ‚Ökonomen diskutiert‘ werde, um die deflationären Tendenzen im Euro-Raum zu bekämpfen, erklärte Draghi den verdutzten Journalisten. Bei dieser finalen Stufe expansiver

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Goldene Geschäfte mit der Panik

In Krisenzeiten haben rechte Deutungsansätze Hochkonjunktur Neues Deutschland, 25.10.2017 Der tiefgreifende Krisenprozess, in dem sich das spätkapitalistische Weltsystem befindet, lässt sich nicht mehr ignorieren. Spätestens seit dem Krisenschub von 2007/08 scheint auch die Ohnmacht der kapitalistischen Krisenpolitik evident. Die Politiker sind nicht fähig, den eskalierenden inneren Widerspruch des Kapitals – die Verdrängung von Lohnarbeit aus

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Zur Wiederkehr der nationalistischen Ideologie

Telepolis, 09.08.2017 Politische Ökonomie des Krisennationalismus – Teil 2, Ideologie Im ersten Teil der Textserie wurden die zunehmenden handelspolitischen Auseinandersetzungen zwischen Staaten und Wirtschaftsräumen auf den sich „hinter dem Rücken“ dieser Subjekte entfaltenden Prozess kapitalistischer Widerspruchsentfaltung zurückgeführt. Der tritt den Subjekten in Form marktvermittelter, naturwüchsig erscheinender „Sachzwänge“ gegenüber, die die Krisenkonkurrenz auf allen Ebenen anheizen.

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Politische Ökonomie des Krisennationalismus

Telepolis, 07. 08.2017 Wieso feiert der Nationalismus in der Krise ein zombiehaftes Comeback? (Teil 1: Ökonomie) Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Auf diesen Nenner lassen sich die handelspolitischen Ergebnisse des G20-Gipfels von Hamburg bringen. Während der konfrontativ geführten Verhandlungen konnte der drohende Handelskrieg zwischen den USA und der BRD, der vor allem am Streit um Stahlimporte

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Wachstum der Schuldenberge

Telepolis, 06. Juli 2017 Chinas gute Konjunktur wird weiterhin auf Pump betrieben – doch stellt die Volksrepublik hierbei keine Ausnahme dar Im Osten nichts Neues, so scheint es zumindest: Die Zeichen stünden in China weiterhin auf Wachstum, meldeten jüngst Wirtschaftsmedien unter Verweis auf den offiziellen Einkaufsmanagerindex der Volksrepublik. Die entsprechenden Wachstumsprognosen, etwa des IWF, wurden

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Auch bei der G20 die Systemfrage stellen

Neues Deutschland, 04.07.2017 Eine Zukunft hat die Menschheit nur jenseits der Dauerkrise des Kapitalismus, meint Tomasz Konicz What a terrible mess! Angesichts des global um sich greifenden Chaos’, angesichts der überhandnehmenden Krisenverwerfungen und der damit einhergehenden Brutalisierung und Faschisierung stellt sich die Frage, wogegen auf dem kommenden G20-Gipfel vordringlich zu demonstrieren wäre. Es brennen einfach

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Zinswende oder Krisenwende?

Telepolis, 21. Dezember 2016 Welches Kalkül verleitet die US-Notenbank dazu, kurz nach der Wahl Trumps die Leitzinsen zu erhöhen? Die Wahl des Rechtspopulisten Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten fällt mit einem tiefgreifenden Umbruch der globalen Währungspolitik zusammen. Nach rund acht Jahren einer historisch beispiellosen Nullzinspolitik, die von massiven Gelddruckprogrammen (Quantitative Easing) begleitet wurde, geht die

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Der paneuropäische Haushaltsdiktator

Telepolis, 23.10.2016 Finanzminister Schäuble arbeitet daran, Berlin die Kontrolle über die Haushaltspolitik der EU-Staaten zu verschaffen Wieder mal startet die Bundesregierung einen Vorstoß, um die ökonomische Dominanz der Bundesrepublik in Europa mit zusätzlichen politischen Interventionsmöglichkeiten im gemeinsamen Währungsraum anzureichern. Deswegen wünschte sich Bundesfinanzminister Schäuble einen europäischen „Haushaltswachhund mit Zähnen“, wie es das Wall Street Journal

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Kapitalkollaps – Die finale Krise der Weltwirtschaft

Wir haben mit Tomasz Konicz über sein neues Buch gesprochen, das kürzlich im Konkret-Verlag erschienen ist. Eine These des Buches lautet: Die verschiedenen Krisen, die in der Öffentlichkeit als punktuelle Krisen erscheinen, hängen innerlich miteinander zusammen. http://radiocorax.de/kapitalkollaps-die-finale-krise-der-weltwirtschaft/ http://www.freie-radios.net/79444  

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Der nächste Krisenschub

Neues Deutschland, 20.07.2016 Die aktuellen Finanzverwerfungen in Europa können den nächsten globalen Krisenschub auslösen. Die italienische Bankenkrise entfaltet sich in einem äußerst labilen globalen Wirtschaftsumfeld, wie die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) schon Ende Juni bemerkte. Die Weltwirtschaft sei bedroht durch ein Trilemma aus Rekordverschuldung, niedrigem Wirtschaftswachstum und einem schwindenden Handlungsspielraum der Geld-, Finanz- und

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Reicht´s der Mitte?

konkret-magazin.de, 05.01.2016 „China-Schock“, „China-Risiko“, „China-Virus“: Der Crash an der chinesischen Börse versetzt die Kommentatoren in Aufruhr. In konkret 5/15 schrieb Tomasz Konicz über das schuldenfinanzierte Wachstum der Volksrepublik und deren drohenden Absturz. Link: http://konkret-magazin.de/aktuelles/aus-aktuellem-anlass/aus-aktuellem-anlass-beitrag/items/reichts-der-mitte.html

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Die große Liquiditätsblase

Neues Deutschland, 26.08.2015 Die expansive Geldpolitik der Notenbanken kommt mit Chinas Crash abrupt an ihre Grenzen Seit längerem schon kühlt sich die Konjunktur in den Schwellenländern ab. Mit den Kurseinbrüchen in Chinas Börsen schwappt dies nun auch auf die westlichen Aktienmärkte über. Der nächste Krisenschub scheint immer näher zu rücken, wie die derzeit weltweit auflodernden

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Kapitalismus als Zombie

Neues Deutschland, 19.08.2015 Tomasz Konicz über die chinesische Währungspolitik und eine drohende Kollision mit dem »Deutschen Europa« Nirgends fielen die Reaktionen auf die chinesische Währungsabwertung hysterischer aus als in der veröffentlichten Meinung Deutschlands.  Von einer ‚gefährlichen Panik‘ und blank liegenden Nerven der chinesischen Führung (Zeit Online) war da  die Rede, von einem chinesischen ‚Währungskrieg mit

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Et c’est reparti…

À quand l’explosion de l’immense bulle de liquidités dans laquelle le système financier mondial est enfermé ? Devra-t-on à l’avenir coller des mises en garde sur les analyses du marché financier ? Le site américain d’information Business Insider déconseille en tout cas aux « âmes sensibles » la lecture du rapport sur la stabilité financière

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Eine toxische Verbindung

Neues Deutschland, 14.08.2015 Griechenland steht vor der nächsten schweren Rezession. Die Ursache: der gegen das Mittelmeerland entfachte Wirtschaftskrieg Was bringt Austerität? Griechenlands Steuereinnahmen sind um 19,7 Prozent gegenüber dem Vorkrisenhoch eingebrochen, die Industrie liegt am Boden, die Binnennachfrage liegt brach. Ein Überblick. Link: http://www.neues-deutschland.de/artikel/981104.eine-toxische-verbindung.html

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