Wirtschaftskrise | Innere Schranke

Autoland ist abgebrannt

Telepolis,  08.11.2012 In der sich entfaltenden Krise der europäischen Autoindustrie spiegeln sich die inneren Schranken, an die das kapitalistische Weltsystem stößt Europas Autobauer können angesichts der sich zuspitzenden Krise – mal wieder – auf großzügigste Hilfsmaßnahmen hoffen. Die Europäische Kommission sei dabei, einen „Aktionsplan“ für die angeschlagene Autobranche auszuarbeiten, hieß es in Medienberichten. Im Gespräch […]

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Der Gipfel der Uneinigkeit

Telepolis, 21.10.2012 Deutschland und Frankreich konnten auch auf dem vergangenen EU-Gipfeltreffen die fundamentalen Differenzen nicht überbrücken, die die europäische Krisenpolitik paralysieren „Wer hat gewonnen?“ Dies ist offensichtlich die wichtigste Frage, die Medien und Politik nach dem letzten EU-Gipfel umtreibt. Er habe sich die Berichterstattung nach dem Gipfeltreffen in deutschen, französischen und britischen Nachrichten angeschaut, erklärte

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Krise global

Telepolis, 21.09.2012 Ein Überblick über die krisenbedingten globalen Abhängigkeiten und Ungleichgewichte. Krise des Kapitalismus – Teil 7 Die Eurokrise scheint die chinesische „Wertstatt der Welt“ immer stärker in Mitleidenschaft zu zeihen. Auch im August 2012 blieb der chinesische Einkaufsmanagerindex mit 47,8 Zählern unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Die Absenkung dieses Frühindikators, der konjunkturelle Entwicklungen

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Apokalypse Later

Die Gelddruckerei der EZB wird den Kollaps der Eurozone fürs Erste verzögern – die krisen-bedingten Widersprüche und Konflikte bleiben aber bestehen. Am vergangenen Donnerstag verlängerte EZB-Präsident Mario Draghi die Agonie der europäischen Einheitswährung. Mit der zuvor wochenlang hart umkämpften Entscheidung, künftig Staatsanleihen der südeuropäischen Krisenländer notfalls im unbegrenzten Ausmaß aufzukaufen, konnte die Europäische Zentralbank EZB

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Neue Weltordnungskriege

„Junge Welt“, 29.08.2012 Analyse. Imperialismus und Krise – Teil II (und Schluß): Der Kampf um Ressourcen und die Entstaatlichung der »Dritten Welt« Libyen existiert nicht mehr. Nachdem die westliche Militärmaschinerie die Aufstandsbewegung gegen das Regime Muammar Al-Ghaddafis zum Sieg gebombt hat, zerfällt der libysche Staat in eine Vielzahl konkurrierender Machtgruppen und Territorien. Die unübersichtlichen Fronten

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Renaissance des Chauvinismus

„Junge Welt“, 28.08.2012 Analyse. Imperialismus und Krise – Teil I: Die Rückkehr nationaler Machtkämpfe im Gefolge der ökonomischen Verwerfungen Europa scheint seit Krisenausbruch in einem Zeitstrudel gefangen, der den alten Kontinent in eine Vergangenheit zurückschleudert, in der das imperiale Hegemoniestreben der europäischen Großmächte die nationalen Gegensätze und Chauvinismen ungefiltert aufeinanderprallen ließ. Je weiter die Krise

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BRD im Exportwahn

„Junge Welt“, 15.08.2012 Deutscher Leistungsbilanzüberschuß von 210 Milliarden US-Dollar für 2012 prognostiziert. Besonders Ausfuhren in Nicht-EU-Staaten nehmen zu. Kritik an Ungleichgewicht Deutschlands Exportindustrie verstärkt mit zunehmender Krisenintensität ihre globale Expansionsstrategie. Den Titel des Exportweltmeisters hat die »Deutschland AG« zwar 2009 an die Volksrepublik China verloren. Nun dürfen sich die Lohnabhängigen zwischen Flensburg und München aber

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Europa im Endkampf

„Junge Welt“, 11.08.2012 Hoffnungslose Krisenpolitik: Nationale Gegensätze verschärfen Desintegrationstendenzen innerhalb des gemeinsamen Währungsraums und der Gesamt-EU Die politischen und fiskalpolitischen Konstrukte Europas sind im Zerfall, das Kapital wendet sich ab. Es mehren sich Hinweise, daß vor allem Großkonzerne vermehrt Ressourcen aus dem Währungsraum abziehen. Der britisch-niederländische Ölriese Royal Dutch Shell gab in der vergangenen Woche

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Im Teufelskreis

„Neues Deutschland“, 10.07.2012 Die Krise in Europa beeinträchtigt zunehmend die Weltwirtschaft Die Eurokrise hinterlässt immer deutlichere Spuren auch in den außereuropäischen Volkswirtschaften – mit unübersehbaren Folgen. »Was die Weltwirtschaft angeht, so ist sie verflochten.« Dieses Zitat Kurt Tucholskys findet in der aktuellen Krise wieder einmal seine volle Bestätigung. Die an Dynamik gewinnende Krise in der

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Kontrolle 2.0

„Junge Welt“,  11.07.2012 Hintergrund. Der neue Internetkapitalismus – Teil II (und Schluß): Über Selbstoptimierung, die Verinnerlichung der Imperative der Kapitalverwertung und die optimale Ausbeutung der Ressource Mensch In der Ära der digitalen Transparenz verliert der Begriff der Privatsphäre zunehmend an Kontur und Bedeutung, wie jüngst viele Erwerbslose erfahren mußten: »Geben Sie uns bitte ihr Facebook-Paßwort«.

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Hellas ohne Chance

„Junge Welt“, 06.07.2012 Troika aus EU, IWF und EZB läßt in Athen »Reformfortschritte« prüfen. Doch die Wirtschaft des Landes ist ruiniert, nicht zuletzt dank des »Spar«diktats Hellas kann kaum auf Gnade der Troika hoffen. Das Dreigespann aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) scheint eher dabei, das Land mit inquisitorischem Eifer in den

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Europa als Krisenzentrum

Telepolis, 05.07.2012 In der am Abgrund taumelnden Eurozone spiegeln sich die systemischen Widersprüche des kollabierenden kapitalistischen Weltsystems. Krise des Kapitalismus – Teil 3 Führt die EU nur noch die Existenz eines institutionellen Zombies? Obwohl der vergangene Eurogipfel den politischen und ökonomischen Zusammenbruch der Eurozone zumindest vorläufig abwenden konnte, scheint die Idee der europäischen Einigung zumindest

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Euro infiziert BRIC

„Junge Welt“, 03.07.2012 Die Finanzkrise auf dem alten Kontinent ist ansteckend. Inzwischen befällt sie auch einstmals als konjunkturelle Hoffnungsträger gehandelte Schwellenländer Europa zieht den Rest der Welt nach unten. Die Dauerkrise des alten Kontinents offenbart zugleich die immer noch bestehende Abhängigkeit vieler aufstrebender Schwellenländer von den Zentren der kapitalistischen Weltwirtschaft. Rußland kämpft bereits mit einem

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Είναι ήδη αργά?

Μπορεί μια καταστροφική κατάρρευση της ευρωζώνης ακόμη να αποφευχθεί και τι θα μπορούσε να γίνει για να την αποτρέψει? Όποιος θέλει να μελετήσει τον πανικό που αποτυπώνεται στις στήλες των εφημερίδων, καλό θα ήταν αυτή τη στιγμή να διαβάσει όλα τα οικονομικά άρθρα και σχόλια στον ξένο τύπο, τα οποία καλούν την γερμανική κυβέρνηση να

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Wer ist schuld am Krisenausbruch?

Telepolis, 26.06.2012 Niemand trägt die Schuld an der Krise. Krise des Kapitalismus – Teil 2 Je weiter sich die Krise zuspitzt, desto stärker dominieren wechselseitige Schuldzuweisungen den öffentlichen Krisendiskurs in nahezu allen westlichen Ländern. Inzwischen scheint es geradewegs so, als ob wirklich jede Nation und jede relevante gesellschaftliche Gruppe durch Fehlverhalten irgendwie zu dem Desaster

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Der dritte Anlauf

„Junge Welt“, 26.06.2012 Dominanz in Europa: Berlin instrumentalisiert Krise, um wirtschaftlich das zu realisieren, woran deutscher Imperialismus militärisch zweimal scheiterte Deutschlands Politikelite scheint ihre wachsende Machtfülle zu Kopf zu steigen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble nahm sich jüngst die Freiheit, dem »großen Bruder« westlich des Atlantiks mal so richtig die Meinung zu sagen: »Herr Obama soll sich

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Ist es schon zu spät?

Telepolis, 15.06.2012 Kann ein katastrophaler Zusammenbruch der Eurozone noch abgewendet werden – und was müsste dahingehend unternommen werden? Erster Teil einer Artikelserie zur Krise des Kapitalismus Wer mal in Zeitungsspalten gepresste Panik studieren möchte, dem sei gegenwärtig die Lektüre all der unzähligen Wirtschaftsartikel und Kommentare in der Auslandspresse empfohlen, in denen die Bundesregierung aufgefordert wird,

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Auf in die Schuldenunion

„Junge Welt“, 15.06.2012 Rettung oder Amoklauf: Kann eine umfassende wirtschaftliche und politische Integration der Euro-Zone helfen, deren schwere Krise zu überwinden In der deutschen Presse mehren sich Berichte, in denen die Öffentlichkeit auf einen weiteren europäischen Integrationsschub vorbereitet wird. Die Welt berichtete Anfang Juni von einem geheimen »Masterplan«, ausgeheckt in den Hinterzimmern der EU-Bürokratie, der

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Chinesische Eurokrise

Junge Welt, 30.05.2012 Pekinger Führung will Rückgang der Exporte durch Stützung von Investitionen und Binnennachfrage kompensieren. Erfolg dieser Strategie zweifelhaft Chinas Kommunisten scheinen die besseren Kapitalisten zu sein. Während die Bundesregierung mit ihrem Spardiktat die Euro-Zone in die Rezession treibt, kündigte Peking unlängst umfassende Konjunkturprogramme zur Stützung der schwächelnden chinesischen Wirtschaft an. Die Regierung habe

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Europas Showdown

Telepolis, 24.05.2012 Wie das Spardiktat der Bundesregierung den Zerfall der Eurozone beschleunigt – und wieso auch Hollandes Gegenvorschläge keinen Ausweg aus der Krise liefern Die Zeit der deutsch-französischen Harmonie, als Angela Merkel und Nicolas Sarkozy das Merkozy getaufte europäische Führungsduo bildeten, scheint fürs Erste vorbei. Der jüngste informelle EU-Gipfel war von einem regelrechten Schlagabtausch geprägt,

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Exempel Griechenland

„Junge Welt“, 23.05.2012 Informeller EU-Gipfel in Brüssel: Die Fronten im Streit um den Kurs in der eskalierenden europäischen Schuldenkrise bleiben verhärtet Am heutigen Mittwoch dürfte das erste große Kräftemessen zwischen dem neu gewählten französischen Präsidenten François Hollande und Bundeskanzlerin Angela Merkel anstehen. Auf einem informellen EU-Gipfeltreffen in Brüssel will Hollande offiziell auf die Einführung von

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Am Rande des Desasters

„Junge Welt“, 22.05.2012 Eigentlich stellt sich nur noch die Frage, wann die Euro-Zone auseinanderbricht – die Folgen ­jedenfalls würden gravierend sein Während Teile der Euro-Zone nach der griechischen Wahl Anfang Mai in den offenen Panikmodus überzugehen drohen, schwanken Deutschlands Meinungsmacher zwischen Wunschdenken und imperialen Drohgebärden: »Wenn Griechenland fällt, dann alleine«, deklarierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Stotternder Weltwirtschaftsmotor

Telepolis, 20.05.2012 Die kapitalistische Systemkrise erreicht nun auch das staatskapitalistische China Steht China eine weiche oder eine harte Landung bevor? Nach Jahrzehnten eines halsbrecherischen Wirtschaftswachstums mehren sich in der Volksrepublik die Anzeichen für eine ernsthafte konjunkturelle Abkühlung, die allen Spekulationen einen Dämpfer verpassen, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt könne als künftiger globaler Wachstumsmotor fungieren. Derzeit

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Euro-Scheinalternativen

„Junge Welt“, 16.05.2012 Verschulden oder »sparen«? Berlin und Paris streiten über Wege aus der Krise. Beide Methoden wurden schon seit 2009 versucht, brachten jedoch nichts François Hollande scheint keine Zeit verlieren zu wollen. Noch am Tag seines Amtsantritts reiste Frankreichs neuer Präsident am Dienstag nach Berlin. In einem ersten Gespräch wollte er Kanzlerin Angela Merkel

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Gegen deutsches Diktat

„Junge Welt“, 02.05.2012 Angela Merkel isoliert sich mit Boykott des französischen Präsidentschaftskandidaten François Hollande zunehmend selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre offene Einmischung in den französischen Präsidentschaftswahlkampf bis zum handfesten politischen Eklat gesteigert. Nur wenige Tage vor dem entscheidenden zweiten Wahlgang griff Merkel den sozialistischen Herausforderer François Hollande in einem Interview ungewöhnlich scharf an, indem

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Keltischer Tiger vom Aussterben bedroht

„Neues Deutschland“, 27.04.2012 Trotz starker Exportausrichtung und extrem niedriger Unternehmenssteuern scheint Irland am eingeschlagenen Austeritätskurs zu scheitern. Nur wenige Wochen vor dem für den 31. Mai angesetzten Referendum über den europäischen Fiskalpakt mussten Irlands Statistiker ein erneutes Abdriften ihres Landes in die Rezession melden. Nachdem das irische Bruttoinlandsprodukt (BIP) bereits im dritten Quartal 2011 um

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