Der konformistische Rebell

„Telepolis“, 09.03.2008

Gestern gewann Obama die Caucuses in Wyoming. Doch was will er eigentlich politisch? Und wer finanziert den Wahlkampf des auf „Hoffnung und Wechsel“ setzenden Kandidaten?

Kaum ein Politiker vermochte es innerhalb der letzten Jahre in den Vereinigten Staaten eine dermaßen breite und dynamische Massenbewegung zu initiieren, wie der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama. Seine Wahlveranstaltungen seien wie Rock-Konzerte, berichtete das Internetportal Alternet, bei denen insbesondere die ansonsten eher politisch apathischen, jüngeren US-Bürger sich begeistert engagieren. Aufbauend auf seinen Image eines Rebellen gegen das durch Hillary Clinton repräsentierte demokratische Establishment, verkündet Obama seine luftig unverbindliche Botschaft von “ Hope and Change“, von Hoffung und Wechsel. Der Senator aus Illinois stellt sich hierbei als ein Brückenbauer dar, der die Polarisierung der US-Gesellschaft überwinden, und für das Gemeinwohl handeln werde.

Link: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27458/1.html

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