Bei einer Eskalation des Iran-Konflikts droht der Region ein abermaliger Entstaatlichungsschub.
01.03.2025
Trump holte ganz weit aus, bis zur Botschaftsbesetzung 1979 und dem Beiruter Bombenanschlag gegen US-Truppen 1983, um in einer ersten Stellungnahme den Angriff der USA und Israels auf den Iran zu legitimieren.1 Auch wenn die öffentlichen Erklärungen des US-Staatschefs eine immer kürzere Halbwertszeit haben, und schon Morgen Trump das Gegenteil behaupten könnte, wurden doch letztendlich zwei militärische Ziele der aktuellen Bombenkampagne genannt: weitgehende Entwaffnung des iranischen Regimes, vor allem hinsichtlich seines Atomprogramms, und – optional – dessen Sturz, falls sich entsprechende Möglichkeiten ergeben. Washington und Tel Aviv scheinen eine mehrtägige intensive Bombenkampagne gegen führende Funktionsträger, den Staatsapparat und dessen Infrastruktur zu planen, die das Regime weitgehend schwächt, um hiernach auf einen Aufstand zu hoffen, der – unterstützt von CIA, Mossad und Spezialkräften – der Herrschaft der Mullahs ein Ende bereitet. Am Abend des 28. Februar hat sich Trump in einem kurzen Telefoninterview mit Axios zudem alle Optionen offen gehalten: von der Kurzfristigen Bombardierung, um das iranische Atomprogramm zu behindern, bis zum Umsturz.2
Das Gerede vom Regime Change erinnert frappierend an das mörderische Desaster, dass die Neocons unter George W. Bush bei der Invasion des Iraks anrichteten – doch diesmal trügt der Schein tatsächlich. Dies nicht nur aufgrund der simplen Tatsache, dass keine nennenswerten Bodentruppen zur Invasion bereitstehen. Die Neocons haben tatsächlich die Demokratisierung des Irak im Sinn gehabt, um das Land dann in das Hegemonialsystem der USA zu integrieren, sie gingen keine Kompromisse mit den Überresten des rasch besiegten Saddam-Regimes ein, um staatliche Strukturen von Grund auf neu aufzubauen. Die blutigen Folgen sind bekannt: Anomie, Staatszerfall, blutiger Bürgerkrieg samt dessen „Einfrieren“ in einer entlang ethnischer und religiöser Grenzen zerrütteten Staatsattrappe. Die USA haben den Irak-Krieg mühelos gewonnen gegen das marode irakische Regime, sie verloren aber den Frieden, nachdem die anomischen Zentrifugalkräfte im Irak entfesselt wurden.
Keine „Demokratisierung“
Trumps Imperialismus hat hingegen eine ganz anderer Stoßrichtung, Washington hat längst den ideologischen Schleier des Menschenrechtsimperialismus abgelegt, wie er in den neoliberalen Dekaden von den westlichen Zentren praktiziert wurde.3 Das islamofaschistische Mullah-Regime, das vor wenigen Wochen Tausende von Demonstranten massakrieren ließ, soll durch ein US-höriges Regime ersetzt werden. Dieses Vorgehen ist einfacher zu bewerkstelligen, da hierbei weite Teile des Staats- und Repressionsapparates schlich übernommen werden können. Als Vorbild dient hier das Vergehen gegen Venezuela, dessen Staatschef faktisch den USA ausgeliefert wurde, während die durch Racketherrschaft geprägten Machtstrukturen ansonsten unangetastet blieben. Das Angebot der „totalen Immunität“, das Trump in seiner Rede den Funktionsträgern des iranischen Regimes machte, weist eindeutig in diese Richtung.
Die autoritäre Alternative zu den Mullahs, der Schahsohn Reza Pahlavi, scheint geradewegs aus der Mottenkiste der CIA hervorgekramt worden zu sein.4 Das massenmörderische Regime seines Vaters wurde im Zuge der Revolution von 1979 hinweggefegt. Seine Anhängerschaft bemüht sich derzeit mittels Nationalismus, Einschüchterung und Drohungen die Dominanz in der iranischen Opposition zu erringen, während gezielt linke und feministische Strömungen attackiert werden. Es ist eine Diktatur im Miniaturformat, die sich bereits abzeichnet. Inzwischen treten auch Spannungen zwischen dem Pahlavi-Lager und kurdischen Oppositionsgruppen offen zutage, die von den Monarchisten separatistischer Bestrebungen beschuldigt wurden.5 Selbst US-Funktionsträger erklärten gegenüber Medienvertretern, dass die Pahlavi-Monarchisten ihnen „Angst“ bereiteten.6 Der Möchtgegern-Schah hat bereits offizielle Gespräche mit Mitgliedern der Trump-Administration wie Steve Witkoff geführt.
Krise und Krieg
Venezuela, der Al-Qaida-Staat Syrien,7 nun perspektivisch der Iran – der Krisenimperialismus8 kehrt auf seine alten Tage nur zu seinen Wurzeln zurück, indem er wieder auf autoritäre Regime setzt. Der Menschenrechtsimperialismus des neoliberalen Zeitalters stellt somit nur eine kurze historische Episode dar. Das neuartige Moment bildet hingegen der Krisenprozess des Kapitals, der in seiner ökonomischen wie ökologischen Dimension die geopolitische Entwicklung wie auch die konkrete imperialistische Aggression prägt. Ohne die Krise gäbe es den amerikanischen Versuch des Regime Change nicht.
Dies ist kein Abstraktum, die Weltkrise des Kapitals tritt ganz konkret in Erscheinung. Iran befindet sich bereits am Rande des ökologischen Zusammenbruchs. In Teilen des Landes ist die Wasserversorgung zusammengebrochen, selbst in der Hauptstadt Teheran mit ihren zehn Millionen Einwohnern wird das Wasser zeitweise abgestellt. Laut dem britischen the Guardian wird inzwischen gar eine Evakuierung der iranischen Hauptstadt erwogen, sollten bis Ende des Jahres keine ausgiebigen Regelfälle einsetzen, da deren Bevölkerung kaum noch mit Wasser versorgt werden kann.9 Die zunehmenden Extremwetterereignisse, der ausbleibende Regen, die immer häufiger auftretenden Hitzeperioden – sie führen schlicht zu Einbrüchen bei den Ernteerträgen im Iran,10 der ohnehin Nahrungsmittel Importieren muss.
Der Iran hat jahrzehntelang unter verschiedensten Formen von Sanktionen gestanden, das Regime hat Erfahrungen mit dem Umgehen oder Abmildern dieses ökonomischen Drucks. Den entscheidenden Kipppunkt bildete aber die gegenwärtige ökologische wie ökonomische Zuspitzung der Krisendynamik. Die Sanktionen, die gegen Iran erlassen worden sind, haben die Eskalation verschärft, aber nicht ausgelöst. Getriggert wurden die Proteste durch einen massiven Entwertungsschub, durch einen Inflationsschub, der durch das Aussetzen von Subventionen für Grundnahrungsmittel ausgelöst worden ist. Im Kern war der blutig niedergeschlagene Aufstand gegen die Mullahs ökonomisch motiviert, da für immer mehr Iraner selbst Grundnahrungsmittel unerschwinglich wurden. Dem steigenden Bedarf an Importen (und Devisen) stehen abschmelzende Einnahmen gegenüber: China bildet den wichtigsten Abnehmer der iranischen Ölindustrie, doch kaute Peking den Energieträger aufgrund der Sanktionen mit starkem Rabatt auf, was die ökonomische Lage Irans weiter zuspitzt.
Kriegsgründe
Der Zeitpunkt für den Angriff dürfte tatsächlich mit der massenmörderischen Niederschlagung der Proteste in Zusammenhang stehen. Es ist ein Zeitfenster, dass die USA und Israel nutzen wollen, in dem das Regime angeschlagen ist, seine Legitimität bei großen Bevölkerungsteilen eingebüßt hat. Der zeitliche Abstand zwischen dem iranischen Aufstand und dem israelisch-amerikanischen Angriff ist der Kriegslogistik geschuldet: Die USA mussten ihre Kräfte in der Region zusammenziehen, deren Versorgung sicherstellen, etc., was Wochen dauert. Die Mullah-Herrschaft scheint tatsächlich morsch, porös, hochkorrupt, was schon an der weitgehenden Penetration des iranischen Staats durch israelische und westliche Geheimdienste evident wird. Die Israelis konnten nicht nur bei der Bombenkampagne 2025 einen Teil der iranischen Führungsspitze eliminieren, sie haben es auch jetzt wieder vermocht, am ersten Tag den Obersten Führer Khamenei auszuschalten. Netanjahu sollen Bilder der Leiche gezeigt worden sein, kurz nachdem diese geborgen wurde.11
Im Fall Israels sind die Kriegsgründe offensichtlich: Tel Aviv will aus reinem Selbsterhaltungstrieb das Ende des Mullah-Regimes. Israel will den Regierungssturz, da die „Islamische Republik“ Iran die Vernichtung Israels zur Staatsdoktrin erhoben hat. Seit dem 07. Oktober 2023, dem massenmörderischen Terrorangriff der Hamas auf Israel, der vom Iran bejubelt und militärisch mittels Hisbollahattacken flankiert wurde, scheint der Regime Change zur Leitschnur israelischer Iranpolitik avanciert zu sein. Israel will die Wiederholung eines Angriffs, wie ihn die vom Iran unterstützte Hamas führen konnte, unter allen Umständen verhindern. Die derzeitige Rechtsregierung in Jerusalem würde wohl ein reaktionäres, US-höriges Regime unter Reza Pahlavi favorisieren, doch scheint der Regimesturz oberste Priorität zu haben – unabhängig von der Nachfolgediskussion. Das israelische Minimalziel, mit dem das Überleben des jüdischen Staates in einer feindlichen Region gesichert werden soll, besteht in der dauerhaften Verhinderung des iranischen Atomprogramms.
Im Fall der USA werden für gewöhnlich die innenpolitischen Gründe betont: Trump will von dem Pädophilie-Skandal ablenken, in den US-Funktionseliten verwickelt sind. Inzwischen mehren sich Hinweise darauf, dass der Präsident selbst sich an Mädchen in Kindern vergangen haben könnte. Bereits der Angriff auf Venezuela wurde als ein Ablenkungsversuch Trumps gedeutet, ähnlich der Invasion Grenadas durch Reagan 1983, die von der Iran-Contra Affäre ablenken sollte. Der militärische Triumph in Caracas führte auch schlicht dazu, dass die Faschisten im Weißen Haus, hier vor allem Trump-Intimus Steven Miller, gefallen an konsequenzloser militärischer Gewaltanwendung gefunden haben. Sie haben schlicht Blut geleckt.
Doch zugleich ist evident, dass die Trump-Administration mit dem Iran die zweite Tankstelle Chinas angreift. Peking stellt(e) den wichtigsten Kunden in Caracas und Teheran dar. Der Einsatz der gigantischen US-Militärmaschine bildet – nach der Zerstörung der Rudimente amerikanischer Hegemonie durch Trump12 – faktisch den letzten nennenswerten Hebel, mit dem Washington seine globale Dominanz aufrechterhalten kann. Gerade weil die Krise auch der Trump-Administration im Nacken sitzt, da der Dollar zunehmend seine Rolle als Weltleitwährung verliert und Washington sich mit zunehmenden Haushaltsproblemen konfrontiert sieht. Die Angriffe auf Ölförderländer, die sich aus dem Orbit der USA gelöst haben, scheinen auch die Rolle des Dollars als Weltleitwährung, als „Ölwährung“ festigen zu sollen.
Zudem – dies darf in der Ära oligarchischer Verrohung der USA nicht ausgeblendet werden – wurde Trump von den Golf-Despotien, die seinen Clan mit milliardenschweren „Geschenken“ und Deals überschütteten, zum Angriff auf den Iran ermuntert. Insbesondere Saudi Arabien drängte Washington in Geheimgesprächen zur Bombardierung, während offiziell eine neutrale Position eingenommen wurde.13 Die Angriffe Irans gegen die Golfstaaten sich gerade Folge dieser taktischen Zustimmung und Unterstützung des US-Angriffs, mit dem auch ein zentraler schiitischer Rivale der Saudis bis auf Weiteres ausgeschaltet würde. Riad hofft darauf, im Windschatten des Krieges zur führenden Regionalmacht aufzusteigen.
Ausblick und Perspektiven
Ohne substanziellen Einsatz von Bodenstreitkräften dürfte der Bombenkrieg gegen den Iran nach wenigen Wochen ohne Regime Change auslaufen. Das Regime ist marode, es ist korrupt, es kann durch Geheimdienste offensichtlich leicht penetriert werden, die Informationen schlich kaufen können. Aber es verfügt weiterhin über Hunderttausende von Anhängern und Kämpfern unter Waffen, gerade in den Milizen, die ohne substanziellen militärischen Druck aus einem simplen Grund loyal bleiben werden: Das Regime versorgt sie materiell. Ihre Kinder sind nicht unterernährt, sie können ihre Familien über die Runden bringen inmitten einer sozioökologischen Krise, bei der dies immer größeren Bevölkerungsteilen nicht mehr möglich ist.
Die Organisationsstrukturen dürften folglich trotz Bombenhagels intakt bleiben, die Befehlsketten weiterhin funktionieren, unzuverlässige Elemente im Repressionsapparat sind bei der brutalen Aufstandsbekämpfung zu Jahresbeginn ohnehin neutralisiert worden. Die Maschinengewehre stehen bereit, falls wieder spontane Proteste entflammen sollten, die ohne Weiteres abermals in Blut ertränkt werden könnten. Das Rückgrat des Regimes ist zu hart, als das es nur durch Luftschläge und Demonstrationen gebrochen werden könnte.
Es gibt kaum nennenswerte, schlagkräftige Oppositionsgruppen, die das Regime militärisch herausfordern könnten. Die Volksmudschahedin, eine oppositionelle linksislamistische Abspaltung des iranischen Staatsschiitismus, gleichen einer rund 3000 Anhänger zählenden Sekte, die sporadisch Angriffe im Iran organisiert.14 Der Schahsohn Pahlavi verfügt über keine nennenswerten kampferprobten Formationen. Was bleibt, das sind die Minderheiten: die Kurden verfügen mit der iranischen Nachfolgeorganisation der aufgelösten PKK über nennenswerte Kampfverbände, separatistische Bestrebungen – die eventuell von der Türkei forciert werden könnten – gibt es unter den Aserbaidschanern im Nordwesten Irans, wie im iranischen Belutschistan im Südosten des Landes.
Diese Kräfte würden aber eher die Zentrifugalkräfte des Irans stärken, Instabilität und Staatszerfall befeuern – während die USA eher ein stabiles US-höriges Regime im Iran installieren wollen. Die anfängliche Opposition der Türkei gegen einen Angriff auf den Iran ist gerade auf die Befürchtungen Ankaras zurückzuführen, die iranischen Kurden könnten Unabhängigkeit oder Autonomie erkämpfen (Der Verrat Washingtons an Rojava bildete das kurdische Opfer,15 mit dem Ankaras Widerstand überwunden wurde). Dieses Szenario eines abermaligen Entstaatlichungsschubs in der Region scheint auch im Fall einer Eskalation am wahrscheinlichsten. Das 90 Millionen Einwohner zählende Land könnte zu einem gigantischen, zweiten Syrien desintegrieren. Hierbei wäre es aber nicht nur der Iran, in dem Konflikte entlang ethischer oder religiöser Fronten aufbrechen könnten.
Betroffen wäre auch der Irak, der nach dem Einfrieren des sunnitisch-schiitischen Bürgerkrieges eine bloße Staatsattrappe darstellt, in der faktisch regionsabhängig Milizen das Sagen haben. Und Schiiten stellen die Bevölkerungsmehrheit des Irak. Schiitische Milizen, die zumeist vom Iran gefördert werden, drohten bereits Angriffe gegen US-Militärstützpunkte und sonstige Einrichtungen an. Ein Aufflackern des Bürgerkriegs scheint bei einer Eskalation durchaus wahrscheinlich.16 Das syrische Islamistenregime, das aus dem sunnitischen Terrornetzwerk der Al-Quaida hervorgegangen ist, zieht bereits Truppen an der Grenze zum Irak zusammen.17 Denkbar sind auch Interventionen der Türkei, um im Rahmen des neo-osmanschen Imperialismus Erdogans die aserbaidschanischen Regionen des Iran zu okkupieren oder die Kurden anzugreifen.
Und schließlich kann der Konflikt ganz schnell globale, ökonomische Erschütterungen nach sich zeihen, indem der Iran die Straße von Hormus blockiert, was einfach durch die Androhung von Drohnen- oder Raketenschlägen geschehen kann – eine Marine ist hierfür nicht notwendig. Eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für fossile Energieträger würde hierdurch ausfallen. Damit würde der Krieg, wie so oft bei westlichen Weltordnungskriegen (Robert Kurz), schlicht zum Krisenkatalysator, er würde die den Krisenprozess des Kapitals schubweise beschleunigen – in der Region wie auch global.
Ich finanziere meine journalistische Tätigkeit größtenteils durch Spenden. Falls Ihnen meine Texte zusagen, dann können Sie sich gerne daran beteiligen – entweder über Patreon, über Substack, oder durch direkte Banküberweisung nach Absprache per Mail:
1 https://x.com/WhiteHouse/status/2027654336138924410
2 https://www.axios.com/2026/02/28/trump-iran-war-israel-off-ramps
3 https://www.konicz.info/2026/01/28/verrat-aus-prinzip/
4 https://www.politico.com/news/magazine/2026/02/24/reza-pahlavi-iran-trump-00793877
5 https://apnews.com/article/iran-iraq-kurds-pahlavi-6beae57e9fdc3546a61ec8f1432eef4b
6 https://www.politico.com/news/magazine/2026/02/24/reza-pahlavi-iran-trump-00793877
7 https://www.konicz.info/2026/01/28/verrat-aus-prinzip/
8 https://www.konicz.info/2022/06/23/was-ist-krisenimperialismus/
9 https://www.theguardian.com/world/2026/jan/15/how-day-zero-water-shortages-in-iran-are-fuelling-protests
10 https://www.tehrantimes.com/news/507241/Climate-change-significantly-impacts-food-security-in-Iran-expert
11 https://www.timesofisrael.com/liveblog_entry/natenyahu-said-shown-picture-of-khameneis-body-retrieved-from-compound/
12 https://www.konicz.info/2025/03/15/alles-muss-in-flammen-stehen/
13 https://www.washingtonpost.com/politics/2026/02/28/trump-iran-decision-saudi-arabia-israel/
14 https://esut.de/2025/04/fachbeitraege/58620/der-geist-der-volksmudschahedin/
15 https://www.konicz.info/2026/01/28/verrat-aus-prinzip/
16 https://www.thenationalnews.com/news/mena/2026/02/28/iran-backed-militias-in-iraq-say-us-israel-attack-kills-at-least-two-fighters/
17 https://x.com/ScharoMaroof/status/2027754904991781276