Archiv für März 2022

Radikal bir barış hareketine her zamankinden daha fazla ihtiyaç var

Samstag, 26. März 2022

siyasihaber.org, 26.03.2022

Cengiz ONUR çevirdi – Tomasz Konicz: Ukrayna, Suriye´ye benzer bir korku senaryosuyla ve dünya nükleer bir savaşla tehdidiyle karşı karşıya bulunuyor.

Link: https://siyasihaber.org/radikal-bir-baris-hareketine-her-zamankinden-daha-fazla-ihtiyac-var

A UCRÂNIA NOS TRILHOS DA RÚSSIA

Montag, 21. März 2022

Tomasz Konicz, 20.03.2022

Com proibições de partidos e detenções de jornalistas, Kiev parece estar a caminhar para uma instável ditadura de guerra

O Presidente ucraniano Volodymyr Zelensky proibiu por decreto muitos partidos de oposição de esquerda ou pró-Rússia na Ucrânia na madrugada de 20 de Março. Segundo fontes pró-russas1, o maior partido da oposição parlamentar, a „Plataforma da Oposição – pela Vida“ pró-russa, que obteve cerca de 13% dos votos nas últimas eleições parlamentares, especialmente no leste do país, é também afectada por esta proibição de partidos. Além deste, há uma série de pequenos partidos de esquerda.

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Ukraine auf Russlands Spuren

Sonntag, 20. März 2022

konicz.info, 20.03.2022

Mit Parteiverboten und Verhaftungen von Journalisten scheint Kiew den Weg in eine instabile Kriegsdiktatur einzuschlagen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ließ am frühen Morgen des 20. März viele linke oder russlandfreundliche Oppositionsparteien in der Ukraine per Dekret verbieten. Laut prorussischen Quellen1 ist von diesem Parteiverbot auch die größte parlamentarische Oppositionspartei betroffen, die prorussisch „Oppositionsplattform – für das Leben“, die bei den letzten Parlamentswahlen rund 13 Prozent der Stimmen, vornehmen im Osten des Landes, auf sich vereinigten konnte. Hinzu kommt noch eine Reihe kleinerer linker Parteien.

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Drohender Kollaps im Osten?

Samstag, 19. März 2022

Eine kurze Einschätzung der militärischen Lage in der Ukraine

konicz.info, 19.03.2022

Die Invasion der Ukraine ist für Russland ein Desaster, die Verluste sind hoch, daran besteht kein Zweifel. Die Mängel der russischen Militärmaschine, ja der autoritären Machtstruktur im Kreml, die diesen imperialistischen Eroberungskrieg verbrochen hat, treten krass zu Vorschein. Derzeit berichten westliche Medien gerne über die Erfolge um Kiew, wo Russlands Vormarsch stockt und russische Truppen sich eingraben, oder über die ukrainische Gegenoffensive vor dem südukrainischem Cherson, westlich des Dnjepr.

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UM MOVIMENTO DE PAZ RADICAL É MAIS NECESSÁRIO DO QUE NUNCA

Donnerstag, 17. März 2022

A Ucrânia enfrenta um cenário de horror semelhante ao da Síria – e o mundo pode estar à beira de uma guerra nuclear

Tomasz Konicz, 15 de Março de 2022, Tradução de Boaventura Antunes

Mesmo que o curso da guerra tenha sido até agora um desastre para o exército russo, o Kremlin escolheu um momento estratégico favorável para invadir a Ucrânia. Pelo menos isso é sugerido pela escalada dos preços de muitas matérias-primas, combustíveis fósseis e alimentos básicos. O Ocidente, com as sanções que impôs à Federação Russa como parte da sua guerra económica, está assim a atingir-se também a si mesmo. Os estrangulamentos de abastecimento que já existiam desde o início da pandemia e a inflação acelerada na sequência da política monetária expansiva dos bancos centrais ocidentais irão aumentar em resultado das sanções. A tendência para endurecer ainda mais as sanções, especialmente na República Federal Alemã, é susceptível de ser rapidamente anulada por cálculos económicos. Enquanto os preços do gás estão a subir em flecha, o Chanceler Olaf Scholz (SPD) já excluiu um boicote às fontes de energia russas. O Kremlin mantém assim uma linha económica vital decisiva, apesar da sua brutal guerra imperialista.

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Eine radikale Friedens­bewegung ist nötiger denn je

Dienstag, 15. März 2022

akweb.de, 15.03.2022

Der Ukraine droht ein ähnliches Schreckens­szenario wie Syrien – und der Welt vielleicht ein Atomkrieg

Die Ukraine ist zum Schlachtfeld eines imperialistischen Krieges zwischen Ost und West geworden, der zu einem nuklearen Schlagabtausch führen kann.

Mag der Kriegsverlauf für Russlands Armee bislang auch ein Desaster sein, so hat der Kreml doch einen günstigen strategischen Zeitpunkt für die Invasion der Ukraine gewählt. Dies legen zumindest die explodierenden Preise für viele Rohstoffe, fossile Energieträger und Grundnahrungsmittel nahe. Mit den Sanktionen, die der Westen im Rahmen seines Wirtschaftskrieges gegen die Russische Föderation verhängt hat, trifft er somit auch sich selbst. Die ohnehin seit Pandemiebeginn bestehenden Lieferengpässe, die sich im Gefolge der expansiven Geldpolitik der westlichen Notenbanken beschleunigende Inflation – sie werden durch die Sanktionen zunehmen. Die Neigung zu weiteren Sanktionsverschärfungen, insbesondere in der Bundesrepublik, dürfte dadurch rasch vom ökonomischen Kalkül überlagert werden. Während die Gaspreise durch die Decke gehen, schloss Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) einen Boykott russischer Energieträger bereits aus. Dem Kreml bleibt so eine entscheidende ökonomische Lebensader trotz seines brutalen imperialistischen Krieges erhalten.

Link: https://www.akweb.de/politik/ukraine-droht-atomkrieg-eine-radikale-friedensbewegung-ist-noetiger-denn-je/

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Krieg als Krisenbeschleuniger

Montag, 14. März 2022

Jungle World, 10.03.2022

Die heutigen weltpolitischen Konflikte finden im Kontext sich verschärfender Krisen statt. Im militärisch hochgerüsteten und autoritären Staatswesen Russlands könnte der Westen seine eigene Zukunft erblicken.

Schon der Versuch, die Folgen der sich in der Ukraine entfaltenden Katastrophe annäherungsweise zu ermessen, kann Schwindelgefühle aufkommen lassen. Der Krieg wird in der westlichen Öffentlichkeit als ein Epochenumbruch wahrgenommen, als der Beginn einer neuen Ära abermaliger Blockkonfrontation zwischen bürgerlichen Demokratien und autoritären Regimes. Doch eigentlich kulminieren in ihm langfristige krisenhafte Prozesse, die sich nun gewaltsam entladen. Der Krieg stellt somit den Umschlag von Quantität in Qualität dar: Widersprüche, die sich zuvor in beständig an Intensität zunehmenden Entwicklungen äußerten, eskalieren nun.

Link: https://jungle.world/artikel/2022/10/krieg-als-krisenbeschleuniger

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Die „strategische grüne Autonomie“

Montag, 14. März 2022

german-foreign-policy, 10.03.2022

EU-Kommission kündigt drastische Reduzierung von Erdgasimporten aus Russland an. Denkfabrik fordert Verringerung weiterer Rohstoffimporte. Medien diskutieren über grüne „Kriegswirtschaft“.

BERLIN/BRÜSSEL (Eigener Bericht) – Die EU-Kommission kündigt die Reduzierung von Erdgasimporten aus Russland binnen eines Jahres um zwei Drittel und vollständig bis 2030 an. Wie die Kommission am Dienstag mitteilte, soll stattdessen Flüssiggas etwa aus Qatar und den Vereinigten Staaten eingeführt werden; darüber hinaus sind Energiesparmaßnahmen und ein rascherer Ausbau der erneuerbaren Energien geplant. Die Maßnahmen entsprechen in hohem Maß Vorschlägen, wie sie zu Monatsbeginn der European Council on Foreign Relations (ECFR) vorgelegt hat, eine europaweit organisierte Denkfabrik mit Hauptsitz in Berlin. Der ECFR schlägt ausdrücklich vor, auf eine „grüne strategische Autonomie“ hinzuarbeiten, also die Abhängigkeit vom Import nicht nur von Energieträgern, sondern auch von anderen Rohstoffen so weit wie möglich zu senken. Auch die Einfuhr von Nahrungsmitteln aus „instabilen Ländern“ soll vermieden werden. In Medien wird bereits spekuliert, der radikale Umbau der EU-Energiewirtschaft, der notwendig sei, könne nur im Rahmen einer grünen „Kriegswirtschaft“ realisiert werden; die Chance dazu biete der aktuelle russische Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Link: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8865

Klimakrise und Inflation

Samstag, 05. März 2022

Versorgerin, #133, März 2022

Tomasz Konicz über den selbstwidersprüchlichen und aussichtslosen Versuch, kapitalistisches Wachstum auf ökologische Grundlagen zu stellen.

Ein neues Wort macht die Runde im Medienbetrieb: die Greenflation.[1] Mit diesem Neologismus wird in der Wirtschaftspresse das Phänomen einer »grünen« Inflation bezeichnet, die durch die enormen Kosten und den Ressourcenbedarf der angestrebten Energiewende der Weltwirtschaft befeuert wird. Die Umstellung auf regenerative Energiequellen, die Reduzierung der CO2-Emissionen in Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft – dies kostet zum einen sehr viel Geld, da hierzu umfassende Investitionen in Forschung, Infrastruktur und Produktionsabläufe notwendig sind. Zum anderen steigt der Ressourcenhunger der spätkapitalistischen Warenproduktion während der energetischen Transformation bei vielen knappen Rohstoffen, da diese scheinbar »ökologische« Umstellung in Form neuer, expandierender Märkte realisiert werden soll, die dem Kapital neue Verwertungsmöglichkeiten eröffnen müssen. Dieser angepeilte, waren- wie marktförmige Transformationsprozess der energetischen Basis der Warenproduktion, der ohnehin durch den Wachstumszwang des Kapitals ad absurdum geführt wird, gerät drittens in Konflikt mit den Auswirkungen der voll einsetzenden Klimakrise.

Link: http://versorgerin.stwst.at/artikel/mar-3-2022-1128/klimakrise-und-inflation

Die ignorierte Invasion

Donnerstag, 03. März 2022

german-foreign-policy, 04.03.2022

Die Türkei, enger NATO-Partner Deutschlands, setzt ihren Angriffskrieg gegen kurdische Gebiete in Nordsyrien fort und hält an der Besatzung größerer Regionen des Landes fest.

BERLIN/ANKARA (Eigener Bericht) – Die Türkei, ein enger Verbündeter Deutschlands, verstärkt im Windschatten des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ihre militärischen Angriffe auf ihr Nachbarland Syrien. In den vergangenen Tagen wurden erneut türkischer Artilleriebeschuss und Drohnenangriffe auf die kurdischen Gebiete Nordsyriens gemeldet; dabei wurden zahlreiche Zivilisten verletzt. Wenige Wochen zuvor war es zu einem Großangriff der türkischen Luftwaffe gekommen: Ankara ließ die nordostsyrische Region Hasakah bombardieren, nachdem es dort kurdischen Kämpfern gelungen war, einen Gefängnisaufstand des Islamischen Staates (IS) niederzuschlagen. Die Türkei hält seit Jahren mehrere Regionen Nordsyriens besetzt, errichtet dort türkische Infrastruktur und bindet die Gebiete an ihr Verwaltungssystem an, während die ursprünglich ansässigen syrischen Kurden in wiederkehrenden ethnischen Säuberungen vertrieben werden. Deutschland, traditionell ein bedeutender Waffenlieferant der Türkei, und die NATO, deren zweitgrößte Streitkräfte Ankara stellt, tolerieren die türkische Invasion in Nordsyrien und begünstigen sie zeitweise sogar.

Link: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8860

L’appetito vien mangiando

Mittwoch, 02. März 2022

francosenia, 02.03.2022

di Tomasz Konicz

Quali obiettivi di guerra ha la Russia nella sua invasione dell’Ucraina?

Prima dell’invasione russa dell’Ucraina, i militari occidentali erano perplessi su quanto lontano si sarebbe spinto il Cremlino in quella che è finora la sua ultima e più grande avventura militare. La narrazione che aveva diffuso Mosca, nel periodo precedente l’attacco, secondo cui la popolazione del Donbass avrebbe dovuto essere evacuata a causa di un’imminente offensiva ucraina, aveva fatto nascere il sospetto che la Russia intendesse occupare l’est russofono del paese. Il riconoscimento, da parte di Mosca, delle regioni separatiste di Luhansk e Donetsk, che si trovano sui suoi confini amministrativi con l’Ucraina, aveva fatto sembrare probabili alcuni scenari: dalla limitazione dell’attacco al Donbass e all’Ucraina orientale, allo stabilire un collegamento meridionale tra la Crimea e il Donbass lungo il Mar Nero, fino alla possibilità di una grande offensiva per conquistare le aree a est del Dnieper. D’altra parte, quello che è stato il corso dell’invasione russa finora, indica chiaramente un massimalismo volto a rovesciare il governo e a cambiare il regime a Kiev. L’utilizzo di mezzi militari schiaccianti all’inizio dell’invasione, che aveva lo scopo di paralizzare l’esercito ucraino, alla maniera delle tattiche americane «shock and awe», sembrava in linea con un obiettivo di guerra che ricorda l’approccio statunitense in Iraq. Con la sua offensiva su larga scala, la Russia vuole quindi anche dimostrare di essere militarmente alla pari con le grandi potenze occidentali. Le avanzate delle unità dell’esercito russo, non hanno avuto luogo solo nel Donbass e nel nord-est, nella regione intorno a Kharkiv e Sumy, ma hannp proceduto anche da sud, dalla Crimea, dove, dopo i combattimenti, le unità dell’esercito russo hanno già superato il Dnieper vicino a Kherson in direzione ovest; con il probabile obiettivo di Odessa. L’attacco delle truppe russe dalla Bielorussia, condotto attraverso la zona interdetta di Chernobyl, dove le forze speciali russe sono state attivamente coinvolte nei combattimenti di strada, appare come la prova più importante del desiderio di cambiare il regime di Kiev. La capitale ucraina, nonostante le battute d’arresto militari delle truppe russe, viene già considerata ampiamente circondata. Tuttavia, sembra probabile che Mosca potrebbe accontentarsi di qualcosa di meno di un rovesciamento del governo, qualora le truppe ucraine riuscissero a ritardare ulteriormente il mal organizzato sforzo di invasione russo intorno a Kiev.

Link: https://francosenia.blogspot.com/2022/03/shock-and-awe.html

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O APETITE VEM COMENDO

Dienstag, 01. März 2022

nd, 28.02.2022 (Tradução de Boaventura Antunes)

Quais são os objectivos de guerra da Rússia na sua invasão da Ucrânia?

Antes da invasão russa da Ucrânia, as forças armadas ocidentais estavam intrigadas com a distância que o Kremlin iria percorrer na sua última e maior aventura militar até à data. A narrativa espalhada por Moscovo no período que antecedeu o ataque, segundo a qual a população do Donbass teria de ser evacuada devido a uma iminente ofensiva ucraniana, deu origem à suspeita de que a Rússia queria ocupar o leste de língua russa do país. O reconhecimento por Moscovo das regiões separatistas de Luhansk e Donetsk, nas suas fronteiras administrativas com a Ucrânia, fez com que vários cenários parecessem prováveis: desde a limitação do ataque ao Donbass e à Ucrânia oriental, ao estabelecimento de uma ligação meridional entre a Crimeia e o Donbass ao longo do Mar Negro, até uma grande ofensiva para conquistar as áreas a leste do Dnieper.

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Der Appetit kommt beim Essen

Dienstag, 01. März 2022

Neues Deutschland, 28.02.20

Welche Kriegsziele verfolgt Russland bei seiner Invasion der Ukraine?

Vor der russischen Invasion der Ukraine rätselten westliche Militärs darüber, wie weit der Kreml bei seinem jüngsten und bislang größten militärischen Abenteuer gehen wird. Das im Vorfeld des Angriffs von Moskau verbreitete Narrativ, wonach die Bevölkerung des Donbass aufgrund einer bevorstehenden ukrainischen Offensive evakuiert werden müsse, gab Anlass zu der Vermutung, dass Russland den russischsprachigen Osten des Landes besetzen wolle. Die Anerkennung der separatistischen Regionen Luhansk und Donezk in ihren ukrainischen Verwaltungsgrenzen durch Moskau ließ verschiedene Szenarien wahrscheinlich erscheinen: von der Begrenzung des Angriffs auf den Donbass und der Ostukraine über die Errichtung einer südlichen Verbindung zwischen Krim und Donbass entlang des Schwarzen Meeres bis zu einer Großoffensive zur Eroberung der Gebiete östlich des Dnjepr.

Link: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1161749.putins-absichten-im-ukraine-krieg-der-appetit-kommt-beim-essen.html

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