Archiv für Juli 2021

Update Schreiberei

Samstag, 31. Juli 2021

Liebe Leut, es sind in Verlauf der Finanzierungskampagne auf Patreon knapp 400 Euro an Zusagen zusammengekommen. Deswegen werde ich einen „Probemonat“ starten, wo ich tatsächlich wie versprochen Artikel schreibe, um Sie der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Die Artikel können nach kurzer Abspreche unverändert übernommen werden. Ich werde im kommenden Monat vier Texte schreiben, die zwischen 8 000 und 12 0000 Zeichen umfassen dürften.

Da ich inzwischen kaum noch über Publikationsmöglichkeiten verfüge, meine letzten diesbezüglichen Versuche – gelinde gesagt – eher deprimierend verliefen, werde ich die Schreiberei aber neben meiner kürzlich aufgenommenen Lohnarbeit an den Wochenenden leisten müssen.

Die Texte werden an folgenden Tagen online gehen: 09.,16.,23.,30. August. Ihr könnt als „Backer“ gerne Themenvorschläge unterbreiten, mir Links oder Quellenmaterial schicken, etc.

Nach einem Monat kann dann eingeschätzt werden, ob dies eine gangbare Zwischenlösung ist – oder, ob die Qualität der Texte darunter leidet, und wir dieses Finanzierungsmodell einstellen müssen. Falls jemand von euch dieses einmonatige Experiment nicht finanzieren möchte, dann kann er mir das kurz per Mail mitteilen.

Hier noch der Link zu Patreon: https://www.patreon.com/user?u=57464083

Systemfrage oder Barbarei

Samstag, 31. Juli 2021

Freitag, 30/2021

Transformation Die Klimadebatten dieses Wahlkampfes zeigen: Viele haben nicht verstanden, was auf dem Spiel steht

Die Klimadebatte bildet wohl das deprimierendste Kampffeld des einsetzenden Bundestagswahlkampfes, da hier der Abgrund zwischen Ideologie und Realität am weitesten auseinanderklafft. Was an Maßnahmen öffentlich diskutiert wird und was zur Abwendung des sozio-ökologischen Kollapses notwendig wäre, liegt so weit auseinander, dass sich unwillkürlich Erinnerungen an die Endphase des real existierenden Sozialismus einstellen, als erstarrte Staats- und Parteiapparate sich unfähig zur Kurskorrektur zeigten.

Link: https://digital.freitag.de/3021/systemfrage-oder-barbarei/

Streit um die Geldpolitik

Dienstag, 27. Juli 2021

german-foreign-policy, 27.07.2021

Die Fortsetzung der expansiven Geldpolitik der EZB stößt in Deutschland auf Kritik. Hintergrund sind die wachsenden Ungleichgewichte in der Eurozone.

BERLIN (Eigener Bericht) – Die jüngste Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), ihre expansive Geldpolitik fortzusetzen, stößt auf scharfe Kritik in Deutschland, zugleich aber auf klare Zustimmung vor allem in Südeuropa. Deutsche Ökonomen und Geldpolitiker äußern Unmut über die „ultralockere Geldpolitik“ der EZB, die trotz eines Anstiegs der Verbraucherpreise fortgesetzt werde; von einer „Enteignung“ deutscher Sparer ist die Rede. Zudem wird mit Blick darauf, dass der US-Notenbank Fed der Ausstieg aus der Nullzinspolitik bislang nicht gelingt, vor einer „Finanzdominanz“ in der EU gewarnt. Demgegenüber verweist etwa der italienische Zentralbankchef Ignazio Visco darauf, in der Wirtschaft der Eurozone herrsche eine „erhebliche Flaute“; zusätzliche Risiken ergäben sich aus einer abermaligen Pandemiewelle. Eine Straffung der Geldpolitik sei daher nicht angesagt. Hintergrund der Differenzen sind die Ungleichgewichte in der Eurozone zwischen dem deutschen Zentrum und der südeuropäischen Peripherie, die sich in der Coronakrise weiter zugespitzt haben. Dessen ungeachtet beginnt Berlin erneut auf einen harten Sparkurs zu dringen.

https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8670/

Klimabremser unter Wasser

Sonntag, 18. Juli 2021

german-foreign-policy, 17.09.2021
Nach der jüngsten Flutkatastrophe steigt der klimapolitische Druck auf Berlin und die EU. Die Bundesregierung bremst beim Klimaschutz seit Jahren.

BERLIN/BRÜSSEL (Eigener Bericht) – Die aktuelle Flutkatastrophe in Westdeutschland, Belgien und den Niederlanden führt zu erneuter Kritik an der Klimapolitik Berlins und der EU. Bereits vor den katastrophalen Unwettern der vergangenen Woche hatten Umweltorganisationen und andere NGOs teilweise harsche Urteile über das Klimapaket „Fit for 55“ gefällt, das die EU-Kommission soeben vorgestellt hat: Das Programm sei „nicht fit“, um die Klimakrise einzudämmen, hieß es. Führende Vertreter der deutschen Industrie und Politik, darunter Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, hatten dennoch eine weitere Abschwächung der klimapolitischen Auflagen verlangt. Nach der Flutkatastrophe, die auf andere durch den Klimawandel bedingte Katastrophen folgt – etwa die jüngste Hitzewelle in Teilen Nordamerikas -, steigt der Druck, klimapolitische Fortschritte zu erzielen. Ins Visier gerät nicht zuletzt der CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet, der in klimapolitischen Belangen klar als „Bremser“ eingestuft wird. Die Bundesregierung verwässert klimapolitische Vorstöße in Brüssel regelmäßig – seit Jahren.

Link: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8661/

Lügen mit Halbwahrheiten?

Sonntag, 18. Juli 2021

18.07.2021

Wie Telepolis-Chef Harald Neuber mit einseitigen Berichten den Querdenker-Wahn verbreitet.

Schwurbeln für Fortgeschrittene, 01: erster Teil einer Hintergrund-Serie zu Telepolis als Querfront-Organ, bei der die Absurditäten und Verrenkungen in dem rot-braunen Medium zum Anlass genommen werden, um allgemeine Tendenzen und Widersprüche im Spätkapitalismus zu thematisieren.

Es soll noch Menschen geben, die all dem Zeug tatsächlich Glauben schenken, das der Telepolis-Chef Harald Neuber fabriziert. Die Querdenker und Nazis etwa, die in den Telepolis-Foren als der größten Trollgrube des deutschsprachigen Internets den Ton angeben, dürften vor wenigen Wochen ihren kollektiven inneren Reichsparteitag abgehalten haben. Anfang Juli schien der ehemalige Bundestagsmitarbeiter der Linkspartei, der dort seine Zeit unter anderem damit verbrachte, Sahra Wagenknecht für Dieter Dehms Weltnetz-tv die passenden Stichworte zu liefern, Ungeheuerliches enthüllt zu haben.

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Ende Zusammenarbeit mit Telepolis unter Neuber

Sonntag, 04. Juli 2021

Liebe Leute, hier noch meine Einschätzung zu den Vorgängen bei Telepolis, seitdem der Laden von Neuber geführt wird. Ich muss dort aufhören. Nach 13 Jahren und vier Telepolis-Ebooks verengten sich meine publizistischen Spielräume in diesem Jahr bei Telepolis zunehmend. Ich wurde dort marginalisiert und schikaniert – nach meiner Einschätzung mit Rückendeckung und eventuell auf Initiative des Verlags.

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