Archiv für die Kategorie 'Weltwirtschaftskrise'

INUNDAÇÃO DE DINHEIRO COMO MODO DE CRISE

Freitag, 22. Oktober 2021

Publicado na Jungle World 2021/41, 14.10.2021. Tradução de Boaventura Antunes

A política monetária expansionista tem de ser continuada apesar do aumento da inflação

Os efeitos económicos desastrosos da pandemia de Covid 19 levaram a Fed dos EUA e o Banco Central Europeu a prosseguir uma política monetária expansionista. Agora a taxa de inflação está a aumentar.

Tomasz Konicz

De ambos os lados do Atlântico, os banqueiros e os responsáveis pela política económica estão preocupados com uma questão acima de tudo: Durante quanto tempo pode continuar a ser injectada liquidez nos mercados sem que os efeitos secundários negativos desta política monetária expansionista ultrapassem os efeitos positivos pretendidos? Desde o surto da pandemia, a Reserva Federal dos EUA (Fed) e o Banco Central Europeu (BCE) voltaram ao modo de crise de que tinham saído há poucos anos, na sequência da crise financeira e económica mundial de 2008. Através da chamada flexibilização quantitativa (quantitative easing, QE), os bancos centrais compram todos os meses dívida pública ou obrigações de empresas para apoiar os mercados financeiros e estimular a economia.

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Staat und Krise

Freitag, 22. Oktober 2021

Jungle World, 2021/42 (21.10.2021)

In Krisenphasen wächst die Bedeutung des Staats zur Aufrechterhaltung des Akkumulationsprozesses. Auch autoritäre Tendenzen nehmen zu.

Es ist ein in der Linken weitverbreiteter, zumeist von sozialdemokratischen Strömungen gepflegter Irrtum, den Staat als ordnendes Gegenprinzip zur angeblichen »Anarchie der Märkte« anzusehen. Der Staat bildet keinen Gegensatz zu Markt und Kapital, er ist in seiner Eigenschaft als »ideeller Gesamtkapitalist« (Engels) ein notwendiger institutioneller Pol kapitalistischer Vergesellschaftung, dessen Machtapparat die Gesellschaft aufrechterhält und der die Optimierung des Verwertungsprozesses des Kapitals zur Maxime hat. Da die Marktsubjekte nur ihr borniertes Profitinteresse verfolgen und die hierdurch marktvermittelt zur Entfaltung gelangende fetischistische Kapitaldynamik blind ist für die sozialen und ökologischen Folgen ihrer Verwertungsbewegung, muss der Staat einen entsprechenden gesetzlichen Rahmen setzen und auf verschiedene Weise intervenieren, damit das System nicht an seinen inneren und äußeren Widersprüchen zugrunde geht.

Link: https://jungle.world/artikel/2021/42/staat-und-krise

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RDA SEM SOCIALISMO

Montag, 18. Oktober 2021

Tomasz Konicz – 14.10.2021

Será que os crescentes estrangulamentos na oferta e falhas no abastecimento estão a tornar-se a nova normalidade na continuada crise capitalista tardia?

De que mais precisa urgentemente o mundo à beira do colapso climático? Mais carvão, é claro! Há alguns dias, a liderança em Pequim ordenou que a produção de minas de carvão na República Popular fosse rapidamente aumentada para contrariar os continuados cortes de electricidade e escassez de energia. (1) Setenta e duas minas de carvão na Mongólia Interior receberam ordens das autoridades locais para aumentar a produção em cerca de 98 milhões de toneladas, o que equivale aproximadamente a 30 por cento da produção mensal de carvão da China. A „oficina do mundo“ capitalista de Estado é de longe o maior produtor e consumidor mundial de carvão, (2) tendo a sua dinâmica de crescimento vertiginoso das últimas duas décadas sido alimentada triplicando o consumo de carvão. (3)

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Geldflut als Krisenmodus

Sonntag, 17. Oktober 2021

Jungle World, 2021/41 (17.10.2021)

Trotz steigender Inflation muss die expansive Geldpolitik fortgeführt werden

Die desaströsen wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben die US-amerikanische Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank zu einer expansiven Geldpolitik veranlasst. Nun steigt die Inflationsrate.
Kommentar Von Tomasz Konicz

Beiderseits des Atlantiks treibt Banker und Wirtschaftspolitiker vor allem eine Frage um: Wie lange kann noch Liquidität in die Märkte gepumpt werden, ohne dass die negativen Nebenwirkungen dieser expansiven Geldpolitik ihre intendierten positiven Effekten überwiegen? Seit dem Ausbruch der Pandemie sind die US-Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank (EZB) in den Krisenmodus zurückgekehrt, den sie erst vor wenigen Jahren im Nachklang der Weltfinanz- und -wirtschaftskrise 2008 verlassen haben. Bei der sogenannten quantitativen Lockerung (quantitative easing, QE) kaufen die Notenbanken allmonatlich Staatsschulden oder Unternehmensbonds auf, um die Finanzmärkte zu stützen und die Konjunktur zu beleben.

Link: https://jungle.world/artikel/2021/41/geldflut-als-krisenmodus

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DDR minus Sozialismus

Donnerstag, 14. Oktober 2021

14.10.2021

Gerinnen die zunehmenden Lieferengpässe und Versorgungslücken zu einer neuen Normalität in der spätkapitalistischen Dauerkrise?

Was braucht die am Rande des Klimakollaps taumelnde Welt am dringendsten? Mehr Kohle, selbstverständlich! Vor wenigen Tagen ordnete die Führung in Peking an, die Fördermengen der Kohleminen in der Volksrepublik rasch zu erhöhen, um den anhaltenden Stromausfällen und Energieengpässen zu begegnen.1 72 Kohleminen in der inneren Mongolei wurden von den lokalen Behörden angewiesen, ihre Produktion um rund 98 Millionen Tonnen zu erhöhen, was in etwa 30 Prozent der monatlichen Kohleproduktion Chinas entspricht. Die staatskapitalistische „Werkstatt der Welt“ ist der mit Abstand größte globale Kohleproduzent und -konsument,2 dessen halsbrecherische Wachstumsdynamik der vergangenen zwei Dekaden durch eine Verdreifachung des Kohleverbrauchs befeuert wurde.3

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Cerberus und die Banken

Donnerstag, 23. September 2021

german-foreign-policy.com, 21.09.2021


Cerberus wird laut Insidern womöglich größter Anteilseigner bei der Commerzbank. Der US-Finanzinvestor gilt schon heute als „größte Macht im deutschen Bankensektor“.

FRANKFURT AM MAIN/NEW YORK (Eigener Bericht) – Der milliardenschwere US-Investor Cerberus steht womöglich vor der Übernahme eines beträchtlichen Anteils an der Commerzbank. Wie Insider berichten, sei die Übernahme des 15,6-Prozent-Anteils an der Bank im Gespräch, den die Bundesrepublik im Verlauf der Weltfinanzkrise 2007/08 übernommen habe. Da die Aktien des Finanzhauses dramatisch an Wert verloren haben, wäre ihr Verkauf an Cerberus mit staatlichen Milliardenverlusten verbunden. Der Finanzinvestor wiederum könnte seinen gegenwärtigen Anteil von rund fünf Prozent massiv aufstocken und würde unter den Anteilseignern der Commerzbank mit Abstand zur Nummer eins. Sein Geschäftsmodell – marode Unternehmen billig kaufen, brutal sanieren und teuer veräußern – passt gut auf Teile des deutschen Bankensektors. Cerberus, wegen seines „aktivistischen“ Vorgehens gefürchtet, wird schon heute als „größte Macht im deutschen Bankensektor“ eingestuft. Unterdessen hat der jüngste „Stresstest“ der europäischen Banken ergeben, dass die deutschen Kredithäuser mit einer relativ niedrigen Kernkapitalquote schlecht aufgestellt sind.

Link: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8709/

Taliban als Staatsräson

Donnerstag, 09. September 2021

09.09.2021

Wie die Zerfallsprodukte des Antiimperialismus Werbung für den Imperialismus machen. Linker Opportunismus in der Krise, Teil 1.

Bis vor Kurzem soll es sie tatsächlich noch gegeben haben, die gemäßigten Islamisten in Afghanistan, nach denen sich Deutschlands Politik und Medien innigst sehnen. Sie wurden gerade, mit der Unterstützung pakistanischer Streitkräfte, von den Taliban im Pandschir-Tal zusammengeschossen. Die rund 100 Kilometer nördlich von Kabul gelegene Provinz, in der mehr als 150 000 Menschen leben, gilt als das Symbol afghanischen Widerstandswillens. Das Tal ist von bis 3000 Meter hohen Bergen umgeben, nur eine sehr leicht zu verteidigende Straße führt in das Pandschir. Weder den Sowjets, noch den Taliban während ihrer ersten Terrorherrschaft (1996-2001) gelang es, in der Region Fuß zu fassen, oder sie gar vollständig zu erobern. Der Führer der damaligen Nordallianz, der 2001 bei einem Selbstmordanschlag umgekommene Ahmed Schah Massud, gilt als ein Nationalheld Afghanistans.

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TRÊS TIPOS DE INFLAÇÃO

Mittwoch, 11. August 2021

Original “Dreierlei Inflation” in http://www.konicz.info/?p=4389, 8.8.2021. Tradução de Boaventura Antunes


Os debates acalorados sobre o aumento da inflação apontam para as contradições cada vez mais agudizadas da política de crise capitalista.
Tomasz Konicz

Rédea solta ou rédea curta – como deve a rotina continuar sem parar? O aumento dos preços na UE e nos EUA está mais uma vez a alimentar o eterno debate sobre o rumo certo da política monetária dos dois lados do Atlântico. Na Europa, são sobretudo os decisores da política monetária alemã, como o Presidente do Bundesbank, Jens Weidmann (1), que criticam publicamente as novas metas flexíveis de inflação do BCE, com as quais a inflação pode estar acima da meta de dois por cento, desde que não seja por um período de tempo muito longo. E também nos EUA está a aumentar a pressão política (2) sobre a Fed e a administração Biden, para tomarem medidas eficazes contra o aumento dos preços.

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Dreierlei Inflation

Sonntag, 08. August 2021

08.08.2021

Die hitzigen Debatten um die ansteigende Inflation verweisen auf die sich zuspitzenden Widersprüche kapitalistischer Krisenpolitik.

Locker oder straff – wie soll die Tretmühle weiterlaufen? Die anziehende Teuerung in der EU und den USA lässt die ewige Debatte um den richtigen geldpolitischen Kurs beiderseits des Atlantiks abermals hochkochen. In Europa sind es vor allem deutsche Geldpolitiker wie Bundesbankpräsident Jens Weidmann,1 die öffentlich Kritik an den neuen flexiblen Inflationszielen der EZB üben, in deren Rahmen die Teuerung über der Zielmarke von zwei Prozent liegen kann, solange dies nicht über längere Zeiträume geschieht. Und auch in den USA steigt der politische Druck2 auf die Fed und die Biden-Administration, effektive Maßnahmen gegen die anziehenden Preise zu ergreifen.

In der Eurozone ist der Preisauftrieb im Juli tatsächlich auf 2,2 Prozent geklettert (was die Kritik Weidmanns an der lockeren EZB-Geldpolitik triggerte), während er im Juni noch mit 1,9 Prozent unter dem EU-Inflationsziel lag.3 In der BRD sind die Preise gar um 3,8 gestiegen,4 doch ist dies größtenteils auf das Auslaufen der Mehrwertsteuerrate von 16 Prozent zurückzuführen, die im Rahmen eines Konjunkturpaketes zu Beginn der Pandemie zeitweilig um drei Prozentpunkte gesenkt worden ist. Die USA verzeichneten gar – je nach Erhebungsmethode – im Juni 2021 einen Teuerungsschub von 3,9 bis 5,4 Prozent.

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Der Staat ist wieder da

Mittwoch, 19. Mai 2021

akweb.de, 18.05.2021

Zeigt sich in Joe Bidens Vorstoß, die Patente für Covid-Impfstoffe auszusetzen, ein neuer politischer Kurs gegenüber Kapitalinteressen?

Westlich des Atlantiks scheint der Staat wieder groß in Mode zu kommen, wie es die Bereitschaft Washingtons zur Aussetzung der Patente für Covid-Impfstoffe illustriert. Bisher weigerten sich alle Industriestaaten, in denen es eine starke Pharmalobby gibt, den Forderungen nach einer Aussetzung der Patentregelungen nachzukommen. Dagegen haben sich mehr als 100 Entwicklungs- und Schwellenländer einer entsprechenden WTO-Initiative Indiens und Südafrikas angeschlossen. Als die Biden-Administration Anfang Mai ihre spektakuläre Kehrtwende in dieser Streitfrage ankündigte, überrumpelte sie nicht nur die heimische Pharmabranche, sondern auch westliche »Partner« wie die Bundesrepublik, die sich aufgrund des Festhaltens an Impfpatenten plötzlich in der Defensive wiederfand.

Link: https://www.akweb.de/politik/joe-biden-und-die-covid-impfstoff-patente-der-staat-ist-wieder-da/

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Il voltafaccia di Biden: il ritorno dell’«capitalista globale ideale»?

Sonntag, 16. Mai 2021

Washington sembra voler combattere la catastrofe del Covid nella periferia del sistema mondiale, per mezzo di un ruolo più forte dello Stato –

di Tomasz Konicz

«Lo Stato moderno, qualunque sia la sua forma, è una macchina essenzialmente capitalista, è lo Stato dei capitalisti, il capitalista globale ideale.» (Friedrich Engels, MEW 19, p. 222, 1880).

L’India, oltre al Brasile [1] e al Nepal [2], è attualmente uno dei paesi più colpiti dalla pandemia, e rispetto alle sue sofferenze la destra tedesca [3], costituita da pensatori trasversali, ideologhi della cospirazione [4] e «scettici della pandemia», deve fare tutto ciò che è possibile per poterla ignorare, al fine di continuare ancora a mantenere le proprie illusioni [5]. Recentemente, il Ministero della Salute indiano [6] ha denunciato più di 412 mila nuovi contagi al giorno; con 3.980 morti. Il numero dei casi non comunicati, in un paese caratterizzato da una povertà abissale, è probabilmente abbastanza elevato, dal momento che l’assistenza medica è rudimentale, soprattutto nelle regioni dell’India rurale. Ci sono molte persone che si ammalano e muoiono senza per questo venire registrate nelle statistiche. Nel contempo, si sta registrando la scarsità di legna da ardere [7] anche nei principali centri, a causa dell’aumento della cremazione dei morti. A partire dal fatto che i crematori in India [8] hanno ormai da tempo raggiunto il limite, ora le vittime della pandemia vengono a volte cremate all’aperto, in luoghi come i parcheggi [*9].

Link: https://francosenia.blogspot.com/2021/05/ragionevole-morale.html

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Bidens Kehrwende: Rückkehr des „ideellen Gesamtkapitalisten“?

Montag, 10. Mai 2021

Telepolis, 10.05.2021

Der Covid-Katastrophe in der Peripherie des Weltsystems scheint Washington mit einer stärkeren Rolle des Staates begegnen zu wollen

Indien stellt derzeit – neben Brasilien und Nepal – eins der von der Pandemie besonders hart betroffenen Länder dar, deren Leiden Deutschlands rechtsoffene Querdenker, Verschwörungsideologen und „Pandemieskeptiker“ tunlichst ignorieren müssen, um ihre Wahngebilde noch aufrechterhalten zu können.

Das indische Gesundheitsministerium meldete kürzlich mehr als 412.000 Neuinfektionen pro Tag – bei 3.980 Todesfällen. Die Dunkelziffer in dem durch bitterste Armut geprägten Land dürfte besonders hoch sein, da eine medizinische Versorgung vor allem in ländlichen Regionen Indiens nur rudimentär gegeben ist. Viele Menschen erkranken und sterben an dem Virus, ohne dass sie von der Statistik erfasst werden.

Link: https://www.heise.de/tp/features/Bidens-Kehrwende-Rueckkehr-des-ideellen-Gesamtkapitalisten-6042175.html

Everyting is bigger in Texas

Donnerstag, 29. April 2021

Konkret 04/2021

Ein neoliberal zugerichteter US-Bundesstaat bot kürzlich Anschauungsmaterial für die Auswirkungen der Klimakrise im Spätkapitalismus. Von Tomasz Konicz

Die Marktwirtschaft schien Mitte Februar vielen verarmten Lohnabhängigen des geschundenen US-Bundesstaats Texas den Rest geben zu wollen. Nachdem ungewöhnlich starke Winterstürme zu einem extremen Kälteeinbruch in dem südlichen Bundesstaat geführt hatten, sahen sich diejenigen Texaner, die nicht von der Stromversorgung abgeschnitten worden waren, mit absurd hohen Stromrechnungen konfrontiert. Mitunter flatterten den Kunden, die ihre schlecht isolierten Häuser warmzuhalten versuchten, binnen weniger Tage Rechnungen über 17.000 US-Dollar ins Haus. Arbeitslose, die in ihren Ein-Zimmer-Wohnungen jeden Cent umdrehen müssen, sahen sich trotz Sparbemühungen mit Stromkosten von bis zu 450 US-Dollar konfrontiert – pro Tag, versteht sich.

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La «generosità monetaria» e il grande «Reset» !

Mittwoch, 21. April 2021

Economia intossicata dagli stimoli: il sistema finanziario globale in una gigantesca bolla di liquidità. di Tomasz Konicz

I mercati azionari sono in pieno boom. Nonostante la crisi del coronavirus e l’impoverimento di centinaia di milioni di salariati. Ciò che a prima vista appare come contraddittorio, è una conseguenza della lotta contro la crisi ed è il sintomo di un sistema finanziario globale che è esso stesso in ginocchio, e lo è ancora di più proprio per il fatto che si trova in una gigantesca bolla di liquidità.

Link: https://francosenia.blogspot.com/2021/04/la-generosita-monetaria-e-il-grande.html?spref=fb

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ECONOMIA INTOXICADA COM ESTÍMULOS – SISTEMA FINANCEIRO MUNDIAL NUMA GIGANTESCA BOLHA DE LIQUIDEZ

Mittwoch, 14. April 2021

Thomas Konicz, 13.04.2021

As bolsas de valores estão em pleno boom. Apesar da crise do coronavírus e do empobrecimento de centenas de milhões de assalariados. O que parece contraditório à primeira vista é uma consequência da luta contra a crise e um sintoma de um sistema financeiro mundial que em si está de rastos, e que mais uma vez se encontra numa gigantesca bolha de liquidez.

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Ökonomie im Zuckerrausch – Weltfinanzsystem in einer gigantischen Liquiditätsblase

Dienstag, 13. April 2021

LCM, 13.04.2021

Die Aktienmärkte boomen. Trotz Coronakrise und der Verarmung hunderter Millionen Lohnabhängiger. Was auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint, ist Folge der Krisenbekämpfung, und Symptom eines in sich kaputten Weltfinanzsystems, das sich abermals in einer gigantische Liquiditätsblase befindet.

Link: https://lowerclassmag.com/2021/04/13/oekonomie-im-zuckerrausch-weltfinanzsystem-in-einer-gigantischen-liquiditaetsblase/

Türkische Quadratur des Kreises

Dienstag, 23. März 2021

Telepolis, 23.03.2021

Mit der Entlassung seines Notenbankchefs scheint Erdogan die Türkei in eine neue Währungskrise zu führen, die diktatorische Tendenzen zementieren dürfte

Der Posten des Zentralbankchefs der Türkei stellt schon seit einigen Jahren den wohl größten Schleudersitz unter den Spitzenjobs des zunehmend autoritär geführten Schwellenlandes dar. Mit der Entlassung des derzeitigen Amtsinhabers Naci Agbals, der seinen Posten erst im vergangenen November antrat, hat Staatschef Recep Tayyip Erdogan drei Währungswächter binnen der letzten zwei Jahre verschlissen.

Link: https://www.heise.de/tp/features/Tuerkische-Quadratur-des-Kreises-5995197.html?seite=all

La pandemia della fame

Freitag, 19. März 2021

pulgarias, 19.03.2021

Originale: Pandemie des Hungers pubblicato su www.exit-online.org.

La crescita della denutrizione e della miseria che minacciano la vita

Ogni tentativo di distruggere le imposizioni della natura distruggendo la natura dà come risultato una sottomissione ancora più profonda alle imposizioni della natura. ~ Dialettica dell’illuminismo

Link: https://pulgarias.wordpress.com/2021/03/19/la-pandemia-della-fame/

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A última dança neoliberal sobre o vulcão

Dienstag, 02. März 2021

Tomasz Konicz, Tradução de Boaventura Antunes

A administração democrática do idoso presidente do establishment Joe Biden não será capaz de resolver os gigantescos problemas que os EUA enfrentam

O que podemos esperar de Joe Biden, o 46º presidente dos Estados Unidos da América? Não muito, porque parece certo, dado o seu avançado declínio mental, que o idoso homem do establishment terminará o seu mandato prematuramente, a fim de entregar a presidência a algum insider de Washington – como a Vice-Presidente Kamala Harris, notória como procuradora-geral dura. Independentemente das personalidades específicas, não se pode esperar nenhuma mudança substancial de política por parte da administração democrática, que consiga enfrentar eficazmente a profunda crise social e ecológica em que se encontram os EUA, tal como todo o sistema mundial capitalista tardio. Biden concorreu contra Trump, segundo o slogan da campanha, para assegurar o „regresso à normalidade“, como se o populista de direita na Casa Branca fosse apenas um „percalço“ – em vez de um sintoma especificamente americano da crise mundial do capital. A ideia profundamente conservadora de querer fazer voltar atrás o relógio da história no meio da crise sócio-ecológica em curso, a fim de restaurar uma „normalidade“ neoliberal que em si mesma é uma consequência e um amplificador da crise, só pode envergonhar-se amargamente perante esta mesma realidade.

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Hunger Games

Sonntag, 28. Februar 2021

Konkret 02/2021

Weltweit nehmen Hunger und extreme Armut zu. Das lässt sich nicht allein mit Verweis auf die Corona-Krise erklären.

Was ist tödlicher als eine Pandemie? Eine Pandemie innerhalb eines spätkapitalistischen Weltsystems, das außerstande ist, die sozialen Folgen dieser Katastrophe substantiell einzudämmen. Der ökonomische Fallout dürfte tatsächlich mehr Menschen das Leben kosten als die direkten, gesundheitlichen Folgen der Krankheit. Bei der globalen Mittelschicht, in den Zentren des Weltsystems, führen die wirtschaftlichen Einbrüche, die durch die Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung ausgelöst wurden, zu Einkommensverlusten, zu sozialem Abstieg und einem Wachsen der Schuldenberge. Doch in der Peripherie geht es zunehmend ums blanke Überleben.

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