Rechter Terror in Halle und Landsberg?

Freitag, 11. Oktober 2019 06:29

Telepolis, 09.10.2019

Berichte über Tote nach Schießereien vor Synagoge und Dönerladen. Polizei meldet erste Festnahmen.

Link: https://www.heise.de/tp/features/Rechter-Terror-in-Halle-und-Landsberg-4550514.html

Трамп идет по стопам Путина?

Donnerstag, 10. Oktober 2019 11:25

Операция Турции в Сирии
10.10.2019, Томаш Конич

Предательство — это константа в курдской истории. Снова и снова великие и региональные державы в своих геополитических сражениях обращаются к этой крупнейшей в мире группе населения без государства, чтобы после достижения своих целей в стратегически важном регионе бросить их. Курдская пословица «Нет друзей, кроме гор» является выражением этого горького опыта.

Общеизвестным фактом является предательство администрации Джорджа Буша-старшего во время войны в Персидском заливе в 1991-м году, которая сначала призвала подавленное население Ирака к восстанию против Саддама Хуссейна, чтобы после ухода режима партии Баас из Кувейта предоставить ему свободу действий в кровавом подавлении восстаний. Недавно Владимир Путин подтвердил свою имперскую беспощадность и отношение к людям, когда бросил курдов в российской зоне влияния в Сирии, Африне, на растерзание турецкой военщине, чтобы тем самым облегчить укрепление Турции в западной системе альянсов.

Link: https://inosmi.ru/politic/20191010/245998704.html

Trump auf Putins Spuren?

Montag, 07. Oktober 2019 14:00

Telepolis, 07.10.2019

Kommentar zu den Hintergründen des Verrats der USA an dem basisdemokratischen Experiment der Kurden Syriens

Der Verrat ist eine Konstante der kurdischen Geschichte. Immer wieder bedienen sich Groß- und Regionalmächte bei ihren geopolitischen Machtkämpfen dieser weltweit größten staatenlosen Bevölkerungsgruppe, um sie nach Erreichen ihrer Ziele in der strategisch wichtigen Region fallenzulassen. Der kurdische Spruch, man habe keine Freunde außer den Bergen, ist Ausdruck dieser leidvollen Erfahrung.

Allgemein bekannt ist der Verrat der US-Administration von George Bush Senior während des Golfkrieges 1991, die zuerst die unterdrückte Bevölkerung des Irak zum Aufstand gegen Saddam Hussein aufrief, um nach dem Rückzug des Baath-Regimes aus Kuwait diesem freie Hand bei der blutigen Niederschlagung der Aufstände zu lassen. Zuletzt war es Wladimir Putin, der seine imperialistische Rücksichtslosigkeit und Menschenbetrachtung unter Beweis stellte, als er die Kurden in der russischen Einflusssphäre Syriens, in Afrin, der türkischen Soldateska zum Fraß vorwarf, um so die Verankerung der Türkei im westlichen Bündnissystem zu lockern.

Link: https://www.heise.de/tp/features/Trump-auf-Putins-Spuren-4547469.html?seite=all

Neue braune Normalität

Montag, 07. Oktober 2019 13:58

Kontext Wochenzeitung,  02.10.2019
Zu viele Nazis sind schlecht fürs Image, darum werden sie kurzerhand umbenannt. Der verharmloste Rechtsextremismus ist außerdem so erfolgreich, weil er ideologisch nicht mit dem totalitären Konkurrenzdenken bricht, das bereits in allen Gesellschaftsschichten verankert ist. Er überführt vorhandene Tendenzen lediglich in ihr barbarisches Extrem.

Die jüngsten Wahlerfolge der AfD in Ostdeutschland scheinen der Normalisierung des Rechtsextremismus in Deutschland weiter Vorschub zu leisten. Exemplarisch wäre etwa die ARD-Moderatorin Wiebke Binder zu nennen, die einen CDU-Mann am Wahlabend auf die Option einer „stabilen Zweierkoalition, einer bürgerlichen“ hinweist, die „ja theoretisch mit der AfD möglich“ wäre.

Wenn eine politische Formation zweistellige Ergebnisse erzielt, wenn sie im Osten nur knapp daran scheitert, zur meistgewählten Partei aufzusteigen, dann kann es sich dabei doch nicht um Rechtsextremisten oder gar um Nazis handeln. Es sind einfach zu viele, um hier noch im Sinne des üblichen bürgerlichen Extremismusdiskurses von kleinen, verblendeten und irrlichternden Minderheiten am Rande des politischen Spektrums sprechen zu können. Das demokratische Selbstbild der Bundesrepublik droht ins Wanken zu geraten, da offensichtlich weite Teile einer vermeintlichen Mitte nach rechts wegbrechen. Die Barbarei kommt nicht von außen in die Gesellschaft, sie wird in ihrer Mitte ausgebrütet.

Link: https://www.kontextwochenzeitung.de/politik/444/neue-braune-normalitaet-6213.html

Wertkritiker Claus Peter Ortlieb gestorben

Mittwoch, 18. September 2019 06:21

Aus diesem traurigen Anlass verlinke ich einen der letzten Texte Ortliebs, der 2015 in dem Magazin Konkret erschien:

https://konkret-magazin.de/aktuelles/aus-aktuellem-anlass/aus-aktuellem-anlass-beitrag/items/zum-tod-von-claus-peter-ortlieb.html

Demnächst erscheint im Schmetterling-Verlag unter dem Titel „Zur Kritik des Modernen Fetischismus“ eine Textsammlung Ortliebs:

http://www.schmetterling-verlag.de/page-5_isbn-3-89657-174-5.htm

Der alte Todesdrang der Neuen Rechten

Freitag, 30. August 2019 05:20

Wie der Zivilisationsprozess in der sozioökologischen Krise des Spätkapitalismus in rechte Barbarei umzukippen droht. Kleine Psychopathologie der Neuen Rechten, Teil 2.

Link: https://www.heise.de/tp/features/Der-alte-Todesdrang-der-Neuen-Rechten-4509009.html

Zusammen raufen

Donnerstag, 22. August 2019 14:15

Konkret-Online, 22.08.2019 15:36

Sitzen in der Meerenge von Hormus die konkurrierenden imperialistischen Staaten bald wieder gemeinsam in einem Kanonenboot? Von Tomasz Konicz

Als Washington Ende Juli die Bundesregierung offiziell aufforderte, sich dem Militäreinsatz in der Straße von Hormus anzuschließen, den die USA in Reaktion auf das Aufbringen von Öltankern durch die iranische Marine planen, hat man in Berlin routiniert die übliche pseudopazifistische Rhetorik abgespult, die bei Auseinandersetzungen mit der Trump-Administration seit Merkels »Bierzeltrede« vom Mai 2017 zur Anwendung kommt. Die Bundesregierung halte die US-Strategie des »maximalen Drucks« gegenüber dem Iran für falsch, ließ Außenminister Heiko Maas (SPD) Ende Juli verlauten. Angesichts der »gefährlichen Situation am Golf und in der Straße von Hormus« müsse man eine »weitere Eskalation verhindern«, da es letztlich nur eine Verhandlungslösung geben könne. Man werde das weitere Vorgehen eng »mit unseren französischen Partnern« koordinieren.

Link: https://konkret-magazin.de/aktuelles/aus-aktuellem-anlass/aus-aktuellem-anlass-beitrag/items/zusammen-raufen.html

Kapital killt Klima

Mittwoch, 21. August 2019 09:03

Kontext, 21.08.2019
Wer Klima und Menschheit retten will, muss an den Wurzeln ansetzen: Die kapitalistische Weltwirtschaft ist aufgrund der ihr innewohnenden, zunehmenden Widersprüche nicht in der Lage, die drohende Katastrophe abzuwenden. Ein Diskussionsbeitrag.

Besonders zu Beginn der Proteste der Fridays-for-Future-Bewegung prangerten deren Kritiker gerne die scheinbare Inkonsequenz der Streikenden an: Es seien größtenteils Mittelklasse-Kids, die von ihren Eltern mit lukrativen Jobs in energiehungrigen Konzernen in spritfressenden SUVs zur Demo chauffiert würden. Das Alltagsverhalten der Protestierenden würde also ihren eigenen Postulaten einer radikalen ökologischen Wende widersprechen. An wenigen Orten tritt dieses absurde Phänomen deutlicher zutage als in den „Autostädten“ wie Wolfsburg oder eben Stuttgart, den Zentren der deutschen Exportindustrie, die den Verbrennungsmotor in alle Winkel der globalisierten Welt ausführt.

Link: https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/438/klimaschutz-und-kapitalismus-6132.html

USA: Demokratischer Sozialismus oder rechte Barbarei?

Sonntag, 04. August 2019 10:23

Telepolis, 04.08.2019

Bei den Vorwahlen der US-Demokraten entscheidet sich die Verlaufsform des kommenden sozioökologischen Krisenschubs.

Link: https://www.heise.de/tp/features/USA-Demokratischer-Sozialismus-oder-rechte-Barbarei-4487701.html

Kann ein Green New Deal den Klimawandel aufhalten?

Freitag, 05. Juli 2019 10:49

ak – analyse & kritik / Nr. 649 / 21.5.2019

Wirtschaft & Soziales Warum die Pläne des linken, ökologischen Flügels der US-Demokraten schlechte Chancen haben

Die Kongressabgeordnete der Demokratischen Partei, Alexandria Ocasio-Cortez, der neue Shootingstar der US-Linken, hat bereits ihre Erfahrungen mit den informellen Machtstrukturen in Washington machen dürfen. Ihr bisher größter politischer Fehler sei die verfrühte Veröffentlichung der Klimaschutzinitiative für einen »Green New Deal« gewesen, bekannte die demokratische Sozialistin Mitte April. Der Anfang Februar veröffentliche Reformvorschlag habe es den Gegner*innen einer ökologischen Wende ermöglicht, »das Narrativ zu bestimmen«. Halbwahrheiten und Verzerrungen dominierten nun den öffentlichen Diskurs über die Öko-Wende-Pläne, deren Realisierung in weite Ferne rückt.

Dabei schien der Green New Deal, der schon seit Jahrzehnten in der reformorientierten ökologischen Bewegung – auch bei den Grünen – diskutiert wird, endlich in den USA anzukommen. Auch deshalb, weil er verspricht, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, die ökologische wie die ökonomische Krise zu lösen.

Link: https://www.akweb.de/ak_s/ak649/14.htm

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