Zinswende oder Krisenwende?

Telepolis, 21. Dezember 2016

Welches Kalkül verleitet die US-Notenbank dazu, kurz nach der Wahl Trumps die Leitzinsen zu erhöhen?

Die Wahl des Rechtspopulisten Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten fällt mit einem tiefgreifenden Umbruch der globalen Währungspolitik zusammen. Nach rund acht Jahren einer historisch beispiellosen Nullzinspolitik, die von massiven Gelddruckprogrammen (Quantitative Easing) begleitet wurde, geht die amerikanische Notenbank nun dazu über, die Ära der Nullzinsen hinter sich zu lassen.

Die Fed hob den Leitzins Mitte Dezember um 0,25 Prozentpunkte an, sodass der Tagesgeldsatz nun zwischen 0,5 und 0,75 Prozent pendelt. Für das kommende Jahr prognostizierten die US-Notenbanker gar drei weitere Leitzinserhöhungen, die mit guten konjunkturellen Aussichten und leicht angestiegenen Inflationserwartungen in den USA begründet wurden.

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