Der Gipfel der Uneinigkeit

Telepolis, 21.10.2012
Deutschland und Frankreich konnten auch auf dem vergangenen EU-Gipfeltreffen die fundamentalen Differenzen nicht überbrücken, die die europäische Krisenpolitik paralysieren

„Wer hat gewonnen?“ Dies ist offensichtlich die wichtigste Frage, die Medien und Politik nach dem letzten EU-Gipfel umtreibt. Er habe sich die Berichterstattung nach dem Gipfeltreffen in deutschen, französischen und britischen Nachrichten angeschaut, erklärte der Luxemburgische  Ministerpräsident Jean-Claude Juncker kurz nach dem Gipfel. In allen nationalen Medienberichten hätte es die gleichen Siegesmeldungen von den Verhandlungen in Brüssel gegeben: „Alle haben wieder gewonnen. Wir machen uns nur noch lächerlich.“ Diese Presseberichterstattung sei doch „grotesk“, so Junker. Auf dem Gipfel hätte es keinen „Boxkampf zwischen Deutschland und Frankreich“ gegeben.

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