Archiv für Juni 2021

Update 30. Juni

Mittwoch, 30. Juni 2021

Liebe Leute, ich habe die Patreon-Zahlungen für Juli deaktiviert, eure Konten sollten nicht belastet werden. Ich bitte auch, sich mit Direktzahlungen zurückzuhalten. Es fehlen noch rund 100 Euro an monatlichen Zusagen, damit ich weitermachen kann. Das ist somit nicht so viel – ich werde noch einen Monat lang versuchen, den Betrag von 400 Euro zu erreichen. Ich hoffe auch, einige Texte bei Konkret, LCM, GFP & co. unterbringen zu können.

Letzter Versuch (Update 29.06)

Dienstag, 29. Juni 2021

Liebe Leute. Ich wurde gebeten, alternative Publikationsformen und Finanzierungsmethoden auszuloten, um weiterhin ohne Zensurdruck Texte veröffentlichen zu können.

Da Substack aufgrund des exklusiven Abo-Modells auf Kritik traf, habe ich ein Patreon-Konto eingerichtet (Paypal und Kreditkarte).

https://www.patreon.com/user?u=57464083

Einfache regeln: pro 100 Euro Monatseinnahmen werde ich einen Text auf meiner Homepage konicz.info veröffentlichen, der nach Absprache mit mir auf anderen Onlinepräsenzen publiziert werden kann.

Unter welchen Bedingungen könnte ich weitermachen? Kurzfristig, bis Monatsende, müssten mindestens 400 Euro zusammenkommen (zumindest ein Teil der wegbrechenden Einnahmen könnte damit kompensiert werden).

Ich könnte so einen Text pro Woche finanzieren. Wer Interesse hat, kann sich hier anmelden: https://www.patreon.com/user?u=57464083

Wer partout nicht über Patreon zahlen will, kann mich wegen einer direkten Bankverbindung kontaktieren.

Ich würde Anfang Juli loslegen, sofern die obig genannten Bedingungen erfüllt sind.

Update 29.06.: Es sind bislang rund 300 Euro an monatlichen Finanzierungszusagen zusammengekommen.

Unter Feuer

Dienstag, 29. Juni 2021

Erschien leicht gekürzt in Konkret 06/21

Der Westen zieht sich aus Afghanistan zurück und hinterlässt verbrannte Erde und einen failed state.

Rund drei Jahre, bis zum April 1992, konnte sich das prosowjetische Regime von Mohammed Najibullah noch gegen die US-gestützten Mudschahedin halten, nachdem die Sowjetunion 1989 ihre Truppen nach einem verehrenden, rund 12 Jahre dauernden Krieg aus Afghanistan abzog. Najibullah blieb sogar während des folgenden Bürgerkrieges zwischen islamistischen Milizen in Kabul, bis er 1996 von eben jenen siegreichen Steinzeitislamisten der Taliban ergriffen, gefoltert und ermordet wurde, die einem gewissen Osama Bin Laden als einem verdienten Veteranen des Kampfes gegen die Sowjettruppen in Afghanistan Unterschlupf und eine Basis (die bekannte Al Quaida) für sein Terrornetzwerk gewährten.

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Schreiben wie ein Internettroll

Dienstag, 29. Juni 2021

Erschien leicht gekürzt in Konkret 06/21

Es ist zu befürchten, dass Sahra Wagenknecht selbst mit dem jüngsten Rechtsruck noch nicht ihre finale Form erreicht hat.


Dies Buch ist eine Zumutung. Nicht nur des Inhalts, sondern auch der Form wegen, die dieser annimmt. Vieles scheint mit der Intention geschrieben worden zu sein, möglichst mehrdeutig zu sein. Wagenknecht bedient sich einer scheinbar einfach und allgemeinverständlich gehaltenen Sprache, die aber manipulativ ist, voller absurder Wortungetüme wie dem eines „linken Konservatismus“, die jegliche eigenständige Reflexion, jegliches selbstständige Nach- und Weiterdenken vereiteln. Das Buch ist voll von schwammigen Begriffen und Formulierungen wie „Gemeinsinn“ oder „Maß und Mitte“, die zweideutig gehalten werden, oftmals einfach nur bestimmte Stimmungen und Assoziationen beim Leser erzeugen sollen, um Interpretationsräume offenzuhalten.

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This is the end, my friends

Mittwoch, 16. Juni 2021

Liebe Leute, meine publizistischen Spielräume verengten sich in diesem Jahr zunehmend. Ich bin nicht mehr in der Lage, in gewohnten Umfang die gewohnten Themenbereiche kritisch zu bearbeiten. Folglich muss ich leider meine publizistische Arbeit einstellen. Dieser Blog geht am 11.01.2022 offline.

Zweierlei Sachzwänge

Donnerstag, 03. Juni 2021

Neues Deutschland, 03.06.2021

Linke fortschrittliche Klimapolitik muss der Frage der Systemtransformation eine zentrale Stellung einräumen. Es reicht beispielsweise nicht, sich bei der angestrebten Energiewende auf die Rolle eines sozialpolitischen Korrektivs zu beschränken – etwa, indem in Reaktion auf Vorstöße der Grünen hohe Benzinpreise beklagt werden, unter denen besonders Geringverdiener leiden würden. Ohne Verweis auf notwendige Alternativen zum PKW bedient Mensch hierdurch nur ungewollt rechtspopulistische Narrative, die etwa von »Freiheitsberaubung« sprechen, wenn vom Tempolimit die Rede ist. Der Klimakrise ist es zudem schlicht egal, wer CO2 in die Atmosphäre pustet.

Link: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1152774.zweierlei-sachzwaenge.html

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