Archiv für September 2016

Geisterschiffe

Samstag, 24. September 2016

Konkret, 19.09.2016
Nach dem Bankrott der Großreederei Hanjin dümpeln mehr als 70 Containerschiffe wochenlang ziellos auf den Weltmeeren herum.

Link: http://konkret-magazin.de/aktuelles/aus-aktuellem-anlass/aus-aktuellem-anlass-beitrag/items/geisterschiffe.html

Outsourcing der Barbarei

Dienstag, 20. September 2016

Telepolis, 20.09.2016
Wie die überflüssige Menschheit, die der Kapitalismus produziert, zum Verschwinden gebracht werden soll
Link: http://www.heise.de/tp/artikel/49/49467/1.html

Vorträge September/Oktober

Sonntag, 18. September 2016

30.09.2016: Dresden, 20 Uhr. Therma: „Aufsteig und Zerfall des deutschen Europa“. Ort wird noch bekannt gegeben.
Näheres unter: http://iz-dresden.org/veranstaltung/aufstieg-und-zerfall-des-deutschen-europas/

01.10.2016: Berlin, 19 Uhr, Buchvorstellung: „Kapitalkollaps. Die finale Krise der Weltwirtschaft“, Schankwirtschaft LAIDAK, Boddinstr. 42.

02.10.206: Berlin, Vortrag und Podiumsdiskussion „Die Ökonomie des Faschismus“, 18 Uhr, HAU1, Hebbel am Ufer.
Näheres unter: http://www.hebbel-am-ufer.de/programm/spielplan/die-wiederkehr-des-europaeischen-faschismus-2/2783/

Tod und Zerstörung

Samstag, 17. September 2016

junge Welt, 17.09.2016
Der »Krisenimperialismus« ist kaum mehr auf Beherrschung aus. Ziel ist, die »Überflüssigen« von den kapitalistischen Zentren fernzuhalten

Der Kapitalismus ist kein Naturding. Er ist nicht die ewige Voraussetzung menschlicher Entwicklung, wie es die herrschende Ideologie mit ihrer Naturalisierung kapitalistischer Verhältnisse propagiert. Beim kapitalistischen Weltsystem handelt es sich um eine historisch kurze, instabile und autodestruktive Gesellschaftsformation, die – ausgehend von ersten Ansätzen vor rund 500 Jahren – ihren gesamtgesellschaftlichen Durchbruch im Rahmen der berüchtigten ursprünglichen Akkumulation erst vor gut 300 Jahren erlebte. Die Zivilisationsgeschichte spielte sich somit überwiegend außerhalb der kapitalistischen Vergesellschaftungsformen ab, die heutzutage als selbstverständlich angesehen werden.

Was den Kapitalismus von all den vorherigen Gesellschaftsformationen unterscheidet, ist die ungeheure, mehrdimensionale Expansionsdynamik dieses Weltsystems, die Folge eines tendenziell grenzenlosen Akkumulationsprozesses des Kapitals ist, der auf der Verwertung von Lohnarbeit in der Warenproduktion basiert. Der Verwertungszwang des Kapitalverhältnisses – die konkurrenzvermittelte Notwendigkeit, aus Geld mehr Geld zu machen – ist in sich selbst widersprüchlich. Die entscheidende, das kapitalistische Weltsystem tendenziell in den Kollaps führende Schranke ist das Kapital selbst.

Link: http://www.jungewelt.de/2016/09-17/057.php

 

Von der Angst zur Transformation

Dienstag, 06. September 2016

Neues Deutschland, 07.09.2016
Link: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1024578.von-der-angst-zur-transformation.html

Nach der desaströsen Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern setzt nun die große Suche nach den Ursachen des Erdrutschsiegs der AfD ein. Was also treibt dem deutschen Präfaschismus die Wählermassen zu? Die zentrale irrationale Triebkraft der neusten deutschen Rechten, die zumeist in demagogischer Absicht benannt wird, ist die Angst. Der Populist, der Ressentiments bedienen möchte, legitimiert dies zumeist mit den »Ängsten« der Menschen, die man doch endlich ernst nehmen müsse. In einer ersten Wahlanalyse meldete die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« am Montag folglich, dass die AfD in Mecklenburg-Vorpommern vor allem »verängstigte Nichtwähler« mobilisieren konnte, die sich »vor Flüchtlingen« fürchteten.
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Capitalismo dal volto umano

Dienstag, 06. September 2016

Link: http://sinistrainrete.info/analisi-di-classe/7917-tomasz-konicz-capitalismo-dal-volto-umano.html

Tutto ricomincia ad andare bene – dal momento in cui tutti diventano buoni. È questa, più o meno, la logica che si può trovare dietro a tutti gli approcci di organizzazione, iniziative, leggi ed ideologie che pretendono di lottare per un capitalismo etico, per un capitalismo dal volto umano. È difficile che una qualsiasi impresa non faccia riferimento a pratiche etiche riguardo la fabbricazione dei suoi prodotti, nel momento in cui un’immensa confusione di regole, certificati e norme ha la pretesa di assicurare al consumatore dei centri capitalisti che il suo consumo non avviene grazie allo sfruttamento o al furto delle risorse delle periferie.
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