Archiv für Juli 2015

Willkommen in der Postdemokratie

Montag, 27. Juli 2015

Telepolis, 27.07.2015
Das deutsche Krisendiktat gegenüber Hellas läutet eine dunkle Ära autoritärer Krisenverwaltung in einem erodierenden Europa ein

“Was ist der Unterschied zwischen der Mafia und der gegenwärtigen europäischen Führung? Die Mafia macht dir ein Angebot, das du nicht ausschlagen kannst. Die Führer der Europäischen Union machen dir ein Angebot, das du weder ausschlagen noch annehmen kannst, ohne dicht dabei selbst zu vernichten.”

Es war die Irish Times, die am treffendsten die sadistische Logik des deutschen Diktats charakterisierte, der sich Griechenlands Linksregierung während des berüchtigten Brüsseler Krisengipfels in den Morgenstunden des 13. Juli beugen musste. Die sozioökonomische Vernichtung und Demütigung Griechenlands war das eigentliche Ziel, das Merkel und Schäuble verfolgten.

Link: http://www.heise.de/tp/artikel/45/45524/1.html

EXIT – Ideologie della crisi

Samstag, 25. Juli 2015

“Questo patrimonio comune di sapere rappresenta il barlume di una economia post-capitalistica che però non può restare circoscritta solo all’ambito digitale, ma con un atto di trasformazione cosciente deve investire anche tutti gli altri ambiti della vita. Dopo tutto, non possiamo mangiare le voci di Wikipedia”. (Tomasz Konicz, Exit)

Per Tomasz Konicz il capitalismo in sé è lo scandalo. Nessuno è difatti colpevole della crisi, ma questa sta intensificando il proprio effetto proprio perché gli attori del mercato soddisfano in modo esemplare le esigenze della valorizzazione del capitale – e così facendo portano alle estreme conseguenze le contraddizioni inerenti al sistema di produzione capitalistico.

Link: stampalternativa.it

Kapitalizmin öz imhası

Mittwoch, 22. Juli 2015

Yeni Özgür Politika, 22.07.2015
Dünyamızın gözle görülür şekilde yok olan kaynakları, kendini hep daha büyük sürtünmeler altında baskılamak zorunda olan sermaye kullanımının bu süreci ile, hep daha fazla daralan iğne delikleri inşa ediyor. Bu dramatik durum yüzünden, özellikle Rojava’daki devrimcilerin yaptıkları, hiçbir şekilde olması gerektiği kadar onurlandırılamaz.
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Kampffeld Europa

Montag, 20. Juli 2015

Neues Deutschland,  20.07.2015

Will die Linke Griechenland und den europäischen Gedanken retten, muss sie sich dem von Deutschland geführten Wirtschaftskrieg stellen

BoycottGermany – nur im europaweiten Widerstand gegen das deutsche Hegemonialstreben könnte die Idee eines emanzipatorischen Europas noch gerettet werden.

Seit dem 13. Juli dürfte jedem einigermaßen klar denkenden Beobachter aufgegangen sein: Deutschland führt Krieg. Es ist ein brutaler Wirtschaftskrieg, mit dem Berlin das realisieren will, woran Deutschlands Eliten bereits zwei Mal gescheitert sind – die Hegemonie in Europa. Dies ist keine alarmistische Übertreibung, sondern ein nüchtern zu konstatierendes Faktum, das selbst der Medienmainstream der imperialen Konkurrenz jenseits des Atlantiks inzwischen offen ausspricht. »USA Today« schrieb von einem deutschen Sieg in einem »Krieg«, nachdem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und Kanzlerin Angela Merkel während des Marathongipfels vor einer Woche in Brüssel den griechischen Premier zur Annahme eines absurden Diktats nötigten. Die »Washington Post« warnte vor der Rückkehr des »grausamen Deutschen«, bei der in Dekaden akkumuliertes politisches Kapital verspielt würde.
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Vorträge Oktober/November

Montag, 13. Juli 2015

Ich werde am 31. Oktober einen Vortrag in Wuppertal halten. Falls Gruppen aus anderen dt. Städten/Regionen Interesse an Referaten/Diskussionen haben, so mögen sie sich bitte jetzt melden.

China: Der namenlose Aktiencrash

Donnerstag, 09. Juli 2015

Telepolis, 09.07.2015

Mittels mitunter absurd anmutender Verzweiflungsakte stemmt sich Chinas Führung gegen den historischen Aktiencrash in der Volksrepublik

Der Kapitalismus sieht immer dann am “gesündesten” aus, wenn der nächste große Crash bevorsteht. Die gilt auch für den aktuellen Fall im Reich der Mitte, wo die seit Wochen fallenden Aktienkurse jüngst in einen panikartigen Sturzflug übergingen. Um zu begreifen, wieso in der einstmals als künftige globale Konjunkturlokomotive gefeierten Werkstatt der Welt eine gigantische Blase platzt, muss der Boom näher betrachtet werden, der diesem Crash voran ging. Und was für ein Boom das war! Selbst die Hauptstadtzeitungen des geopolitischen Konkurrenten USA konnten sich vor lauter Bewunderung für die realwirtschaftlichen Folgen der Spekulationsexzesse kaum noch zurückhalten.

Link: http://www.heise.de/tp/artikel/45/45394/1.html

Türkei-Syrien: Neue Eskalationsstufe?

Samstag, 04. Juli 2015

Telepolis, 02.07.2015
Nach den jüngsten militärischen Erfolgen der Kurden gegen den Islamischen Staat wird in der Türkei eine militärische Intervention in Nordsyrien diskutiert

Ende Juni gab der türkische Präsident Erdogan den Startschuss für eine hitzige Interventionsdebatte in der türkischen Öffentlichkeit. Die Türkei werde die “Gründung eines neuen Staates an unserer Südgrenze in Nordsyrien nicht erlauben”, warnte Erdogan: “Wir werden in dieser Hinsicht weiterkämpfen, was auch immer die Kosten sein sollten.”

Link: http://www.heise.de/tp/artikel/45/45323/1.html

L’Empire du Milieu est-il sur le point de s’effondrer ?

Samstag, 04. Juli 2015

Des limites de la croissance économique chinoise financée par l’endettement

Près de 6,6 gigatonnes de béton ! Avec ça on pourrait recouvrir entièrement l’île de Hawaï et en faire un immense parking, s’exclamait fin mars le Washington Post. D’après les statistiques officielles chinoises, c’est en effet la masse vertigineuse de matériau de construction que le pays a dilapidée entre 2011 et 2013. Les États-Unis, quant à eux, n’ont consommé durant tout le XXe siècle que 4,5 gigatonnes de béton. Le quotidien souligne en outre que les chiffres fournis par Pékin semblent en l’occurrence plutôt conformes à la réalité – ce qui pendant longtemps n’allait pas de soi –, et les juge même « étonnamment logiques » si l’on considère qu’une grande partie des infrastructures chinoises a vu le jour seulement au XXIe siècle et que l’urbanisation de ce pays le plus peuplé du monde a progressé à pas de géant. En 1978 à peine un cinquième des Chinois vivaient en ville ; en 2020 ils seront 60%.
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Ancora una volta si pone la questione

Mittwoch, 01. Juli 2015

Quando scoppierà la grande bolla di liquidità in cui si trova il sistema finanziario mondiale?

Serve a qualcosa continuare a stendere rapporti per l’analisi del mercato finanziario? Ad ogni modo, il noto sito di notizie statunitense “Business Insider” ha avvertito, in seguito alla lettura del “Global Financial Stability Report” del Fondo Monetario Internazionale (FMI), pubblicato nel mese di Aprile, che tale rapporto sullo stato dei mercati finanziari mondiali “non era adatto ai cardiopatici”. L’FMI constatava, a partire dall’ottobre del 2014, un aumento dell’instabilità del sistema finanziario mondiale, in parallelo con un dislocamento dei “rischi di instabilità” verso quelle zone che sono difficili da rilevare. Sta avvenendo un dislocamento dalle “economie avanzate verso le economie emergenti, dalle banche verso le banche-ombra e dei problemi di solvibilità verso i problemi di liquidità”.
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Südeuropa wird lateinamerikanisiert

Mittwoch, 01. Juli 2015

Neues Deutschland, 01.07.2015

Das deutsche Hegemonialstreben führt die Eurozone an den Rand des Zusammenbruchs, meint Tomasz Konicz

Niemand brach in schallendes Gelächter aus, als die Angela Merkel behauptete, sie werde das Ergebnis des kommenden Referendums in Hellas »respektieren« und in diesem Wahlgang nicht intervenieren.
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