Archiv für Oktober 2009

Tastaturschlag in die Fresse

Freitag, 30. Oktober 2009

Ein sehr schöner Kommentar zu den ausländerfeindlichen Äußerungen Thilo Sarrazins und der neuen deutschen Integrationswut.

http://maz.blogger.de/stories/1505530/

Schlußverkauf in Moskau

Donnerstag, 29. Oktober 2009

„Junge Welt“, 30.10.2009

Premier Putin träumt von moderner Wirtschaft. Sein Rezept: Privatisierungen und ausländische Investoren. BRD-Konzerne in den Startlöchern

Der Kreml scheint entschlossen, ein umfangreiches Privatisierungsprogramm durchzuziehen. Innerhalb der kommenden drei Jahre könnten dabei bis zu 5500 Staatsunternehmen ganz oder teilweise privatisiert werden. Dies hatte der Erste Stellvertreter des Premierministers, Igor Schuwalow, Anfang Oktober angekündigt. Die Russische Föderation werde den Staatsanteil an der Wirtschaft von derzeit etwa 50 Prozent auf 30 Prozent »oder weniger« reduzieren, präzisierte Finanzminister Alexej Kudrin.
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Quod erat demonstrandum

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Die von Jürgen Elsässer angestrebte – und von ihm als „Volksfront“ beschönigte – Querfront reicht zwar noch lange nicht von „Lafontaine bis Gauweiler“, wie von ihm erträumt, aber doch immerhin von der Arbeiterfotografie bis zum Danubia-Burschenschaftler Michael Vogt, wie die jüngste Ausgabe seiner verschwörungsideologisch aufgeladenen „Compact“-Buchreihe zum Iran enthüllt.

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Weder Pest noch Cholera!

Dienstag, 27. Oktober 2009

Der Frankfurter Antifaschist Hans Christoph Stoodt zieht in dem hier veröffentlichen Text ein Fazit der Debatte um die umstrittene Veranstaltung im Frankfurter „Club Voltaire“ vom
am 9. Oktober 2009

Vorbemerkung

Mit den folgenden Zeilen möchte ich für meinen Teil ein Fazit der Debatte ziehen, die durch jene Veranstaltung von „Die Bandbreite“ / Arbeiterfotografie / Elias Davidson im Frankfurter Club Voltaire am 9.Oktober in Gang gesetzt wurde, über die in der „Neuen Rheinischen Zeitung“, der „Berliner Umschau“, einem Artikel und mehreren Leserbriefen der „jungen Welt“ und verschiedenen Blogs sowie einer inzwischen nicht mehr wirklich überschaubaren Zahl von Mails und MailadressatInnen berichtet und diskutiert worden ist. Mir ist dieser Schlußpunkt für meine Person wichtig, weil ich möglichst präzise und klar deutlich machen will, weshalb ich in der Tat der Meinung bin, mich mit keiner der beiden Konfliktparteien identifizieren zu können, weil ich beide grundsätzlich falsch finde.
Ich will mich damit nicht der inhaltlichen Diskussion entziehen, die in ihrem grundsätzlichen Kern der Linken insgesamt wahrscheinlich erhalten bleibt. Aber das, was sich derzeit in Mails der verschiedenen KontrahentInnen entwickelt, halte ich für sehr destruktiv. Daran kann und werde ich mich nicht mehr beteiligen.
Ich verzichte auf eine erneute Darstellung des Konfliktablaufs aus meiner Sicht. Sie kann aus den bisher bereits erfolgten Veröffentlichungen1 leicht rekonstruiert werden.
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Gedoptes Wachstum

Montag, 26. Oktober 2009

„Junge Welt“, 24.10.2009

Konjunkturprogramm läßt Chinas Wirtschaft trotz Krise zulegen. Deutliche Zeichen spekulativer Blasenbildung am Finanz- und Immobilienmarkt

China boomt weiter, der Immobilienmarkt bricht alle Rekorde. 56,6 Millionen US-Dollar erzielte die Firma Henderson Land beim Verkauf einer Hochhauswohnung in Hongkong, berichtete die New York Times (NYT) Mitte Oktober. Das Unternehmen sprach von einem Quadratmeterpreis, der in dieser Höhe bislang »nirgendwo sonst« erzielt wurde. Ein weiterer Wohnungsverkauf aus dem September macht deutlich, welcher Wahnsinn derzeit auf Teilen des chinesischen Immobilienmarktes dominiert. So habe laut NYT ein »lokaler Geschäftsmann« ein Luxusappartement von knapp 76 Quadratmetern für 25,4 Millionen US-Dollar gekauft – Quadratmeterpreis rund 322000 US-Dollar. Mitte Oktober warnte der Chef der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong, Donald Tseng, vor spekulativen Tendenzen auf dem Immobilienmarkt der Metropole. Er sprach von der »Möglichkeit einer Immobilienblase«. Dabei bildet Hongkong keine Ausnahme in China. Alle chinesichen Megacitys – kaum eine hat unter zehn Millionen Einwohner – verzeichnen einen rasanten Anstieg der Grundstücks- und Immobilienpreise. Der private Nachrichtendienst Strategic Forcasting (Stratfor) bezeichnet in einer Analyse vor allem die vier Städte »ersten Ranges« (Peking, Shenzhen, Guangzhou und Schanghai), sowie 20 weitere Provinzhauptstädte und Küstenmetropolen als Zentren eines enormen Immobilienbooms. Dessen Ursprünge können bis zu den Kürzungen beim sozialen Wohnungsbau 1998 sowie der Legalisierung von privatem Wohnungseigentum zurückverfolgt werden.
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The Origin of God

Sonntag, 25. Oktober 2009

Douglas Adams klärt uns in knappen fünf Minuten über die Genese jedweden Aberglaubens auf.

http://www.youtube.com/watch?v=0kK1YgR7J0g

Wochenendspass in St. Petersburg

Sonntag, 25. Oktober 2009

Russlands Jugend kennt keine Langeweile!

http://www.youtube.com/watch?v=Lg5x5Eo43hw

Sorge trotz Beschwichtigung

Freitag, 23. Oktober 2009

„Junge Welt“, Gewerkschaftsbeilage vom 30.09.2009

Gewerkschaften haben es bei Opel im polnischen Gliwice schwer

Die Beschäftigten des polnischen Opel-Werks in Gliwice dürften sich so langsam an die Beschwichtigungsreden von Politikern und Managern gewöhnt haben. Erst Mitte September versicherte ihnen der polnische Ministerpräsident Donald Tusk höchstpersönlich, daß sie weiterhin »ruhig schlafen« könnten, da die neuen russisch-kanadischen Eigner des Fahrzeugherstellers keinesfalls an eine Schließung der polnischen Fabrik dächten. Er habe mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und dem russischen Premier Wladimir Putin gesprochen, und beide hätten ihm den Fortbestand dieses Produktionsstandortes zugesichert, so Tusk.
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„Arbeiterfotografie“ naiv?

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Ein sehr lesenswerter Hintergrundbericht von  Hans Christoph Stoodt zu den Auseinandersetzungen rund um die Querfrontveranstaltung im Frankfurter Club Voltaire vom 9. Oktober, nach dessen Lektüre erst im vollen Umfang klar wird, wie einseitig die Berichterstattung der „Jungen Welt“ über diese umstrittene Veranstaltung war.

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14390

Fachmann aus Washington

Montag, 19. Oktober 2009

„Junge Welt“, 20.10.2009
Rumänien: Finanzexperte und langjähriger hochrangiger Mitarbeiter des Internationalen Währungsfonds soll neuer Ministerpräsident werden

Das hart von der Weltwirtschaftskrise getroffene Rumänien wird seit Wochen von innenpolitischen Auseinandersetzungen erschüttert. Wegen zunehmender Rivalitäten im Vorfeld der für den 22. November angesetzten Präsidentschaftswahlen platzte am 1. Oktober die rumänische Regierungskoalition, die von den Liberaldemokraten – denen auch der amtierende Präsident Traian Basescu nahesteht – und den rumänischen Sozialisten gebildet wurde. Das Bündnis zerfiel, nachdem Regierungschef Emil Boc Innenminister Dan Nica entließ, woraufhin alle Kabinettsmitglieder der Sozialisten die Regierung verließen. Der Innenminister mußte seinen Hut nehmen, nachdem er öffentlich Präsident Basescu beschuldigt hatte, einen großangelegten Wahlbetrug während der Präsidentschaftswahlen zu planen. Mircea Geoana, Vorsitzender der Sozialistischen Partei, gilt als einer der aussichtsreichsten Rivalen des derzeitigen Staatschefs um das höchste Amt.
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